**Mara aus ihrer Sicht**Ich starrte auf den Bildschirm, bis die Buchstaben zu kalten weißen Linien verschwammen.*„Mara, ich stehe vor deinem Tor. Mach auf. Wir müssen reden."*Ein scharfer, ungläubiger Atemzug entwich meinen Lippen.„Die absolute Dreistigkeit."Woher wusste er überhaupt, wo ich wohnte? Hatte er jemanden angeheuert, der mir vom Büro aus gefolgt war, oder hatte Eleanor ihm nach ihrem Überfall die Adresse gegeben?Und mich wie eine Angestellte herumzukommandieren? Im Dunkeln vor meinem Privathaus zu stehen und zu verlangen, dass ich das Tor öffne, als gehörte ihm noch jede Tür, durch die ich ging?„Mami, wer ist das?"Adriel sah zu mir auf, die Finger klebrig vom Keksteig, und bemerkte, wie steif ich plötzlich dastand.Ich sperrte sofort den Bildschirm und ließ das Handy zurück in die Tasche gleiten. Dann zwang ich meine Schultern, sich zu senken, und meine Stimme, weich zu klingen.„Nur etwas Geschäftliches, mein Schatz. Wasch dir mit deinem Bruder die Hände und setz
Dernière mise à jour : 2026-10-09 Read More