Seine Stimme ist ein rauer Hauch, doch der Befehl ist klar. Ich senke den Blick, meine Wangen erröten wider Willen. Es ist keine Scham – es ist Rührung, rein, unverfälscht, die in meiner Brust aufsteigt wie eine Flut. Er bittet mich, für ihn zu sorgen. Er, der König der Schatten, der Mann, der mich abgerichtet, besessen, beherrscht hat, bittet mich, ihn zu waschen, ihn zu rasieren, ihn in seiner äußersten Verletzlichkeit zu berühren.»Ja, Daddy«, flüstere ich.Léna erscheint wenige Minuten später, das Kupfertablett in den Händen. Sie bleibt auf der Schwelle stehen, als sie mich am Bett stehen sieht, die Ärmel meiner Bluse hochgekrempelt, eine Leinenschürze um die Taille gebunden.»Miss Sterling wird sich heute Morgen um mich kümmern«, sagt Damien, ohne die Augen zu öffnen. »Zeigen Sie es ihr.«Lénas Blick trifft meinen. In ihren graugrünen Augen sehe ich ein Verständnis, das über Worte hinausgeht – eine stille Komplizenschaft von Frau zu Frau, von der, die weiß, zu der, die lernt. Sie
Last Updated : 2026-08-11 Read more