**Mara**Nachdem Damon gegangen war, blieb ich noch eine Weile neben dem Bett sitzen, lauschte dem leisen Piepen des Monitors und beobachtete, wie sich der Brustkorb meines Sohnes unter der Decke hob und senkte.Der Raum wirkte nach allem, was auf dem Flur geschehen war, seltsam friedlich. Mein Körper war noch immer angespannt von der Angst, ihn zu verlieren, doch zu sehen, dass er die Augen wieder geöffnet hatte, gab mir etwas, woran ich mich festhalten konnte.Ich griff nach seiner Hand und strich sanft mit dem Daumen über seine Finger.„Wie fühlst du dich jetzt, mein Schatz?"Er brauchte einen Moment, bevor er antwortete, seine Stimme war schwach vor Erschöpfung.„Ich bin müde, Mami."„Ich weiß. Du musst dich nicht zwingen, zu sprechen oder wach zu bleiben. Ruh dich einfach für mich aus, ja? Die Ärzte kümmern sich um dich, und ich bin die ganze Zeit bei dir."Er nickte langsam und schloss für einen Moment die Augen.Adriel hatte still neben mir gesessen, doch als er seinen Bruder s
Dernière mise à jour : 2026-10-06 Read More