Die Fahrt verlief zunächst schweigend. Weder Julian noch ich schienen den Mut zu haben, das Schweigen zu durchbrechen. Warum eigentlich? Ich wusste es selbst nicht so genau. Vielleicht, weil ich Angst hatte, die falschen Fragen zu stellen. Zum Beispiel, was er damit gemeint hatte, dass ich ihm wichtig sei. Oder ob er das einfach nur gesagt hatte, um mich in diesem Moment zu beruhigen. Doch gleichzeitig hallte Saras Stimme immer wieder durch meinen Kopf. „Glaub ja nicht, dass Julian wirklich auf dich steht. Er macht sich nur an dich ran, weil er mich nicht haben konnte.“ Allein dieser Gedanke ließ mein Herz wieder schneller schlagen. Nicht dieses angenehme Herzklopfen, das man hatte, wenn man an jemanden dachte, den man mochte. Nein. Es fühlte sich an, als würde sich mein Brustkorb immer weiter zusammenziehen. Als müsste ich jeden Moment nach Luft ringen. Panik. Pure Panik. Mein Kopf raste. Was konnte Sara noch tun? Was würde sie als Nächstes behaupt
Last Updated : 2026-07-28 Read more