Aidens Hand lag fest und beruhigend auf meiner Schulter, während sein maßgeschneidertes Sakko mich wie ein schützungskräftiger Kokon umhüllte. Der schwere, warme Stoff schirmte mich ab von den gaffenden Blicken, dem ekelhaften Geruch des roten Putzwassers und der eisigen Demütigung, die mir eben noch in den Knochen saß.Ganz langsam, mit einer bemerkenswerten, fast schon furchterregenden Ruhe, beugte er sich zu mir herab.„Kannst du aufstehen, Kleines?“, fragte er leise. Seine Stimme klang nicht mehr nach dem spöttischen, charmanten Playboy, sondern dunkel, rau und von einer tiefen, brodelnden Wut getragen.Ich nickte stumm, schluckte den Kloß in meinem Hals hinunter und stützte mich auf seinen Arm. Aiden half mir behutsam hoch, führte mich zielsicher zu meinem eigenen Schreibtischstuhl und drückte mich sanft darauf nieder. Er zog den Stuhl so heran, dass ich von der übrigen Abteilung abgeschirmt war, ehe er sich aufrecht hinhstellte.In diesem Moment wandelte sich seine Haltung. Er w
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