Maximilian erbebte am ganzen Körper.„Ihr Blick auf sie war anders geworden! Ihr habt die Stirn gerunzelt, weil sie im Schnee knien musste. Ihre Tränen haben Euch unruhig gemacht. Ihr seid zornig geworden, nur weil sie sagte, Eure Majestät könne weitere Gemahlinnen nehmen. Glaubt Ihr wirklich, Ihr hättet es gut verborgen? Ich habe alles gesehen.“Tränen rollten über Adelheids Gesicht, doch sie lachte. „Wisst Ihr, warum ich unbedingt ein zweites Kind wollte? Nicht, weil ich es großziehen wollte, sondern weil ich sie demütigen wollte. Ich wollte, dass sie mit einem Mann das Lager teilt, der sie nicht im Herzen trägt, dass sie ein Kind gebiert und es ihr dann wieder genommen wird. Ich wollte, dass sie erfährt, was echte Erniedrigung ist. Sie sollte wissen, dass sie immer nur ein Werkzeug bleibt und niemals hoffen kann, Euer Herz zu gewinnen.“Sie trat einen Schritt vor und starrte Maximilian an. „Schade nur, dass sie es trotzdem gewonnen hat. Sie ist tot, und Ihr leidet um sie, untersu
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