ログインLiam plant seit Jahren seine Rache. Der Mann, der seine Familie zerstört hat, hat eine wunderschöne Tochter namens Mia. Um seinen Feind aus der Reserve zu locken, nimmt Liam Mia gefangen und sperrt sie auf sein abgelegenes Anwesen. Sie ist nichts als Köder. Seine einzige Mission ist es, sie am Leben zu erhalten, bis ihr Vater eintrifft. Liam hat sich eine strenge Regel auferlegt: Mia ist verbotenes Gebiet, und er darf sie niemals in sein Herz lassen. Doch Mia ist nicht so, wie er sie erwartet hat. Sie ist mutig, gütig und voller Lebensfreude. Ihr starker Charakter durchbricht langsam seine kalte Fassade. Jeder stille Moment, den sie miteinander verbringen, bringt sie einander näher. Als gewalttätige Männer das Anwesen angreifen, ist es ihnen egal, ob Mia verletzt wird. Liam steht vor einer schweren Entscheidung. Er kann endlich Rache nehmen oder sein eigenes Leben riskieren, um sie zu beschützen. Als die Gefahr wächst, erkennt Liam, dass es nicht mehr darauf ankommt, seinen Feind büßen zu lassen. Er braucht sie nur noch lebend.
もっと見るMia erstarrte, als das grausame Lachen ihres Vaters die Höhle erfüllte. Sie blickte zurück zum Tunneleingang. Ein heller Lichtstrahl prallte von den zerklüfteten Felswänden ab. Ihr Vater und zwei bewaffnete Männer betraten den offenen Raum. Weder der nasse Boden noch der steile Abgrund schienen sie zu stören. Liam stand vor ihr. Seine Hand umklammerte die Pistole fest. Ben lehnte sich an die Wand und verzog schmerzverzerrt das Gesicht. „Ihr habt keine Chance mehr zu fliehen!“, rief ihr Vater über den Fluss. Er klang, als freue er sich, sie in der Dunkelheit gefangen zu haben.Liam betrachtete die zerbrochene Brücke. Holzplanken trieben im reißenden, dunklen Wasser darunter. Die Lücke war zu breit, um sie mit einem Sprung zu überqueren. Mit ruhigem Blick wandte er sich an Mia. „Wir müssen einen Weg hinüber finden, bevor sie hier sind“, flüsterte er. Mia deutete auf ein dickes Eisenseil, das über ihnen hing. Es war Teil eines alten Flaschenzugsystems der Mine. „Können wir das benutzen?“
Mia starrte den Mann an, der im kaputten Türrahmen stand. Er trug einen dunklen Anzug und ein grausames Lächeln. Seine Augen glichen ihren, aber sie strahlten keinerlei Wärme aus. Es war ihr Vater. Der Mann, der ihr jeden Morgen Frühstück gemacht hatte, hielt nun eine schwere Pistole in der Hand. Er sah sie mit tiefem Abscheu an. Der liebevolle Vater, den sie kannte, war nur eine Maske. Dieser Mann war ein kalter Killer. Er stieg über Ben auf dem rauen Boden. Ben stöhnte vor Schmerz. Liam hielt seine Waffe auf den großen, älteren Mann gerichtet. Die kleine Hütte war von einer drückenden Spannung erfüllt.„Hallo Liam“, sagte ihr Vater mit sanfter, ruhiger Stimme. „Du hast mir etwas genommen.“ Er sah Mia nicht an, als er sprach. Sein kalter Blick fixierte seinen Rivalen. „Sie gehört dir nicht mehr“, fauchte Liam zurück. Sein Finger ruhte auf dem kalten Metallabzug. „Sie gehörte mir nie“, lachte ihr Vater. „Sie war nur ein Werkzeug.“ Mia spürte einen stechenden Schmerz in der Brust. Die
Mia blieb regungslos im nassen Gras stehen. Der lange Schatten näherte sich dem Licht. Das scharfe Messer glänzte in der Nacht. Sie hob die Arme, um ihr Gesicht zu schützen. Sie war bereit, um ihr Leben zu kämpfen. Eine raue Stimme durchbrach die angespannte Stille. „Lass die Waffe fallen“, stöhnte Liam vom kalten Boden. Der große Mann erstarrte. Mit einem tiefen Seufzer senkte er sein Messer. „Du siehst dem Tode nahe aus“, sagte er stirnrunzelnd. Er trat aus dem dichten Wald. Er trug dicke Stiefel und einen karierten Mantel. „Hilf mir, ihn in die Hütte zu tragen“, sagte er zu ihr. Mia atmete erleichtert aus. Dieser große Mann war kein Feind. Er war ein Freund.Sie trugen Liam die Holzstufen hinauf. Der Mann stieß die Eingangstür auf. Die Hütte roch nach Kiefernnadeln und Holzrauch. Ein kleines Feuer brannte im steinernen Kamin. Sie legten Liam auf ein weiches Ledersofa. Der rote Fleck auf seinem Hemd wirkte groß und bedrohlich. Der Mann eilte zu einem Holzschrank. Er zog eine weiße M
Mia hielt die Augen fest geschlossen und wartete auf den Schmerz. In dem unheimlichen, dunklen Raum war ihr nichts Schlimmes passiert. Die schwere Metallpistole fiel zu Boden. Eine starke, warme Hand packte ihren dünnen, zitternden Arm. Sie öffnete die Augen und sah Liam über sich stehen. Sein lautes Atmen hallte wider, sein Gesicht war kreidebleich. Dunkelrotes Blut färbte sein sauberes, weißes Hemd. Er zog sie aus der kalten, leeren Badewanne. „Wir müssen hier weg“, flüsterte er ihr ins Ohr. „Noch mehr böse Männer kommen, um dir wehzutun.“Mia stolperte über den Rand der tiefen, kalten Wanne. Sie sah den Toten auf dem Boden liegen. Angst ergriff sie und raubte ihr den Atem. Liam zog sie von dem grausamen, blutigen Anblick weg. Er hielt ihre kleine Hand fest, und sie gingen fort. Das Schlafzimmer war ein einziges Chaos aus Glasscherben. Kalter Wind pfiff durch die hohen, zerbrochenen Fensterrahmen. Laute Schüsse hallten aus den unteren Stockwerken des Hauses. „Bleib hinter mir und ma











