Der Schmerz traf Derick wie eine Welle, und Mara sah hilflos zu, wie er sich im Stuhl zusammenkrümmte, eine Hand fest gegen seine Seite gepresst, die andere so fest am Tischrand, dass Dellen im Holz zurückblieben.„Was geschieht mit ihm?“, fragte Crystal panisch. „Ist es das Gift?“Mara antwortete nicht, weil sie es nicht wusste. Ihr innerer Wolf regte sich in ihr, verzweifelt darauf bedacht, ihn zu erreichen, ihm nahe zu sein und ihm Trost zu spenden. Doch sie hielt sich zurück und erinnerte sich an das, was beinahe in der Wohnung geschehen war. Wie nah er daran gewesen war, sie gegen ihren Willen zu markieren.„Derick, sprich mit mir.“ Sie kniete neben seinem Stuhl nieder, nah, aber ohne ihn zu berühren. „Sag mir, was ich tun soll.“Sein Atem ging stoßweise, jeder Ausstoß ein sichtbarer Kampf. Die silberne Narbe an seiner Seite pulsierte schwach, und die Adern darum herum verdunkelten sich, verblassten wieder, verdunkelten sich erneut, verblassten wieder, wie ein Herz, das Gift durc
Zuletzt aktualisiert : 2026-09-08 Mehr lesen