Mafia trifft Unschuld

Mafia trifft Unschuld

last updateTerakhir Diperbarui : 2026-02-24
Oleh:  LinaBaru saja diperbarui
Bahasa: Deutsch
goodnovel16goodnovel
Belum ada penilaian
5Bab
6Dibaca
Baca
Tambahkan

Share:  

Lapor
Ringkasan
Katalog
Pindai kode untuk membaca di Aplikasi

Dark Romance Emilia Rossi führt ein ruhiges Leben zwischen Studium, Zukunftsplänen und klaren moralischen Vorstellungen, bis eine einzige Begegnung sie in den Einflussbereich eines Mannes zieht, dessen Welt aus Macht, Kontrolle und kompromisslosen Entscheidungen besteht. Dante Moretti ist nicht nur ein Name, der hinter vorgehaltener Hand geflüstert wird, sondern der skrupellose Kopf eines Imperiums, das auf Loyalität und Angst aufgebaut ist, und er hat sich seinen Platz an der Spitze durch Härte und strategische Kälte gesichert. Als Emilia ungewollt in einen Konflikt gerät, der größer ist als sie begreift, erkennt Dante sofort die Gefahr, die von dieser neuen Verwundbarkeit ausgeht, und entscheidet, dass sie in seiner Nähe bleiben wird, weil er keine offenen Flanken duldet. Was als Schutzmaßnahme beginnt, entwickelt sich zu einer intensiven Dynamik, in der Macht auf Widerstand trifft und Nähe zu einem Spiel aus Kontrolle und Verlangen wird. Emilia weigert sich, sich seiner Welt kampflos zu unterwerfen, während Dante feststellen muss, dass ihre Stärke ihn auf eine Weise herausfordert, die er nicht geplant hat. Zwischen Gewalt, Loyalität und einer wachsenden Anziehung entsteht eine Verbindung, die ebenso gefährlich wie unausweichlich ist, denn in Dantes Welt hat jede Entscheidung ihren Preis, und wer sich für ihn entscheidet, wählt nicht Sicherheit, sondern das Risiko, sich in einem Mann zu verlieren, der niemals halb liebt.

Lihat lebih banyak

Bab 1

Kapitel 1

Die Tiefgarage unter dem Universitätsgebäude war um diese Uhrzeit beinahe verlassen. Das Neonlicht summte monoton und warf ein kaltes, flaches Leuchten auf die Betonflächen, das jede Bewegung härter wirken ließ, als sie war. Der Geruch von Öl, Staub und feuchtem Zement hing in der Luft, und jeder Schritt hallte übertrieben laut zwischen den massiven Säulen wider. Emilia hätte längst zu Hause sein sollen. Die Bibliothek hatte länger geöffnet als erwartet, und sie hatte sich in eine Hausarbeit verloren, bis sie bemerkte, dass draußen bereits Dunkelheit lag. Sie dachte an nichts Gefährliches, nur daran, dass sie am nächsten Morgen ein Seminar hatte und dringend schlafen musste. Als sie die Rampe hinunterging, hörte sie Stimmen. Nicht laut. Nicht panisch. Es war eine gedämpfte Auseinandersetzung, die sich zu kontrolliert anhörte, um zufällig zu sein. Sie verlangsamte ihren Schritt, unsicher, ob sie einfach weitergehen oder nachsehen sollte. Neugier war selten klug, aber sie trat dennoch näher an eine der Betonsäulen heran und blickte vorsichtig um die Ecke. Drei Männer standen etwa zwanzig Meter entfernt. Einer von ihnen kniete halb auf dem Boden, als wäre er zu schnell zurückgewichen oder zu hart gestoßen worden. Seine Schultern waren angespannt, seine Hände zitterten. Der zweite Mann stand seitlich, unruhig, als wolle er eingreifen, es aber nicht wagen. Der dritte bewegte sich nicht. Er stand aufrecht, die Hände locker an den Seiten, und selbst aus der Entfernung war spürbar, dass er derjenige war, der entschied. Sein Mantel saß perfekt, dunkel, schlicht, ohne sichtbare Marke, aber teuer genug, um nicht übersehen zu werden. Seine Haltung wirkte nicht aggressiv, sondern selbstverständlich überlegen. „Du hattest eine Aufgabe", sagte er. Seine Stimme war weder laut noch aufgebracht, doch sie hatte Gewicht. Der kniende Mann begann hektisch zu erklären, Worte stolperten übereinander, Ausreden vermischten sich mit Entschuldigungen. Der Mann im Mantel hörte zu, ohne sichtbare Reaktion. Dann wiederholte er denselben Satz, langsamer diesmal, als würde er die Bedeutung noch einmal klarstellen. Emilia spürte, wie sich ihr Magen zusammenzog. Die Atmosphäre war zu geordnet. Zu kontrolliert. Es war kein Streit unter Gleichgestellten. Es war ein Urteil, das bereits gefällt war. Dann hob der Mann im Mantel den Arm. Die Bewegung war präzise, fast beiläufig. Der Knall hallte durch die Tiefgarage und zerriss die Stille mit brutaler Endgültigkeit. Der Körper kippte zur Seite und schlug hart auf dem Beton auf. Emilia zuckte zusammen, ihr Atem blieb stecken, ihr Herz raste. Blut breitete sich langsam aus, dunkel, glänzend im Neonlicht. Der zweite Mann wich zurück, als hätte er diesen Moment erwartet und trotzdem gefürchtet. Der Mann im Mantel senkte den Arm und sah auf den leblosen Körper, als hätte er lediglich eine Rechnung beglichen. Dann hob er den Blick. Seine Augen fanden sie sofort.

Er brauchte keine Sekunde, um zu verstehen. Sie stand nicht perfekt verborgen. Ihr Schatten verriet sie, ihre starre Haltung, ihr zu schneller Atem. Sein Blick blieb an ihr hängen, dunkel, aufmerksam, analysierend. Emilia wusste, dass sie gehen musste, doch ihre Beine gehorchten nicht sofort. Als sie sich schließlich bewegte, hörte sie seine Stimme. „Bleib stehen." Der Ton war nicht scharf, aber er ließ keinen Zweifel daran, dass Widerstand keine Option war. Sie drehte sich langsam um, zwang sich, nicht davonzurennen. Er kam näher. Nicht hastig. Nicht wütend. Jeder Schritt wirkte durchdacht, als würde er prüfen, ob sie panisch reagieren würde. Aus der Nähe sah sie, dass er jünger war, als sie erwartet hatte. Vielleicht Mitte dreißig. Dunkle Haare, akkurat geschnitten, ein markantes Gesicht mit klaren Linien, die nicht weich wirkten. Seine Augen waren das Auffälligste. Sie wirkten nicht kalt im üblichen Sinn. Eher wachsam. Berechnend. Als würden sie jede Schwäche registrieren. „Was hast du gesehen?" fragte er. Die Frage war sachlich, nicht laut, aber unmissverständlich. „Nichts", sagte sie, zu schnell, zu defensiv. Sein Blick veränderte sich kaum, doch ein Hauch von Missbilligung zog über sein Gesicht. „Du lügst schlecht." Er trat näher, und sie spürte die Wärme seines Körpers, den Geruch von Leder und etwas Dunklem, das sie nicht einordnen konnte. Hinter ihm hörte sie, wie einer der Männer den Körper zur Seite zog. Metall kratzte über Beton. Das Geräusch war schlimmer als der Schuss. „Du studierst hier?" fragte er. Sie nickte, unfähig, mehr zu sagen. „Welches Fach?" „Wirtschaft." Er musterte sie noch intensiver. „Dann solltest du wissen, dass es Situationen gibt, in denen Schweigen die einzige kluge Investition ist." Sie wollte stark wirken, wollte nicht zittern. „Ich werde nichts sagen", antwortete sie. Ihr Blick hielt seinem stand, obwohl ihr Puls raste. Er beobachtete sie länger, als wäre sie eine Gleichung, die er lösen musste. „Du hast mein Gesicht gesehen", sagte er schließlich. Keine Frage. Eine Feststellung. „Wenn du zur Polizei gehst, endet dein Studium früher als geplant." Seine Worte waren ruhig formuliert, aber der Inhalt war brutal. Emilia schluckte. „Und wenn ich nicht gehe?" fragte sie, bevor sie darüber nachdenken konnte. Ein kaum wahrnehmbarer Schatten glitt über seine Augen. „Dann lebst du weiter, als wäre nichts passiert." Er griff in die Innentasche seines Mantels, zog eine schlichte Karte hervor und schrieb eine Nummer darauf. Seine Bewegungen waren ruhig, sicher, ohne Zögern. Er hielt ihr die Karte hin. „Wenn dich jemand anspricht. Wenn jemand glaubt, dich benutzen zu können. Wenn du merkst, dass du beobachtet wirst, rufst du diese Nummer an." Sie sah auf das Kärtchen, dann wieder zu ihm. „Warum sollte ich dir vertrauen?" fragte sie. Er antwortete ohne jede Pause. „Du solltest mir nicht vertrauen. Du solltest verstehen, dass ich gerade der Einzige bin, der entscheidet, ob du ein Problem bist."

Er ließ die Karte in ihre Hand gleiten. Für einen Moment war die Berührung seiner Finger auf ihrer Haut spürbar, warm, fest, kontrolliert. Dann wandte er sich ab, als sei das Gespräch beendet. Seine Männer hatten bereits begonnen, den Boden zu säubern. Es wirkte erschreckend professionell. Als er die Rampe hinaufging, folgte ihm der andere Mann mit gesenktem Blick. Emilia blieb zurück, das Neonlicht flackerte kurz, als hätte auch es Schwierigkeiten, das Gesehene zu verarbeiten. Sie starrte auf die Nummer in ihrer Hand. Kein Name. Keine Erklärung. Nur eine Telefonnummer, die wie ein Versprechen oder eine Warnung wirkte. Sie wusste nicht, was schlimmer war. Der Schuss oder die Tatsache, dass dieser Mann entschieden hatte, sie am Leben zu lassen. Als der schwarze Wagen aus der Garage verschwand, wurde ihr bewusst, dass er sie nicht aus Gnade verschont hatte. Er hatte sie analysiert. Abgewogen. Und sich entschieden. Nicht gegen sie. Noch nicht. Doch tief in ihrem Inneren wusste sie, dass Begegnungen wie diese keine Zufälle waren. Sie war zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen. Und jetzt war sie Teil von etwas, das größer war als ein einzelner Schuss in einer leeren Tiefgarage.

Der Wagen verließ die Tiefgarage ohne Hast und reihte sich in den fließenden Abendverkehr ein, während Dante Moretti auf dem Rücksitz saß und die Lichter der Stadt durch die getönten Scheiben beobachtete. Seine Männer sprachen nicht, weil sie wussten, dass Schweigen in seiner Gegenwart keine Unsicherheit bedeutete, sondern Respekt. Der Mann, der eben noch auf dem Beton gelegen hatte, beschäftigte ihn nicht mehr. Fehler waren in seiner Welt teuer, und wer sie beging, wusste das, bevor er sie machte. Doch die junge Frau zwischen Säule und Schatten war eine Variable gewesen, die nicht vorgesehen war. Dante ließ den Moment noch einmal durch seinen Kopf laufen. Ihre Haltung. Die Art, wie sie versucht hatte zu lügen. Der Trotz in ihrer Stimme, obwohl ihr Herz bis zum Hals geschlagen hatte. Die meisten Menschen verloren die Kontrolle, sobald sie verstanden, wer vor ihnen stand. Sie hatte gezittert, aber sie war nicht zusammengebrochen. Das war bemerkenswert. Matteo drehte sich leicht vom Beifahrersitz zu ihm um und fragte, ob sie das Mädchen im Blick behalten sollten, schließlich habe sie sein Gesicht gesehen. Dante hob den Blick und sah ihn an, nicht lange, aber deutlich genug, um klarzustellen, dass er bereits entschieden hatte. Er erklärte, dass sie keine Zielperson sei, sondern ein unbeabsichtigter Faktor, und Faktoren wurden nicht beseitigt, wenn sie noch nützlich sein konnten. Panik hätte sie gefährlich gemacht, doch sie war nicht panisch gewesen, sondern kontrolliert verängstigt, und das bedeutete, dass sie nachdenken würde, bevor sie sprach. Vertrauen spielte keine Rolle. Berechnung schon. Der Wagen hielt vor dem Gebäude im Zentrum, das nach außen wie ein gewöhnliches Büro wirkte, doch in Wahrheit die Schaltzentrale eines Imperiums war, das sich nicht mit Schlagzeilen aufhielt. Dante stieg aus, ging ohne Eile hinein und betrat sein Büro, wo die Stadt unter ihm lag wie ein ausgebreitetes Spielfeld. Er legte den Mantel ab und blieb vor der Fensterfront stehen, während sein Telefon in seiner Hand lag. Zwei kurze Anweisungen reichten aus, um sicherzustellen, dass niemand außerhalb seiner Struktur bereits von der Zeugin wusste. Töten wäre die einfachste Lösung gewesen, doch einfache Lösungen waren selten die klügsten, wenn sie unnötige Aufmerksamkeit erzeugten. Sie lebte, weil er es entschieden hatte. Nicht aus Gnade. Nicht aus Schwäche. Sondern weil er keine Umwege duldete. Sollte jemand versuchen, über sie an ihn heranzutreten, würde die Antwort nicht leise ausfallen. Während die Nacht die Stadt endgültig verschluckte und sich die Lichter unter ihm spiegelten, wurde ihm klar, dass diese Begegnung nicht abgeschlossen war. Sie hatte sein Gesicht gesehen. Und Dante Moretti vergaß keine Augen, die ihn so angesehen hatten.

Tampilkan Lebih Banyak
Bab Selanjutnya
Unduh

Bab terbaru

Bab Lainnya
Tidak ada komentar
5 Bab
Jelajahi dan baca novel bagus secara gratis
Akses gratis ke berbagai novel bagus di aplikasi GoodNovel. Unduh buku yang kamu suka dan baca di mana saja & kapan saja.
Baca buku gratis di Aplikasi
Pindai kode untuk membaca di Aplikasi
DMCA.com Protection Status