Rolands PerspektiveMeine Augen rissen im dämmrigen Licht auf. Dieses graue Morgengrauen schaute gerade durch die Vorhänge und ließ alles verschwommen und kalt wirken. Mein Herz hämmerte schon, bevor ich überhaupt wusste, warum. Jeffery lag neben mir, der Körper steif und zitternd, als hätte ihn ein Blitz getroffen. Schweiß klebte seine Haut an meiner. Ich spürte die Angst, die von ihm ausging – dick und real, als wäre etwas Lebendiges mit uns im Raum.Ich schlang schnell die Arme um ihn und zog ihn näher, ohne nachzudenken. Der Schutzinstinkt sprang hart an. Meine eigenen Geheimnisse? Ja, die nagten immer noch an mir, aber gerade jetzt war das egal. Das war Jeffery, der in meinem Bett zitterte, und ich musste etwas tun. Ich verrutschte ein wenig, stützte mich auf einen Ellbogen, damit ich sein Gesicht besser sehen konnte. Seine Augen waren weit offen und starrten ins Nichts, die Brust hob und senkte sich viel zu schnell.„Hey“, flüsterte ich, die Stimme rau vom Schlaf. „Red mit mir.
Last Updated : 2026-09-04 Read more