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KAPITEL 2: STÖHNEN

Author: Whitefield
last update publish date: 2026-09-01 04:08:24

ROWANS PERSPEKTIVE

Ich hätte beinahe vergessen, wie man atmet.

Wie konnte jemand nur so verdammt groß und dick sein?

Verdammt.

Ich taumelte einen Schritt zurück, mein Herz hämmerte so heftig, dass ich es bis in die Kehle spürte. Ich wusste, dass ich wegsehen sollte. Ich wusste, dass ich mich einfach umdrehen und gehen sollte.

Aber ich konnte nicht.

Mein Blick blieb wie festgenagelt auf seinem riesigen Schwanz. Ich starrte auf diese wahnsinnige Länge, während sich mein Magen zusammenzog und meine Kehle plötzlich völlig trocken wurde.

Scheiße. Hör auf hinzusehen.

Dann hörte ich Lily irgendwo im Zimmer kichern.

„Komm, Daddy … komm und steck ihn tief in mich.“

Jaces Lippen verzogen sich zu einem frechen Grinsen, und mir sank das Herz.

Wahrscheinlich war sie längst nackt.

Natürlich war sie das. Warum sollte sie es auch nicht sein? Sollten sie etwa angezogen miteinander schlafen?

Lily hing ständig in Jaces Nähe herum, und offensichtlich störte ihn das kein bisschen. Sie war umwerfend, selbstbewusst, alles, was ich nicht war.

Und sie konnte ihn haben, wann immer sie wollte.

Ich schluckte schwer.

Ich durfte nicht eifersüchtig sein. Ich hatte kein Recht dazu. Jace gehörte mir nicht. Er hatte mir nie gehört.

Und jetzt war er mein Stiefbruder.

Dieser Gedanke hätte eigentlich ausreichen müssen, um jedes dumme Gefühl, das ich noch für ihn hatte, endgültig zu ersticken.

Stattdessen tat meine Brust nur noch mehr weh.

Ich presste die Lippen zusammen und versuchte, diesen kleinen, stechenden Schmerz zu ignorieren, der sich immer weiter in mir ausbreitete.

Warum musste es nur so verdammt wehtun?

Ich sah zu, wie Jace sich durch die Haare fuhr, sich von der Tür abwandte und tiefer ins Zimmer ging, bis er schließlich aus meinem Blickfeld verschwand.

Das riss mich endlich aus meiner Benommenheit.

Ich wirbelte so schnell herum, dass ich beinahe gegen die gegenüberliegende Wand prallte.

Scheiße.

Ich eilte in mein Zimmer, schlug die Tür hinter mir zu und lehnte mich mit dem Rücken dagegen, während ich versuchte, wieder zu Atem zu kommen.

Was zum Teufel war nur los mit mir?

Warum hatte ich ihn so ansehen müssen?

Warum zum Teufel hatte ich nicht einfach weggesehen?

Ich fuhr mir mit einer Hand übers Gesicht, doch es half nichts. Das Bild hatte sich längst in meinen Kopf eingebrannt und tauchte jedes Mal wieder auf, sobald ich die Augen schloss.

Seine nackte Brust.

Das Handtuch, das so gefährlich tief um seine Hüften gehangen hatte.

Und sein unglaublich riesiger Schwanz.

Ich schluckte.

Langsam breitete sich Hitze in meinem Körper aus.

Sofort stieß ich mich von der Tür ab.

Nein. Hör auf.

Er ist dein Stiefbruder.

Du darfst nicht so über ihn denken.

Das darfst du nicht.

Doch je verzweifelter ich versuchte, das Bild aus meinem Kopf zu verbannen, desto deutlicher wurde es.

Ich stöhnte frustriert auf und ließ mich auf die Bettkante fallen, das Gesicht in beiden Händen vergraben.

Das war falsch. So verdammt falsch.

Meinem Körper schien das allerdings völlig egal zu sein.

Ich kniff die Augen zusammen und versuchte, an irgendetwas anderes zu denken.

An die Schule. An meine Bücher. An das Frühstück heute Morgen. An absolut alles, solange es nur nicht Jace war.

Es brachte nichts.

Immer wieder schoss mir dasselbe Bild durch den Kopf, und je heftiger ich dagegen ankämpfte, desto heißer wurde mir. Meine Haut fühlte sich beinahe glühend an, obwohl die Klimaanlage leise über mir summte.

Ich zerrte am Kragen meines Shirts.

„Scheiße, hör auf damit“, flüsterte ich mir selbst zu. „Hör einfach auf, an ihn zu denken.“

Plötzlich wurde mein Atem unregelmäßig.

Ich richtete mich auf und versuchte, mich zu beruhigen, doch meine Brust fühlte sich mit einem Mal eng an. Ich holte noch einmal Luft, aber der Atemzug kam nur zitternd heraus.

Scheiße.

Mein Asthma.

Ich sprang so hastig vom Bett auf, dass ich beinahe stolperte.

„Wo ist er?“

Mein Blick schoss zum Schreibtisch. Vor aufkommender Panik verschwamm meine Sicht bereits leicht.

Ich eilte hinüber, stieß dabei eine Packung Stifte zu Boden und bekam schließlich mit zitternden Fingern meinen Inhalator zu fassen.

Ich fummelte an der Kappe herum, bis sie endlich abging, setzte ihn an meine Lippen und atmete zunächst aus. Dann zog ich langsam Luft ein und gab gleichzeitig einen Sprühstoß ab.

Ein paar Sekunden hielt ich den Atem an, bevor ich zitternd ausatmete.

Meine Brust war noch immer eng.

Also nahm ich einen zweiten Sprühstoß und wartete, eine Hand fest gegen den Schreibtisch gestützt, während ich versuchte, meinen Atem wieder unter Kontrolle zu bekommen.

Selbst danach schwitzte ich noch.

Ich wischte mir mit dem Handrücken über die Stirn und starrte mein Spiegelbild an.

Das war lächerlich. Ich hatte mich von dem Ganzen so sehr mitreißen lassen, dass ich nicht einmal mehr richtig atmen konnte.

Dann hörte ich ein gedämpftes Stöhnen vom anderen Ende des Flurs. Mir sank das Herz, als immer mehr Stöhnen zu mir herüberdrang.

„Ohh … härter, Baby.“

„Ahh, genau da.“

„Hör nicht auf, Daddy.“

„Füll meine Fotze mit deinem Sperma.“

„Ja, ich bin deine Schlampe … ahh.“

Meine Kehle schnürte sich zu, während ich auf die Tür starrte. Ich wusste genau, was sie taten. Ich musste nicht noch mehr davon hören.

Ich wollte es wirklich nicht, aber die Geräusche drangen trotzdem immer wieder zu mir herüber, und jedes einzelne schien sich noch ein wenig tiefer unter meine Haut zu bohren.

Ich presste die Augen fest zusammen.

Warum tat ich mir das an? Warum stand ich hier und lauschte, obwohl ich doch einfach weggehen konnte?

Ich schluckte schwer und kam mir dumm und erbärmlich vor.

Er hatte Spaß mit ihr, und ich stand allein in meinem Zimmer und war eifersüchtig auf einen Jungen, der nicht einmal wusste, dass ich ihn wollte.

Einen Jungen, der mein Stiefbruder war.

Meine Augen brannten leicht, und ich rieb sie mir schnell, bevor das Gefühl sich zu etwas Schlimmerem entwickeln konnte.

Meine Augen brannten leicht. Ich rieb schnell darüber, bevor dieses Gefühl sich zu etwas Schlimmerem entwickeln konnte.

„Hört einfach auf“, flüsterte ich, obwohl ich selbst nicht wusste, ob ich zu ihnen oder zu mir sprach.

Ich wandte mich von der Wand ab, eilte zurück zu meinem Bett, schnappte mir mein Kissen und presste es fest über beide Ohren, bevor ich die Augen zusammenkniff.

Es war nicht das erste Mal, dass ich sie hörte. Solche Geräusche hatte ich schon oft mitbekommen. Immer wenn unsere Eltern weg waren, selbst wenn es nur für ein paar Stunden war, brachte Jace manchmal ein Mädchen mit nach Hause. Und weil unsere Schlafzimmer direkt gegenüberlagen, konnte ich kaum vermeiden, etwas davon mitzubekommen.

Bisher hatte ich es immer ausgehalten. Ich setzte meine Kopfhörer auf, drehte die Musik lauter, vergrub mein Gesicht im Kissen und wartete einfach darauf, dass es vorbei war.

Aber heute Nacht war es anders.

Heute Nacht hatte ich ihn tatsächlich gesehen. Ich hatte Jace dort stehen sehen, vollkommen nackt, und jetzt ließ jedes Geräusch, das aus seinem Zimmer drang, dieses Bild wieder vor meinem inneren Auge aufblitzen.

Ich drückte das Kissen noch fester gegen meine Ohren, aber es half nichts. Wenn überhaupt, wurden meine eigenen Gedanken dadurch nur noch lauter. Ich kniff die Augen zusammen und rollte mich enger zusammen, als könnte ich das, was ich gesehen hatte, irgendwie aus meinem Kopf löschen.

Jace durch die Wand beim Sex zu hören, hatte schon immer wehgetan. Aber nachdem ich ihn so gesehen hatte? Es war beinahe unerträglich.

Mein Körper begann vor lauter Anspannung zu schmerzen. Ich presste meine Oberschenkel fest zusammen, schloss die Augen und zwang mich, still liegen zu bleiben.

„Nein“, flüsterte ich. „Das mache ich nicht.“

Aber mein Körper wollte einfach nicht auf mich hören.

Ich lauschte weiter. Die Hitze in mir stieg immer weiter an, machte mich unruhig und raubte mir beinahe den Atem. Und jedes Mal, wenn mir dieses Bild von Jace durch den Kopf schoss, wurde es schwerer, das schmerzhafte Verlangen in meinem Körper zu ignorieren.

Ich griff nach dem Rand meiner Decke und krallte meine Finger hinein.

„Scheiße …“, stöhnte ich leise und presste die Augen zusammen.

Ich hielt es nicht mehr aus. Je länger ich versuchte, mich zu beherrschen, desto schlimmer wurde es. Mein ganzer Körper war angespannt, meine Gedanken waren ein einziges Durcheinander, und dieses verdammte Bild von Jace wollte einfach nicht aus meinem Kopf verschwinden.

Dann drang ein weiteres lustvolles Stöhnen durch die Wand.

Ich warf das Kissen plötzlich beiseite. „Es reicht.“

Schwer atmend setzte ich mich auf.

Ich konnte nicht länger daliegen und so tun, als könnte ich meine Gefühle einfach abschalten. Bevor ich mir das Ganze noch einmal ausreden konnte, griffen meine zitternden Hände nach meinem Gürtel.

Mit einer schnellen Bewegung öffnete ich ihn und zog meine Hose herunter.

Verdammt. Tat ich das gerade wirklich?

Meine Hand glitt in meine Unterwäsche und strich langsam über die harte Beule. „Fuck“, fluchte ich und rieb mir mit der anderen Hand über die Schläfe.

Ich war schon so verdammt hart. Und genau das ließ das Bild von Jaces nacktem Körper nur noch deutlicher in meinem Kopf aufblitzen.

Ehe ich wirklich begriff, was ich tat, schlossen sich meine Finger um meinen Schwanz, und ich begann langsam zu wichsen.

Mein Atem wurde unregelmäßiger, während sich meine Zehen krümmten.

„Hmm … verdammt“, entfuhr es mir leise, als ich mir zwei Finger in den Mund schob und mir vorstellte, sie wären Jaces Schwanz.

Ich meine … natürlich ließ sich das nicht vergleichen. Aber da ich Jaces Schwanz gerade nicht haben konnte, musste ich mich wohl damit begnügen.

Meine Zunge glitt um meine Finger, und ich saugte daran, während meine andere Hand weiter meinen Schwanz bearbeitete.

Mein Magen zog sich zusammen, als ich spürte, wie sich mein Orgasmus langsam aufbaute. Vor Lust verdrehte ich die Augen und schob mir noch zwei weitere Finger in den Mund.

Leises Stöhnen drang über meine Lippen, während ich meine Hüften vom Bett hob. Ich presste die Augen fest zusammen, genoss das Gefühl und versuchte, nicht daran zu denken, wie verboten das alles war.

Stattdessen stellte ich mir vor, wie ich vor Jace kniete, seinen dicken Schwanz tief in meiner Kehle und seine Hände fest in meinen Haaren.

„Hmm … fuck, dein Schwanz schmeckt so gut, Jace“, hauchte ich. „Komm mir in den Mund … oh Gott, du fühlst dich so gut an … Jace … fuck … sieh nur, was du mit mir machst …“

Meine Brust hob und senkte sich heftig. Ich spürte, wie mein Schwanz noch härter wurde.

Ich war so nah dran.

Mein Kopf fiel nach hinten, als ich mein Tempo steigerte.

„Ohh … Gott.“

Mein Gesicht verzog sich vor Lust, während sich mein Bauch zusammenzog. Meine Schultern und Gliedmaßen begannen zu zittern, als ich mich immer näher an den Höhepunkt brachte.

„Verdammt … Jace!“

Ein kehliges Stöhnen brach aus mir heraus, und mein ganzer Körper spannte sich an, als ich heftig kam.

Ein paar Sekunden lang konnte ich nichts anderes tun, als einfach nur dazuliegen.

Meine Brust hob und senkte sich schnell, mein Herz hämmerte gegen meine Rippen, während ich versuchte, wieder zu Atem zu kommen. Langsam schoss mir die Hitze ins Gesicht.

Ich schluckte schwer.

Was zum Teufel hatte ich da gerade getan?

Ich presste die Augen fest zusammen und wünschte mir, ich könnte die letzten paar Minuten irgendwie zurückspulen und mich selbst aufhalten, bevor ich vollkommen die Kontrolle verloren hatte.

Dann runzelte ich die Stirn.

Warum war es plötzlich so seltsam still?

Langsam öffnete ich die Augen. Zuerst fiel mir nichts auf.

Dann überkam mich dieses merkwürdige Gefühl, nicht allein zu sein.

Was zum …

Mir rutschte das Herz in die Hose, als mein Blick langsam zur Tür wanderte. Mir stockte der Atem. Für einen Moment weigerte sich mein Verstand schlicht zu begreifen, was meine Augen da sahen.

Eine Gestalt stand in der Tür.

Jace.

Mein ganzer Körper erstarrte.

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