Kapitel EinhundertachtundachtzigNinas PerspektiveDer Name schwebte in der Luft, bevor Stefan ihn überhaupt ausgesprochen hatte. Ich wusste es schon, als ich seine Augen sah – dieses Blitzen von Kälte und Beklemmung, das man bei einem Soldaten nur dann erlebte, wenn er etwas fand, das logisch keinen Sinn ergab.Ich schaltete den Motor aus, öffnete die Tür und stieg aus. Der Asphalt unter meinen Füßen war warm von der Nachmittagssonne. Die Reifen des G-Wagons rochen nach verbranntem Gummi.Amanda kam gerade um die Ecke gerannt, ihr Handy fest ans Ohr gedrückt, während sie atemlos versuchte, der Polizei die neue Positionsdaten durchzugeben. „Ja, Hauptstraße, Höhe der Service-Gasse… nein, der Krankenwagen ist bereits verständigt, aber wir haben einen Verdächtigen…“ Sie brach mitten im Satz ab, als sie den leblosen Körper auf dem Boden sah.Ich ging langsam auf die Gestalt zu. Der Helm war abgezogen worden und rollte ein paar Meter weiter in den Straßengraben. Die dunkle Tasche lag aufge
Última atualização : 2026-09-14 Ler mais