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KAPITEL 16

Penulis: Nikolaus
last update Tanggal publikasi: 2026-09-09 22:50:56

Aus dem Hinterhof kam der Knall, gefolgt vom Geräusch splitternden Holzes und schweren Schritten auf Kies.

Derick handelte, bevor Mara reagieren konnte. Mit einer fließenden Bewegung packte er Azilla vom Sofa, drückte den verschlafenen Jungen an seine Brust und deutete scharf auf das Garagentor. „Geh. Sofort.“

Crystal schnappte sich die Schlüssel aus der Schublade und rannte los. Mara folgte ihr dicht auf den Fersen, ihr Herz hämmerte so heftig, dass sie es zwischen den Zähnen spürte. Die Garag
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  • VERHEIRATET MIT DEM ONKEL MEINES EX   KAPITEL 21

    Das Heulen ertönte erneut, diesmal näher, und Mara spürte, wie ihr Blut zu Eis gefror.Der Wagen kam am Straßenrand zum Stehen, der Motor stotterte noch einmal, dann verstummte er. Die Scheinwerfer flackerten und erloschen, Dunkelheit umhüllte sie. Einen langen, quälenden Moment lang rührte sich niemand. Niemand sprach. Sie saßen einfach nur da in der Finsternis, lauschten dem Wald und dem fernen Geräusch der Verfolgungsjagd.„Alle raus“, sagte Derick leise. „Sofort. Alles zurücklassen außer dem Nötigsten.“Mara drückte Azilla an ihre Brust und tastete nach dem Türgriff. Ihre Finger waren taub, ihre Beine zitterten, als sie auf den Schotterstreifen am Straßenrand stolperte. Die Luft war kalt und scharf, schwer vom Duft von Kiefern und etwas anderem. Etwas Wildem.„Hier entlang.“ Derick packte ihren Arm und zog sie zum Waldrand. Crystal folgte dicht hinterher, ihr Atem ging stoßweise vor Angst. Sie bahnten sich ihren Weg durchs Unterholz, Äste peitschten ihnen ins Gesicht und an die Ar

  • VERHEIRATET MIT DEM ONKEL MEINES EX   KAPITEL 20

    Das Wort hing noch lange in der Luft, nachdem Mara es ausgesprochen hatte, schwer von Resignation und Angst.Derick drehte sich auf seinem Stuhl um und sah sie direkt an. Seine bernsteinfarbenen Augen suchten ihr Gesicht ab, als wollte er die Wahrheit hinter ihrer Kapitulation ergründen. Sie spürte die Schwere seines Blicks, seine Intensität, die wie eine körperliche Berührung auf ihrer Haut lastete. Sie wollte wegschauen, sich verstecken, sich an Azilla kuscheln und die Welt ausblenden. Doch sie zwang sich, seinem Blick zu begegnen.„Ihr müsst verstehen, was die Rückkehr bedeutet“, sagte er leise. „Sobald wir Wellingtoner Gebiet betreten, werden wir zur Zielscheibe. Caleb wird nicht auf die Entscheidung des Stadtrats warten. Er wird versuchen, uns zum Schweigen zu bringen, bevor wir überhaupt etwas sagen können.“„Ich weiß.“ Die Worte klangen schärfer, als sie sich fühlte. „Ich wusste schon immer, wozu er fähig ist. Deshalb bin ich ja überhaupt erst angetreten.“Crystals Stimme kam v

  • VERHEIRATET MIT DEM ONKEL MEINES EX   KAPITEL 19

    Mara konnte nicht aufhören, an das Baby zu denken.Das Bild dieser winzigen blauen Flecken verfolgte sie, drückte sich bei jedem Blinzeln gegen ihre Lider. Sie sah die Brust des Säuglings, zart und makellos bis auf die kleinen violetten Flecken. Fingerabdrücke. Eingedrückt in Haut, die so weich war, dass sie bei der geringsten Berührung blaue Flecken bekam.Sie zog Azilla näher an sich, ihre Arme schlossen sich fester um seinen schlafenden Körper. Er war so klein, so verletzlich. Der Gedanke, dass ihm jemand so wehtun könnte, wie Caleb seinem eigenen Kind wehgetan hatte, ließ ihr die Galle hochsteigen.„Wir können nicht ewig so weiterfahren“, sagte Crystal vom Beifahrersitz. Ihre Stimme war heiser vor Erschöpfung. „Unser Benzin geht schon wieder zur Neige, und ich fange an, Dinge auf der Straße zu sehen, die gar nicht da sind.“Mara blickte aus dem Fenster. Die Landschaft hatte sich verändert; die glatte Autobahn war schmalen Nebenstraßen gewichen, die von dichtem Wald gesäumt waren.

  • VERHEIRATET MIT DEM ONKEL MEINES EX   KAPITEL 18

    Vor ihnen erstreckte sich die Autobahn wie ein schwarzes Band, endlos und gleichgültig.Mara hatte schon vor Stunden aufgehört, so zu tun, als würde sie schlafen. Sie saß da, Azilla an ihre Brust gedrückt, und beobachtete, wie die ersten blassen Anzeichen der Morgendämmerung über den Horizont krochen. Neben ihr war Derick ebenfalls hellwach; sein Blick war auf den Seitenspiegel gerichtet, wo er die Straße hinter ihnen nach Verfolgern absuchte.„Erzähl mir von Miras Baby“, sagte Mara leise und durchbrach damit die Stille, die sich kilometerweit zwischen ihnen ausgebreitet hatte. „Das, von dem Caleb behauptete, es sei gestorben.“Dericks Kiefer verkrampfte sich. Lange Zeit schwieg er. Dann atmete er langsam aus, der Laut klang schwer von etwas, das sich wie Trauer anfühlte.„Sechs Monate nach deiner Verbannung brachte sie ihr Kind zur Welt. Die Schwangerschaft war von Anfang an schwierig. Mira war schwach, und der Welpe kam zu früh, zu klein und zu zerbrechlich.“ Er hielt inne, und Mara

  • VERHEIRATET MIT DEM ONKEL MEINES EX   KAPITEL 17

    Mara starrte so lange auf das Foto auf Dericks Handy, bis ihr die Sicht verschwamm.Es war Azilla, unverkennbar Azilla, sein kleines Gesicht an die Fensterscheibe gepresst, im sanften Schein der Wohnzimmerlampe. Die Aufnahme entstand aus einem hohen Winkel, irgendwo von oben. Von einem Nachbargebäude. Einem Baum. Irgendwo, von wo aus man freie Sicht in ihr Zuhause hatte.„Sie haben uns die ganze Zeit beobachtet“, flüsterte sie. „Die ganze Zeit, und ich habe es nicht einmal bemerkt.“Crystals Stimme kam vom Fahrersitz, angespannt vor Angst. „Wie konnten sie so nah herankommen, ohne dass einer von euch sie bemerkt hat?“Dericks Kiefer funktionierte. „Sie benutzen irgendeine Art Tarnung. Wahrscheinlich Magie. Das würde erklären, wie sie uns verfolgen konnten, ohne eine Spur zu hinterlassen.“ Er drehte das Handy um und verdeckte das Bild. „Wer auch immer das geschickt hat, ist ein Könner. Ein Könner, der die meisten Jäger übertrifft.“„Caleb arbeitet nicht allein.“ Maras Stimme klang hohl

  • VERHEIRATET MIT DEM ONKEL MEINES EX   KAPITEL 16

    Aus dem Hinterhof kam der Knall, gefolgt vom Geräusch splitternden Holzes und schweren Schritten auf Kies.Derick handelte, bevor Mara reagieren konnte. Mit einer fließenden Bewegung packte er Azilla vom Sofa, drückte den verschlafenen Jungen an seine Brust und deutete scharf auf das Garagentor. „Geh. Sofort.“Crystal schnappte sich die Schlüssel aus der Schublade und rannte los. Mara folgte ihr dicht auf den Fersen, ihr Herz hämmerte so heftig, dass sie es zwischen den Zähnen spürte. Die Garage war dunkel und roch nach Öl und Staub. In der Mitte stand eine schwarze Limousine, deren Lack durch jahrelange Vernachlässigung stumpf geworden war.„Bitte starte“, flüsterte Crystal, während sie auf den Fahrersitz glitt und den Schlüssel ins Zündschloss steckte. Der Motor hustete ein-, zweimal, dann sprang er mit lautem Getöse an.Derick reichte Azilla durch die Hintertür an Mara weiter und stieg dann auf den Beifahrersitz. Sein Blick suchte die Dunkelheit vor der Garage ab, jeder Muskel sein

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