Nadias SichtDie Stille in der Bibliothek war absolut, so schwer, dass es sich anfühlte wie ein physisches Gewicht, das auf meine Brust drückte.Ich starrte auf den schwarzen Bildschirm des Laptops, mein Spiegelbild umrahmt von dem schwachen blauen Leuchten des Displays.Meine Atmung kam in kurzen, gezackten Schwierigkeiten, mein Herz hämmerte gegen meine Rippen, als sich die kalte Realität dessen, was ich gerade erlebt hatte, in meinen Knochen festlegte.Mein Vater hatte Juliet Romano nicht getötet. Er hatte für sie geblet. Er hatte eine Kugel bekommen, als er versuchte, ein unschuldiges Kind zu schützen, das zwischen ihr und einem Mörder stand.“Papa...” Das Flüstern kratzte an meinen Lippen vorbei, kaum hörbar im ruhigen Raum. Tränen verfolgten meine Wangen, heiß und bitter, und spülten die Monate der stillen Scham weg, die ich getragen hatte - der qualvollende Zweifel, dass vielleicht der Mann, der mich mit so sanfter Anmut erzogen hatte, eine verborgene, monströse Dunkelheit bese
آخر تحديث : 2026-09-18 اقرأ المزيد