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Lina
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Romans de Lina

Mafia trifft Unschuld

Mafia trifft Unschuld

Dark Romance Emilia Rossi führt ein ruhiges Leben zwischen Studium, Zukunftsplänen und klaren moralischen Vorstellungen, bis eine einzige Begegnung sie in den Einflussbereich eines Mannes zieht, dessen Welt aus Macht, Kontrolle und kompromisslosen Entscheidungen besteht. Dante Moretti ist nicht nur ein Name, der hinter vorgehaltener Hand geflüstert wird, sondern der skrupellose Kopf eines Imperiums, das auf Loyalität und Angst aufgebaut ist, und er hat sich seinen Platz an der Spitze durch Härte und strategische Kälte gesichert. Als Emilia ungewollt in einen Konflikt gerät, der größer ist als sie begreift, erkennt Dante sofort die Gefahr, die von dieser neuen Verwundbarkeit ausgeht, und entscheidet, dass sie in seiner Nähe bleiben wird, weil er keine offenen Flanken duldet. Was als Schutzmaßnahme beginnt, entwickelt sich zu einer intensiven Dynamik, in der Macht auf Widerstand trifft und Nähe zu einem Spiel aus Kontrolle und Verlangen wird. Emilia weigert sich, sich seiner Welt kampflos zu unterwerfen, während Dante feststellen muss, dass ihre Stärke ihn auf eine Weise herausfordert, die er nicht geplant hat. Zwischen Gewalt, Loyalität und einer wachsenden Anziehung entsteht eine Verbindung, die ebenso gefährlich wie unausweichlich ist, denn in Dantes Welt hat jede Entscheidung ihren Preis, und wer sich für ihn entscheidet, wählt nicht Sicherheit, sondern das Risiko, sich in einem Mann zu verlieren, der niemals halb liebt.
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Chapter: Kapitel 5
Der Morgen im Anwesen begann nicht mit Hektik, sondern mit Struktur, und genau diese kontrollierte Ruhe war es, die Emilia mehr beunruhigte als jede offene Bedrohung. Niemand rannte durch die Flure, niemand sprach laut, und doch spürte sie, dass unter der Oberfläche Entscheidungen getroffen wurden, die weit über ihren kleinen Radius hinausreichten. Als sie die Treppe hinunterging, sah sie Dante bereits im unteren Salon stehen, umgeben von drei Männern, deren Haltung Respekt und Spannung zugleich ausstrahlte. Er trug einen dunklen Anzug, perfekt geschnitten, als wäre selbst der Stoff Teil seiner Autorität, und während er sprach, musste er die Stimme nicht heben, damit alle im Raum wussten, dass seine Worte keine Vorschläge waren. Emilia blieb am Rand stehen, nicht versteckt, aber auch nicht angekündigt, und beobachtete, wie er mit ruhiger Präzision erklärte, dass der Hafen im Westen ab sofort nicht mehr neutral sei, sondern unter seine Kontrolle falle, weil Neutralität in seiner Welt n
Dernière mise à jour: 2026-02-24
Chapter: Kapitel 4
Der Anruf kam am späten Nachmittag, als Emilia gerade versuchte, sich auf ihre Vorlesungsunterlagen zu konzentrieren und so zu tun, als wäre ihr Leben noch immer normal. Ihre Wohnung war still, doch diese Stille fühlte sich nicht mehr selbstverständlich an, sondern beobachtet. Nicht durch Kameras oder Schatten, sondern durch Wissen. Sie wusste, dass irgendwo Entscheidungen getroffen wurden, die sie betrafen, ohne dass sie Einfluss darauf hatte. Als ihr Telefon vibrierte, sah sie den Namen nicht. Es war eine Nummer, die sie inzwischen kannte, obwohl sie nie gespeichert worden war. Sie ließ es zweimal klingeln, bevor sie ranging. „Ja?" Ihre Stimme klang ruhiger, als sie sich fühlte. „Du bist noch in der Wohnung", sagte Dante. Es war keine Frage. Sie schloss kurz die Augen. „Du weißt das bereits." „Ich weiß genug", antwortete er. Im Hintergrund hörte sie nichts. Kein Verkehr, keine Stimmen. Nur seine Präsenz durch die Leitung. „Was ist passiert?" fragte sie. Eine kurze Pause folgte, nich
Dernière mise à jour: 2026-02-24
Chapter: Kapitel 3
Emilia hatte kaum geschlafen, doch es war nicht die Angst gewesen, die sie wach gehalten hatte, sondern das Gefühl, dass sich etwas in ihrem Leben verschoben hatte, ohne dass sie zugestimmt hatte. Das Bild, das Dante ihr geschickt hatte, war keine Drohung gewesen, sondern eine Erklärung, und genau das machte es schwerer zu verarbeiten. Er hatte nicht geprahlt. Er hatte nicht versucht, sie zu schockieren. Er hatte ihr gezeigt, wie seine Welt funktionierte. Entscheidungen wurden getroffen, sobald eine Grenze überschritten wurde, und niemand diskutierte im Nachhinein über Moral. Als sie am Morgen in ihrer Küche stand und versuchte, Kaffee zu trinken, schmeckte alles bitterer als sonst. Sie ging gedanklich jede Möglichkeit durch. Polizei. Abstand. Blockieren. Doch jedes Szenario endete mit derselben Erkenntnis. Er war nicht jemand, den man aus einem Leben entfernte, indem man ihn ignorierte. Als es klopfte, ruhig und bestimmt, blieb sie einen Moment stehen und atmete tief durch, bevor sie
Dernière mise à jour: 2026-02-24
Chapter: Kapitel 2
Emilia hatte geglaubt, dass die Stille ihrer Wohnung sie beruhigen würde, doch als die Tür hinter ihr ins Schloss fiel, fühlte sich der Raum nicht sicher an, sondern enger als sonst. Der Flur wirkte vertraut, das Licht warm, der Geruch nach Waschmittel und Holz wie immer, und trotzdem hatte sie das Gefühl, als sei sie mit etwas Unsichtbarem hereingekommen, das nicht zu diesem Ort gehörte. Sie stellte ihre Tasche ab und blieb einen Moment reglos stehen. Ihr Körper war ruhig, aber in ihrem Kopf liefen Bilder weiter, als hätten sie sich eingebrannt. Das Lagerhaus. Die Männer. Die Spannung in der Luft. Und Dante. Vor allem Dante. Nicht, weil er geschrien hatte oder die Kontrolle verloren hatte, sondern weil er genau das nicht getan hatte. Er hatte entschieden. Er hatte Befehle gegeben, ohne die Stimme zu heben. Er hatte zugesehen, wie ein Mann um sein Leben bettelte, ohne dass sich in seinem Blick etwas veränderte. Diese Art von Ruhe war nicht normal. Sie war Macht. Emilia ging ins Wohnzi
Dernière mise à jour: 2026-02-24
Chapter: Kapitel 1
Die Tiefgarage unter dem Universitätsgebäude war um diese Uhrzeit beinahe verlassen. Das Neonlicht summte monoton und warf ein kaltes, flaches Leuchten auf die Betonflächen, das jede Bewegung härter wirken ließ, als sie war. Der Geruch von Öl, Staub und feuchtem Zement hing in der Luft, und jeder Schritt hallte übertrieben laut zwischen den massiven Säulen wider. Emilia hätte längst zu Hause sein sollen. Die Bibliothek hatte länger geöffnet als erwartet, und sie hatte sich in eine Hausarbeit verloren, bis sie bemerkte, dass draußen bereits Dunkelheit lag. Sie dachte an nichts Gefährliches, nur daran, dass sie am nächsten Morgen ein Seminar hatte und dringend schlafen musste. Als sie die Rampe hinunterging, hörte sie Stimmen. Nicht laut. Nicht panisch. Es war eine gedämpfte Auseinandersetzung, die sich zu kontrolliert anhörte, um zufällig zu sein. Sie verlangsamte ihren Schritt, unsicher, ob sie einfach weitergehen oder nachsehen sollte. Neugier war selten klug, aber sie trat dennoch n
Dernière mise à jour: 2026-02-24
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