
Der VIP-Gefangene
Eine falsche Tür. Ein tödliches Geheimnis. Ein skrupelloser Entführer.
Ich tanzte, um zu überleben. Mein Plan war simpel: Unauffällig bleiben, Geld sparen und in einer neuen Stadt untertauchen. Doch es reichte, versehentlich in die falsche VIP-Lounge zu geraten, um mein sorgsam aufgebautes Leben zu zerstören.
Ich sah, wie er abdrückte.
Mateo ist der gefürchtete Unterboss der brutalsten Verbrecherfamilie der Stadt. Kalt. Berechnend. Tödlich. Nach allen Regeln der Unterwelt hätte ich diesen Raum nicht lebend verlassen dürfen.
Anstatt mich mit einer Kugel zum Schweigen zu bringen, nahm er mich gefangen.
Jetzt bin ich Gefangene auf seinem weitläufigen, schwer bewachten Anwesen. Er sagt, es diene dazu, mein Schweigen zu sichern, doch der intensive Blick, mit dem er mich beobachtet, spricht eine ganz andere Sprache. In diesem goldenen Käfig verwandelt sich die Angst, die mich wach hält, langsam in eine berauschende, gefährliche Obsession. Mateo mag zwar mein Leben in seinen Händen halten, aber mich ihm zu ergeben, könnte der tödlichste Fehler von allen sein.
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Chapter: Der lautlose SchussDie Tür knallt mit einem lauten Knall gegen die Wand. Ein maskierter Mann steht da, eine schwarze Pistole fest in beiden Händen. Ohne zu zögern zielt er auf Mateo. Ich schreie auf und hechte hinter das schwere Bettgestell. Mein Herz rast, es schmerzt in der Brust. Ich presse die Hände über die Ohren, um das Geräusch auszublenden, das ich kommen sehe. Mateo gerät nicht in Panik. Blitzschnell bewegt er sich. Er schnappt sich die schwere Lampe vom Nachttisch und wirft sie.Die Lampe trifft den maskierten Mann mitten ins Gesicht. Ein Schuss löst sich, doch die Kugel fliegt hoch und schlägt in die Decke ein. Gipsstaub rieselt wie weißer Schnee auf das Bett. Mateo stürzt sich vorwärts und reißt den Mann zu Boden. Sie rollen über den Teppich, ein Knäuel aus Gliedmaßen und wütenden Stöhnen. Ich spähe über die Bettkante. Meine Lungen brennen, während ich versuche, die Luft anzuhalten. Der Mann tritt Mateo in die Rippen, doch dieser lässt nicht locker. Er packt das Handgelenk des Eindringlings
Dernière mise à jour: 2026-06-21
Chapter: Der StalkerIch erstarre, als mir die Mappe aus den kalten Fingern gleitet. Die Blätter verstreuen sich wie gefallene Blätter auf dem dunklen Boden. Mateo steht im Türrahmen, Wasser tropft von seinem dunklen Haar. Sein Blick ruht auf meinem blassen Gesicht. Er rührt sich nicht, um sein Geheimnis zu verbergen. Er bietet keine Ausrede für die Stalker-Fotos. Er beobachtet mich nur mit seinen durchdringenden, wissenden Augen. Ich versuche, etwas zu sagen, doch die Angst raubt mir die Worte. „Du hast mich monatelang beobachtet?“, flüstere ich leise und schwach in dem großen Raum.Mateo betritt den Raum mit langsamer, bedächtiger Anmut. Er bewegt sich wie eine Katze, die eine in die Enge getriebene Maus verfolgt. Er bleibt bei den verstreuten Akten auf dem Boden stehen. Er bückt sich nicht, um sie aufzuheben. Stattdessen sieht er mich an. „Ich musste jedes Detail über dich wissen, bevor ich umgezogen bin.“ Er spricht mit einer ruhigen, gleichmäßigen Stimme, die mich mehr erschreckt als ein Schrei. Mein
Dernière mise à jour: 2026-06-21
Chapter: Kaltes GeheimnisDie silberne Pistole in seiner Hand ist direkt auf den alten Mann gerichtet. Mir stockt der Atem in meiner trockenen Kehle. Ich presse meinen nackten Rücken tief in die Samtkissen des Sofas. Ich warte darauf, dass der laute Knall eines Schusses den Raum erfüllt. Der Boss blinzelt nicht einmal mit seinen dunklen Augen. Er lächelt seinen wütenden Sohn mit einem dünnen, grausamen Lächeln an. „Du hast nicht den Mut, in diesem Haus auf dein eigenes Blut zu schießen“, spricht der alte Mann mit ruhiger, eiskalter Stimme. Mateo hält die Pistole mit festem, eiskaltem Griff hoch erhoben.Er blinzelt nicht und zittert nicht unter dem stechenden Blick seines bösartigen Vaters. „Ich werde abdrücken, wenn du sie jemals wieder anrührst.“ Die tiefe Stimme des jungen Unterbosses bebt vor Wut. „Sie gehört mir und nur mir.“ Der alte Mann kichert leise in seiner breiten Brust und winkt lässig mit der Hand. „Nimm deine zerbrechliche Beute und verschwinde aus meinem Blickfeld.“ Mateo senkt die Waffe in ein
Dernière mise à jour: 2026-06-21
Chapter: Die BedrohungIch erstarre auf dem weichen Teppich im dunklen Zimmer. Seine tiefe Stimme dringt aus der hintersten dunklen Ecke. Meine Augen suchen den Raum ab, doch dichte Schatten verbergen ihn. Die kalte Luft ist schwer und raubt mir den Atem. Eine kleine Messinglampe leuchtet mit einem scharfen Geräusch hell auf. Warmes, gelbes Licht erhellt den Raum in einem kurzen Blitz. Ein großer Mann sitzt schweigend in einem großen Ledersessel. Er ist älter als Mateo, mit grauen Schläfen. Er trägt einen eleganten Anzug aus feiner, dunkler Wolle. Seine kalten Augen fixieren mich mit klarem Blick.Er hält ein Kristallglas mit einer tief bernsteinfarbenen Flüssigkeit in der Hand. Langsam nimmt er einen Schluck und lächelt über meine Angst. Mit zitternden Armen stemme ich mich vom Boden hoch. Meine nackten Füße frieren auf dem dicken Perserteppich. Ich ziehe meinen dünnen Seidenmantel eng um meine Brust. „Wer sind Sie und was wollen Sie von mir?“, flüstere ich schwach und gebrochen. Der ältere Mann stellt sei
Dernière mise à jour: 2026-06-21
Chapter: Tiefe StimmeDas heiße Metall der Pistole drückt sich tief in meine weiche Haut an der Taille. Ich erstarre und halte den Atem an. Mateo starrt mich mit seinen kalten, leeren Augen an. Er beugt sich näher, bis seine Lippen meine Ohrmuschel streifen. Sein Atem ist warm und duftet nach teurer Minze. Er befiehlt mir, den Mund zu halten und mich umzudrehen. Mein Körper zittert, doch ich gehorche seinem leisen Befehl. Ich drehe ihm den Rücken zu. Er packt meinen Oberarm fest. Seine Finger graben sich erbarmungslos in meine nackte Haut.Er schiebt mich vorwärts zu einer versteckten Tür in der Rückwand des Raumes. Ich stolpere auf meinen nackten Füßen, doch er hält mich fest. Der dicke rote Teppich dämpft unsere schnellen Schritte. Wir gehen durch den dunklen, engen Geheimgang. Die Luft hier drin riecht nach dickem Staub und altem Holz. Mein Kopf rattert mit wilden Gedanken an eine plötzliche Flucht. Ich suche nach einer kleinen Waffe oder einem offenen Ausgang. Da ist nichts als glatte, graue Steinwände
Dernière mise à jour: 2026-06-21
Chapter: Falsche TürDer wuchtige Bass der Musik lässt den Boden unter meinen hohen Absätzen erzittern. Ich umklammere die kühle Metallstange und drehe mich um, um in den überfüllten Raum zu blicken. Schweiß rinnt mir den Nacken hinunter, während ich mir ein gequältes Lächeln aufzwinge. Die Luft im Club riecht nach billigem Parfüm und verschüttetem Whiskey. Ich hasse diesen Ort. Ich hasse ihn. Das Geld, das ich mir heute Abend in die Stiefel gestopft habe, wird meine Miete für den nächsten Monat bezahlen. Nur noch eine Woche. Das sage ich mir jeden Abend. Noch eine Woche hier, und ich werde die Stadt weit hinter mir lassen.Das letzte Lied verklingt. Die Deckenleuchten blinken in hellen Neonpink- und Blautönen. Ich steige von der kleinen Bühne und greife nach meinem Seidenmorgenmantel auf dem Samtstuhl. Ich wickle den weichen Stoff eng um meinen Körper. Die Männer in der ersten Reihe rufen meinen Künstlernamen über den Lärm hinweg. Ich ignoriere sie und gehe weiter in Richtung des hinteren Flurs. Meine Fü
Dernière mise à jour: 2026-06-21

Frech mit 20
Mit zwanzig Jahren träumt sie davon, Modedesignerin zu werden, doch sie ist völlig mittellos. Sie ist ein Mädchen, das immer offen ihre Meinung sagt und sich keiner Auseinandersetzung entzieht. Ihr Leben gerät völlig aus den Fugen, als sie versehentlich einen sündhaft teuren Anzug des eiskalten und reichsten Chefs der Stadt ruiniert.
Sie rechnet damit, verklagt zu werden, da sie die immense Rechnung unmöglich bezahlen kann. Stattdessen macht ihr der reiche CEO ein ungewöhnliches Angebot.
Er braucht dringend eine Scheinpartnerin, um zu verhindern, dass seine Familie ihn zur Heirat zwingt. Sie wiederum muss ihre enormen Schulden begleichen und Geld für ihr eigenes Modelabel aufbringen. Sie vereinbaren strenge Regeln, um die Beziehung rein professionell zu halten.
Doch es gibt ein großes Problem. Sie weigert sich, eine stille, langweilige Scheinehefrau zu sein. Mit ihrer frechen Klappe, ihrer überschäumenden Energie und ihren auffälligen Outfits bringt sie seine geordnete und perfekte Welt völlig durcheinander. Er wollte jemanden, den er leicht kontrollieren kann, doch stattdessen bekommt er eine temperamentvolle Frau, die ihn jeden Tag aufs Neue herausfordert.
Je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto schwieriger wird es, ihre Liebe vorzutäuschen. Ihre ständigen Streitereien entwickeln sich langsam zu einer echten Anziehung, die sie nicht länger verbergen können.
Sie spielt ein riskantes Spiel mit einem Mann, der scheinbar nie verliert. Doch dieses Mal könnte der Milliardär sein Herz verlieren.
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Chapter: Die PistoleDas kalte Metall des Pistolenlaufs glänzte im schwachen Licht der Straßenlaternen. Liam stand da, sein Blick ließ Maya bis ins Mark erschauern. Sie wollte um Hilfe schreien, doch ihre Stimme versagte. Der Mann, der sich auf dem Ball so nett verhalten hatte, war ein Lügner. Er war nicht hier, um ihr zu helfen, nach Hause in ihr Bett zu kommen. Er war hier, um sie an einen finsteren Ort zu bringen. Maya suchte auf dem leeren Parkplatz nach einem Hoffnungsschimmer. Die schwarzen Autos standen still, und die Welt schien stillzustehen.„Steig ins Auto, bevor ich dich dazu zwinge“, sagte Liam mit sanfter, grausamer Stimme.Maya wich zurück, bis ihre Absätze den harten, rauen Asphalt berührten. Hinter seiner breiten Gestalt konnte sie die dunkle Silhouette des Wagens erkennen. Sie fragte sich, wo Julian war und ob er alles mitbekommen hatte. Ein tiefer Schmerz durchfuhr sie, als sie an ihren falschen Pakt dachte. War sie nur eine Spielfigur in einem Spiel, das sie noch nicht verstand? Sie ha
Dernière mise à jour: 2026-06-21
Chapter: Blonde SchlangeMaya spürte, wie die kalte Luft ihre brennenden Lungen verließ. Sie starrte die große, blonde Frau im Raum an. Chloe war ihre beste Freundin seit Kindertagen. Sie hatten all ihre großen Träume und tiefsten Geheimnisse miteinander geteilt. Nun trug Chloe ein weißes Kleid für eine prunkvolle Hochzeit. Julian stand wie erstarrt neben Maya, sein Gesicht kreidebleich. Seine Mutter lächelte der Menge ein diabolisches Lächeln zu. Liam beobachtete das wilde Drama mit einem finsteren Grinsen. Maya wurde in dem lauten Raum übel. Die laute Musik verstummte, und absolute Stille erfüllte den großen Saal.Chloe schritt mit langsamer Anmut auf den runden Glastisch zu. Sie blickte an Maya vorbei, als wäre sie Luft. Sie blieb vor Julian stehen und lächelte sanft. „Hallo Julian“, sagte sie mit sanfter, hoher Stimme. „Deine Mutter hat mir erzählt, dass du bereit bist, dich niederzulassen. Ich bin von meiner langen Reise zurückgekommen, um dich zu heiraten.“ Maya spürte einen stechenden Schmerz in ihrer
Dernière mise à jour: 2026-06-21
Chapter: Das MeisterwerkJulian erstarrte in der weit geöffneten Tür. Seine kalten blauen Augen fixierten den rosafarbenen Stoff, der auf dem dicken Teppich verstreut lag. Er blickte auf die scharfe silberne Schere in Mayas Hand. Sein Gesicht lief dunkelrot an. Schnell trat er in den großen, hellen Raum.„Was hast du mit dem teuren Kleid gemacht?“, brüllte er laut.Maya zuckte nicht einmal vor seiner rauen, dunklen Stimme zurück. Sie legte die silberne Schere auf die glatte Matratze. Stolz hob sie das geänderte Kleid auf.„Ich habe deinen hässlichen rosa Fehler korrigiert“, sagte sie ihm trocken. „Ich bin Designerin und kenne mich mit gutem, gewagtem Stil aus.“Julian rieb sich mit einer großen Hand den Kiefer. Er sah aus wie ein wildes Tier, bereit zum Angriff.„Du hast ein Kleid zerstört, das mehr wert ist als dein Leben. Wir brechen in einer Stunde zum großen Ball auf. Du hast nichts, was du auf dieser schicken Party anziehen sollst.“ Maya schenkte ihm ein scharfes, feuriges Lächeln.„Warte hier und schli
Dernière mise à jour: 2026-06-21
Chapter: Die SchereDie Frau im roten Kleid betrat den großen Raum. Ihr stechender Blick musterte Julian und dann Maya. Maya stieß sich von der wütenden, hochgewachsenen Chefin ab. Sie strich mit den Händen über ihre billige Kleidung. Die ältere Frau hatte kalte, blaue Augen.Sie sah genauso aus wie ihr reicher, mächtiger Sohn, der dort stand. Sie war älter, aber immer noch sehr schön und wirkte wohlhabend. Sie trug eine glänzende Goldtasche und teuren Diamantschmuck. Ihr Gesicht verzog sich zu einem tiefen, angewiderten Grinsen. Sie zeigte mit einem manikürten, dünnen Finger direkt auf die arme Maya.„Wer ist diese dreckige kleine Straßenratte?“, fragte sie laut. Ihre Stimme hallte scharf und laut in dem stillen Büro wider. Julian holte tief Luft und stellte sich aufrecht neben Maya. Er legte seine große, warme Hand auf ihre nackte Schulter. Er zog sie demonstrativ an sich.„Das ist meine zukünftige Frau“, verkündete er mit einem lauten Knall. Die ältere Frau keuchte auf und ließ ihre glänzende Goldtasc
Dernière mise à jour: 2026-06-21
Chapter: Die RegelnDer laute Feueralarm ertönte unaufhörlich im weißen Flur. Julian zuckte heute nicht einmal bei dem ohrenbetäubenden Lärm zusammen. Er starrte Maya nur mit seinen kalten blauen Augen an. Mayas Herz hämmerte ihr bis zum Hals. Sie wollte vor diesem mächtigen, reichen Mann fliehen.Doch sein massiger Körper versperrte ihr den einzigen Fluchtweg. Sicherheitsleute in dunklen Anzügen stürmten aus dem Aufzug. Sie blieben stehen, als sie den mächtigen Boss dort stehen sahen. Ein großer Wachmann ging schnell auf den wütenden Boss zu. Der Wachmann blickte auf den verschütteten Kaffee und schnappte laut nach Luft.Julian hob die Hand, um den besorgten, großen Wachmann zu beruhigen. Er versicherte ihm, dass alles in Ordnung sei. Nach einigen kurzen, angespannten Minuten verstummte der Alarm. Die plötzliche Stille verstärkte die angespannte Atmosphäre noch. Maya verschränkte die Arme vor der Brust und richtete sich auf.Sie weigerte sich, diesem reichen Tyrannen ihre Unsicherheit spüren zu lassen.
Dernière mise à jour: 2026-06-21
Chapter: Der verschüttete Kaffee.Maya stand mitten im lauten Designraum. Heute war ihr zwanzigster Geburtstag, doch sie empfand keine Freude. Sie hatte große Träume, ihr eigenes Modelabel zu gründen. Doch im Moment war sie nur eine überarbeitete, mittellose Studentin. Ihr wütender Chef drückte ihr eine schwarze Samtjacke auf einem Holzbügel in die Hand.„Bring das sofort in die Penthouse-Suite“, befahl er. „Sie gehört Julian Vance, also mach bloß keinen Fehler.“ Julian Vance war der reichste Chef der ganzen Stadt. Ihm gehörte das riesige Gebäude, und jeder fürchtete sein kaltes Temperament. Maya schnappte sich die dunkle Jacke und ihren heißen Kaffee. Sie verließ das geschäftige Studio und ging zum gläsernen Aufzug. Eine Minute später öffneten sich die Metalltüren im obersten Stockwerk. Maya trat in einen langen Flur aus weißem Marmor. Sie hielt die Jacke hoch, damit sie nicht auf den sauberen Boden fiel. Sie bog um die scharfe Ecke und prallte gegen eine massive Wand. Doch es war gar keine Wand, sondern ein großer M
Dernière mise à jour: 2026-06-21