Das Stadthaus der Familie Whitmore in der Upper East Side strahlte Eleganz und Ruhe aus. Als Whitman und ich eintraten, saß Sebastian Whitmore gerade im Arbeitszimmer und las. Sobald er mich bemerkte, legte er das Buch beiseite, erhob sich und lächelte. „Elena Conti. Ich hatte gehofft, dass Sie kommen würden.“Ein Hausangestellter brachte Tee und Sandwiches. Erst jetzt spürte ich meinen brennenden Hunger und griff gierig nach den Speisen. Nachdem ich fertig war, beugte Sebastian sich leicht nach vorn. „Erzählen Sie uns, was geschehen ist. Weshalb waren Sie ganz allein in dieser Gasse?“Ruhig schilderte ich den gesamten Hergang. Ich erzählte von Julians Schuld gegenüber der Familie Carter, von meinem gestohlenen Zulassungsbescheid und von der Hochzeit, zu der man mich zwingen wollte.Sebastian stand auf, trat ans Fenster und zündete sich eine Zigarette an. „Ich habe Julian unter meine Fittiche genommen, weil ich überzeugt war, dass er ein ehrenhafter Kriegsheld ist“, sagte er, hielt
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