(Adrians Sicht)Sie ist wach.Ich höre das Rascheln der Seidenlaken, noch bevor sie ruft. Lana bewegt sich wie ein verwundetes Tier, langsam und vorsichtig. An ihrem Oberschenkel ist ein roter Fleck, wo ich sie letzte Nacht zu fest gehalten habe. Sie hat ihn noch nicht bemerkt. Sie wird ihn bemerken, wenn sie versucht aufzustehen.Die Tür ist noch immer verschlossen. Sie ist noch nicht bereit, die Schwelle zu überschreiten.Ich warte im Wohnzimmer, eine brandneue Akte in der Hand. Als das Dienstmädchen klopft, nicke ich. „Bringen Sie ihm sein Frühstück. Legen Sie den Umschlag daneben.“Ein paar Minuten vergehen, dann höre ich das leise Klicken ihrer Gabel auf dem Porzellan. Sie isst. Sie hat also Hunger. Das ist gut.Ich komme herein.Sie erstarrte, als sie mich sah: eine Tasse Kaffee in der Hand, das Hemd nur halb zugeknöpft, die Haare noch feucht vom Duschen. Es ist besser, gelassen als unorganisiert zu wirken, besonders morgens.„Du bist in meinem Haus, in meinem Bett, du trägst me
最終更新日 : 2026-08-14 続きを読む