Kapitel 225Ninas PerspektiveEnzo trat genau in dem Moment ins Esszimmer, als die Stille unerträglich wurde. Er bewegte sich mit einer leichten, unbekümmerten Eleganz, völlig unberührt von der schweren, erstickenden Luft, die sich gerade über dem Tisch ausgebreitet hatte.Er warf einen einzigen Blick auf Nikolais starren Blick, schielte zu Dante hinüber, dessen Kiefer so fest aufeinandergepresst war, dass er jeden Moment hätte brechen können, und sah dann mich an, die ich wie erstarrt und mit zitternden Händen im Schoß zwischen ihnen saß. Enzo musste die genauen Details des Krieges zwischen den Brüdern nicht kennen, um zu wissen, dass gerade etwas ganz gewaltig schiefgelaufen war.Er durchschnitt die schwere Stille, als wäre sie gar nichts, klatschte in die Hände und seine helle, energische Stimme schnitt durch den Raum.„Nina. Auf, auf.“Ich blinzelte, wie aus einer Trance gerissen. „Warum?“„Wir müssen einkaufen gehen“, sagte er geschmeidig und lehnte sich mit einem lässigen Grinse
Última actualización : 2026-10-14 Leer más