Kapitel EinhundertdreiundfünfzigStefans PerspektiveDie Jacht hielt alles, was die Broschüre versprochen hatte, und noch viel mehr. Weiße Decks, die unter Ketten aus weichem Licht erstrahlten, Musik, die bereits aus versteckten Lautsprechern hämmerte, und das Mittelmeer, das sich dunkel und endlos um uns herum ausbreitete. Ich stand am oberen Ende der Gangway und sah zu, wie Nina und Amanda an Deck traten, als würden ihnen die Jacht und der Ozean gehören.„Na schön“, sagte ich und hielt meine Stimme locker. „Viel Spaß. Die Rechnung geht heute Abend auf mich. Alles. Nur tut nichts, was ich nicht auch tun würde.“Amanda warf mir einen Blick zu, halb Lächeln, halb Herausforderung. „Das lässt uns eine Menge Spielraum, Soldat.“Nina lachte leise neben ihr. Sie trug immer noch diese leise Schwere von allem, was zu Hause passiert war, in sich, aber heute Abend wirkte sie unbeschwerter. Das Kleid, das sie ausgesucht hatte, schmiegte sich perfekt an ihren Körper – schlicht, aber elegant. Aman
Zuletzt aktualisiert : 2026-09-24 Mehr lesen