ROWANS PERSPEKTIVE„Benehmt euch, solange wir weg sind, okay?“Mama zeigte mit ihrer Gabel auf mich, und ich musste unwillkürlich lachen.„Mama …“, jammerte ich. „Ich bin doch keine fünf mehr.“„Ich weiß. Ich sag’s ja nur. Haltet das Haus sauber, vergesst nicht, ordentlich zu essen, und bitte stellt nicht alles auf den Kopf.“Ich kicherte leise. „Mach ich nicht.“„Und geh ans Telefon, wenn ich anrufe“, fügte sie schnell hinzu.„Mach ich.“Sie warf mir diesen Blick zu, der deutlich sagte, dass sie mir kein Wort glaubte.Mein Stiefvater Richard lachte neben ihr. „Er ist achtzehn, Evelyn. Ich bin mir sicher, dass er ein paar Tage ohne uns überleben wird.“Mama sah ihn an. „Ich mache mir keine Sorgen darum, ob er überlebt. Ich mache mir Sorgen darum, was er anstellt, wenn niemand da ist, der ihn an irgendetwas erinnert.“Ich grinste und nahm noch einen Bissen von meinem Frühstück.Sie wollten an diesem Morgen in die Flitterwochen aufbrechen, und ehrlich gesagt freute ich mich für sie. Ihre
Última atualização : 2026-09-01 Ler mais