CELINE Kaum hatte ich mein Zimmer betreten, ließ ich mich auf das Bett fallen und gab mich meinen Gefühlen hin. Meine Schultern zitterten heftig. Egal, wie oft ich mir auch sagte, dass ich diese Worte – „wolfslos, unattraktiv“ – schon einmal gehört hatte, sie spielten sich immer wieder in meiner Kopfschleife ab. Kythans Stimme sprach sie mit einer so kalten, klinischen Distanz aus, als würde er Tatsachen feststellen, anstatt Granaten zu zünden. Ich weinte heftiger, als ich erwartet hatte. Heftiger, als ich wollte. Ich hatte wirklich geglaubt, seine Kälte sei einfach nur Unvertrautheit – dass sich mit der Zeit, mit der Nähe, etwas mildern würde. Dass er sich ändern würde, so wie es Menschen tun, wenn sie keine Fremden mehr sind. Im Moment hasse ich ihn. Langsam, vollkommen, mit allem, was ich habe. Klopf. Klopf. Ich richtete meinen tränengefüllten Blick auf die Tür und richtete mich leicht auf. „Komm rein, Vater.“ Meine Stimme klang gebrochen und leise. Die Tür öff
Dernière mise à jour : 2026-07-05 Read More