Lucien machte einen einzigen Schritt auf sie zu, seine Selbstbeherrschung hing an einem so dünnen Faden, dass sie unter der Last all dessen, was er zurückhielt, zu wanken drohte.„Welchen Weg?“, fragte er mit tiefer, gefährlicher Stimme – nicht die Befehlsgewalt eines Alphas, sondern die rohe Schärfe eines Mannes, der nur einen Atemzug davon entfernt war, das Einzige zu verlieren, nach dem sein Herz verzweifelt brannte.Iris wandte den Blick nicht ab.Sie hob das Kinn und sah ihm direkt in die Augen, nicht wie eine Heilerin, die ihren Alpha ansprach, sondern wie eine Mutter, die ihrem Sohn gegenüberstand, den sie hatte wachsen, bluten, verhärten und nun zerbrechen sehen.„Trag sie“, sagte Iris leise.Einen Herzschlag lang rührte sich Lucien nicht.Das Wort traf ihn tiefer als jeder Schlag. Seine Kehle schnürte sich zu. Seine Hände krümmten sich an seinen Seiten, als fürchteten sie sich vor dem, was sie tun oder nicht tun könnten.„Jetzt“, fügte Iris sanft hinzu, wobei sich in ihrer Ru
Last Updated : 2026-09-18 Read more