Nicht länger die geheime Ehefrau des Dons
Ich heiratete Don Matteo im Geheimen.
Jedes Mal, wenn er seine Jugendliebe fickte, versprach er mir eine richtige Hochzeit – vor den Fünf Familien.
Fünf Jahre lang gab Matteo mir neunundneunzig Versprechen.
Und neunundneunzig Mal ließ er mich vor dem Altar stehen.
Beim ersten Mal starb Cecilias preisgekrönte Ausstellungskatze.
Um sie zu trösten, verschob er die Hochzeit um drei Monate.
Ich stand allein am Altar, die Augen gerötet, und versuchte, die Familienältesten zu beruhigen.
Beim zweiten Mal bekam Cecilia in einem Casino einen Wutanfall und zerschlug eine antike Vase im Wert von hundert Millionen Dollar.
Er leitete den Privatjet, der für unsere Hochzeit vorgesehen war, um und flog noch in derselben Nacht los, um ihr Chaos zu beseitigen.
Und jedes Mal, kurz vor unserer Hochzeit, hatte seine Jugendliebe irgendeinen Notfall.
Ich weinte. Ich schrie. Ich hielt ihm sogar eine Waffe an den Kopf.
Aber Matteo drückte mich einfach gegen die Wand und brachte mich mit einem kalten, harten Kuss zum Schweigen.
„Sie ist nur zum Ficken da. Du bist Frau Falcone. Benimm dich gefälligst.“
Nach dem neunundneunzigsten Mal hatte ich endgültig genug.
Ich schob die Papiere über den Tisch. Die Tinte war noch feucht, das Siegel der Familie Falcone prangte am unteren Rand.
„Unsere Ehe, unser Bündnis – es ist vorbei.“