EliDer Traum zieht mich in die Tiefe.Zuerst gibt es nur Schatten und den beißenden Geruch von Rost und Schweiß. Das tiefe Grollen männlicher Stimmen. Dann flammt Fackellicht auf, grell vor den Betonwänden der Käfige, und ich bin wieder neunzehn. Mit nacktem Oberkörper in Ketten, die Haut von der Peitsche wund. Die Luft stinkt nach Nässe, Blut und dem hoffnungslosen, hungrigen Geruch anderer Omegas, die man wie Vieh eingepfercht hat.„Hitze“, knurrt jemand hinter mir. „Wir müssen ihn in Hitze bringen, sonst kann er nicht befruchtet werden.“Ich wehre mich, als sie kommen. Fletsche die Zähne, reiße ihnen mit den Nägeln die Haut auf. Sie lachen, drücken mich zu Boden, halten meine Schultern fest, während ein anderer meinen Kopf an den Haaren zurückreißt. Ich beiße zu und schmecke Blut. Eine Faust lässt meine Lippe aufplatzen. Immer wieder fährt die Peitsche über meinen Rücken, bis Feuer unter meiner Haut aufblüht und ich nur noch meine eigenen Schreie höre.Doch das Fieber kommt nicht.
Last Updated : 2026-09-18 Read more