LOGINBlurb Jeffrey Vale hat sein ganzes Leben im Schatten seines perfekten Zwillingsbruders Lucien verbracht – dem zukünftigen Alpha des mächtigen Moonfang-Rudels und dem Star ihres Elite-Hockeyteams. Doch als Lucien kurz vor der nationalen Meisterschaft plötzlich verletzt wird, ist Jeffrey gezwungen, seinen Platz einzunehmen und betritt eine gefährliche Welt aus Ruhm, Rivalität und Geheimnissen, die nie ans Licht kommen sollten. Alles ändert sich, als Roland Hayes, der gnadenlose Alpha-Kapitän des rivalisierenden Northfang-Rudels, Jeffreys Tarnung sofort durchschaut. Statt ihn zu entlarven, schweigt Roland und zieht Jeffrey in eine brutale Rivalität voller Obsession, verbotener Anziehung und einer Verbindung, der keiner von beiden entkommen kann. Nachdem ein gewaltsamer Skandal auf dem Eis beide Karrieren bedroht, werden sie zu einer Scheinbeziehung für die Öffentlichkeit gezwungen. Doch als verschüttete Wahrheiten über Luciens Unfall und eine uralte Prophezeiung ans Licht kommen, erkennt Jeffrey, dass er nie der schwache Zwilling war, für den ihn alle hielten – er war derjenige, vor dem sie sich die ganze Zeit gefürchtet haben.
View MoreRolands PerspektiveDer alberne Witz starb mir direkt im Hals und fror das Lächeln auf meinem Gesicht ein, bevor es sich überhaupt richtig bilden konnte. Eine Sekunde lang hatte ich mich wie ein König gefühlt, hatte gegen Jefferys Haut gegrinst und darüber gelacht, wie wir mein Wohnzimmer-Sofa ruiniert hatten – und im nächsten Moment wurde mein ganzer Körper steif. Das gemütliche, träge Nachglühen in meinem Kopf platzte wie ein billiger Luftballon. Ein einzelner, kalter Wassertropfen landete direkt auf meinem nackten Arm, der an seinem Gesicht ruhte. Ich blinzelte schnell im dämmrigen grauen Licht, das durch die riesigen Fenster kam, und lehnte mich nur einen Zentimeter zurück, um auf ihn hinabzusehen. Jeffery hatte die Augen fest zusammengekniffen, die dunklen Wimpern nass und verklebt. Eine weitere klare Träne quoll aus dem Augenwinkel, zog eine stille Spur über seine Wange und saugte sich direkt in das Kissen unter seinem Kopf. Mein Magen machte einen heftigen, üblen Sturz, als hät
Jefferys PerspektiveDie Welt verengt sich auf pure Empfindung in dem Moment, in dem Rolands Lippen auf meine treffen. All der verrückte Drama von heute Nacht, das Geschrei in der Umkleide, die blitzenden Paparazzi-Kameras und Maxwell, der mich wegnehmen wollte, lösen sich in Luft auf. Das Einzige, was im ganzen Universum noch übrig bleibt, ist Rolands schwerer Körper auf mir, der Geruch seiner Seife vermischt mit Schweiß und die brennende Hitze, die zwischen uns auf diesem weichen Wohnzimmer-Sofa gefangen ist.Roland hält sein Versprechen. Sein Körper drückt mich mit verzweifelter, verzehrender Intensität in die Polster. Er hält sich überhaupt nicht zurück. Jeder Stoß seiner Hüften, jeder besitzergreifende Strich seiner Hand und jeder schwere Druck seines Gewichts fühlt sich an wie eine laute, wortlose Forderung. Er sagt mir, ich soll genau hier bleiben, aufhören, alles in meinem Kopf zu überdenken, und einfach sein sein. Er beansprucht jeden einzelnen Zentimeter meines Körpers und l
Rolands PerspektiveIch konnte nicht länger vor der Haustür knien. Die intensive Hitze, die von Jeffery ausging, brannte fast auf meiner Haut, und die verzweifelte Art, wie seine Hände meinen Hoodie umklammerten, trieb mich in den Wahnsinn. Ich zog mich gerade so weit zurück, dass ich ihm ins Gesicht sehen konnte – seine dunklen Augen weit und glasig vor purer Lust, seine weichen Lippen geschwollen von meinem Kuss. Er war außer Atem, zitterte und war völlig in meiner Gewalt.Schnell stand ich auf, schlang meinen Arm fest um seine Taille und hob ihn leicht vom Boden. Er keuchte leise auf, seine Beine wickelten sich sofort um meine Hüften, als wäre das das Natürlichste der Welt. Blind taumelten wir durch den dunklen Eingangsbereich ins Wohnzimmer und prallten dabei an die Flurwand. Keinem von uns war das egal. Wir konnten uns nicht lange genug vom Küssen lösen, um richtig in meine Wohnung zu finden.Jeder Schritt Richtung Wohnzimmer fühlte sich an wie ein hektischer Kampf gegen unsere e
Jefferys SichtEin scharfer, plötzlicher Stich schoss direkt durch meine Brust und ließ meinen ganzen Körper augenblicklich erstarren. Mit einem heftigen, jähen Keuchen wurde mir die Luft aus den Lungen gerissen. Rolands Zähne bissen sich durch den dünnen Stoff meines Hemdes fest in meine Brustwarze, mit genügend gezielter Kraft, dass mir sofort die Augen feucht wurden.Mein Gehirn schaltete völlig auf Durchzug. All die laute, brennende Wut, die noch vor einer Sekunde in meinem Kopf geschrien hatte, verschwand spurlos wie eine durchgebrannte Sicherung. Im einen Moment hatte ich ihn noch angeschrien, bereit, zuzuschlagen oder vor purer Frustration in Tränen auszubrechen, und schon im nächsten stand mein ganzer Körper in Flammen aus purem, unbestreitbarem Begehren. Es traf mich wie ein rasender Güterzug und fegte jeden einzelnen logischen Gedanken aus meinem Kopf.„Roland –“, versuchte ich hervorzuwürgen, aber das Wort starb sofort in meinem Hals und verwandelte sich stattdessen in ein

















