LOGINLiam plant seit Jahren seine Rache. Der Mann, der seine Familie zerstört hat, hat eine wunderschöne Tochter namens Mia. Um seinen Feind aus der Reserve zu locken, nimmt Liam Mia gefangen und sperrt sie auf sein abgelegenes Anwesen. Sie ist nichts als Köder. Seine einzige Mission ist es, sie am Leben zu erhalten, bis ihr Vater eintrifft. Liam hat sich eine strenge Regel auferlegt: Mia ist verbotenes Gebiet, und er darf sie niemals in sein Herz lassen. Doch Mia ist nicht so, wie er sie erwartet hat. Sie ist mutig, gütig und voller Lebensfreude. Ihr starker Charakter durchbricht langsam seine kalte Fassade. Jeder stille Moment, den sie miteinander verbringen, bringt sie einander näher. Als gewalttätige Männer das Anwesen angreifen, ist es ihnen egal, ob Mia verletzt wird. Liam steht vor einer schweren Entscheidung. Er kann endlich Rache nehmen oder sein eigenes Leben riskieren, um sie zu beschützen. Als die Gefahr wächst, erkennt Liam, dass es nicht mehr darauf ankommt, seinen Feind büßen zu lassen. Er braucht sie nur noch lebend.
View MoreMia eilte die stille Straße entlang. Die Nachtluft war kalt. Sie zog ihren Mantel enger um sich. Straßenlaternen flackerten über ihr. Sie wollte nur noch nach Hause. Ein dunkles Auto parkte in der Nähe ihres Hauses. Sein Motor summte leise. Sie ging schneller. Angst ergriff sie. Schritte hallten hinter ihr wider. Sie drehte sich nicht um. Jemand packte ihren Arm. Sie öffnete den Mund, um zu schreien. Eine Hand bedeckte ihr Gesicht. Ein süßer Duft stieg ihr in die Nase. Die Welt um sie herum verschwamm.
Mia erwachte auf einem weichen Bett. Ihr Kopf pochte vor Schmerz. Sie blinzelte. Das Zimmer wirkte riesig und luxuriös. Dicke Vorhänge verdunkelten die Fenster. Nur eine kleine Lampe spendete Licht. Sie setzte sich auf und rieb sich den Nacken. Wo war sie nur? Ein Mann saß in einem Sessel in der Ecke. Er beobachtete sie schweigend. Seine Augen waren dunkel und kalt. Er trug einen teuren, dunklen Anzug. Er rührte sich nicht.
„Wer sind Sie und was wollen Sie?“, fragte Mia. Ihre Stimme zitterte vor Angst. Der Mann stand auf. Er war sehr groß und breit gebaut. Er ging auf das Bett zu. Seine Schritte waren auf dem dicken Teppich lautlos. „Mein Name ist Liam“, sagte er. Seine Stimme war tief und rau. „Du bist für eine Weile mein Gast.“ „Ich bin kein Gast“, fuhr sie ihn an. „Du hast mich von der Straße entführt.“ „Nenn es, wie du willst“, erwiderte Liam. „Du bleibst in diesem Zimmer.“ „Wenn du versuchst zu gehen, werden meine Wachen dich aufhalten.“ „Warum bin ich hier?“, fragte sie. „Ich habe kein Geld.“ „Ich habe nichts, was du willst.“
Liam lachte kurz und bitter auf. „Ich will dein Geld nicht, Mia.“ Er kannte ihren Namen. Diese Tatsache ließ sie erschaudern. „Ich will deinen Vater“, sagte er. „Meinen Vater?“, fragte sie entsetzt. „Mein Vater ist ein guter Mann.“ „Er verkauft Autos.“ Liam schüttelte den Kopf. „Dein Vater ist ein Lügner.“ „Er hat mir vor langer Zeit alles genommen.“ „Jetzt nehme ich ihm alles.“ „Angefangen mit seiner geliebten Tochter.“ Mia wurde übel. „Du bist verrückt“, flüsterte sie. „Vielleicht“, sagte Liam achselzuckend. „Aber du bist der Köder.“ „Er wird dich suchen.“ „Wenn er kommt, bin ich bereit.“
Mia sah sich im Zimmer um. Sie suchte nach einer Waffe. Eine schwere Glasvase stand auf einem Tisch. Sie griff danach. Ihre Finger streiften das kalte Glas. Liam reagierte schneller als erwartet. Er packte ihr Handgelenk fest. Er zog sie vom Tisch weg. „Fordere mich nicht heraus“, warnte er. Sein Gesicht war nur wenige Zentimeter von ihrem entfernt. Sie konnte sein Parfüm riechen. Es roch nach Holz und Gewürzen. „Ich brauche dich lebend“, sagte er leise. „Das ist meine einzige Regel.“ „Aber lebend heißt nicht, dass es dir gut geht.“ Er ließ ihren Arm los. Mia taumelte zurück. Sie rieb sich das Handgelenk, wo er es festgehalten hatte. Liam ging zu der schweren Holztür. Er hielt inne, die Hand am Türknauf. „Essen wird Ihnen gleich gebracht“, sagte er. „Versuchen Sie keine Tricks mit den Angestellten.“ „Sie sind mir treu ergeben.“ Er öffnete die Tür und trat hinaus. Das Schloss klickte ein. Mia saß in der Falle.
Sie rannte zur Tür. Sie drehte den Knauf. Er ließ sich nicht drehen. Sie hämmerte mit den Fäusten gegen das Holz. „Lasst mich raus!“, schrie sie. Ihre Stimme brach. Niemand antwortete. Tränen stiegen ihr in die Augen. Sie weigerte sich zu weinen. Weinen würde ihr nicht bei der Flucht helfen. Sie wandte sich von der Tür ab. Sie suchte den Raum nach einem anderen Ausweg ab. Die Wände waren kahl und weiß gestrichen. Der Boden fühlte sich hart unter ihren Schuhen an. Sie ging zu den hohen Fenstern. Sie riss die schweren Vorhänge beiseite. Glasscheiben trennten sie von der Außenwelt. Sie presste die Hände gegen die kalte Scheibe. Die Nacht war über die Landschaft hereingebrochen. Hohe Bäume umgaben das Gebäude. In der Ferne erhob sich eine hohe Backsteinmauer. Wachen patrouillierten mit Hunden um das Gelände. Es gab keinen einfachen Ausweg. Sie ließ die Vorhänge zufallen.
Mia saß auf der Bettkante. Ihre Gedanken rasten mit beängstigenden Eindrücken. Was hatte Liam über ihren Vater gesagt? Ihr Vater war ein einfacher Mann. Er hatte sie allein großgezogen. Er hatte jeden Morgen Frühstück gemacht. Er erzählte schlechte Witze, um sie zum Lächeln zu bringen. Er konnte kein schlechter Mensch sein. Liam hatte den Falschen erwischt. Sie musste ihm diese Wahrheit klarmachen. Ein leises Klicken durchbrach die Stille. Mia sprang vom Bett. Eine Wandklappe glitt auf. Eine Frau betrat den Raum. Sie trug ein schlichtes graues Kleid und ein Tablett mit Essen. Der Duft von gebratenem Fleisch lag in der Luft. Mias Magen knurrte. „Iss das“, sagte die Frau. Ihre Stimme klang emotionslos und gelangweilt. Sie stellte das Tablett auf den Tisch. „Ich habe keinen Hunger“, log Mia. Die Frau sah sie ausdruckslos an. „Der Chef hat gesagt, du musst essen.“ „Er will, dass du gesund bist.“ Die Frau drehte sich zum Gehen um. Mia bemerkte einen Schlüssel, der aus ihrer Tasche hing. Das war ihre Chance. Mia holte tief Luft. Sie stürmte vor und schnappte sich den Schlüssel. Die Frau keuchte überrascht auf. Mia schob sich an ihr vorbei und rannte zur Tür. Sie steckte den Schlüssel ins Schloss. Er passte nicht. Die Frau seufzte. „Das gehört in den Schrank“, sagte sie. Mia ließ den Schlüssel fallen. Die Frau drückte einen Knopf an der Wand. Die Tür schloss sich hinter ihr.
Mia war wieder allein im Zimmer. Sie ging zum Tablett mit dem Essen. Der Hunger hatte die Angst besiegt. Sie nahm sich ein Stück Brot. Unter dem Teller fiel ihr ein gefalteter Zettel ins Auge. Sie legte das Brot hin. Ihre Hände zitterten, als sie den Zettel öffnete. Die Handschrift war sauber und deutlich. Die Nachricht ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren. Sie stammte nicht von Liam. Darauf stand: „Vertraue ihm nicht, aber schlaf nicht. Wir kommen heute Nacht, um die Sache zu beenden.“
Das frühe Morgenlicht lag auf den hölzernen Dielen, während Mia ihre Augen zu dem sanften Geräusch der Meereswellen öffnete, die unten leise gegen die hohen Klippen schlugen. Sie blieb vollkommen still unter der dicken Decke liegen und genoss das angenehme Gefühl des Friedens, das ihr Herz erfüllte. Sie drehte den Kopf zu Liam, der friedlich neben ihr schlief und einen ruhigen, sanften Ausdruck auf dem Gesicht trug. Dabei empfand sie eine tiefe Welle aufrichtiger Dankbarkeit, denn endlich hatten sie sich ein ruhiges Leben weit entfernt von den gefährlichen Schatten ihrer komplizierten Vergangenheit aufgebaut.Die frische Küstenbrise strömte durch das geöffnete Fenster und brachte den reinen Duft von Salz und Kiefern in das gemütliche Zimmer. Sie lächelte, als sie daran dachte, wie weit sie gemeinsam durch all die langen Jahre voller Ungewissheit gekommen waren. Sie hatten so hart für diese Freiheit am Meer gekämpft, und jeder neue Morgen fühlte sich wie ein kostbares Geschenk für ihre
Das sanfte Morgenlicht strömte über die hölzernen Dielen und erfüllte das gemütliche Schlafzimmer mit einer angenehmen Wärme, während Mia ihre Augen zu dem gleichmäßigen, beruhigenden Rhythmus der Wellen öffnete, die unten gegen die hohen Klippen schlugen. Sie blieb lange unter der dicken Decke liegen und lauschte Liams ruhigem, gleichmäßigem Atem, während er friedlich neben ihr in dem stillen Zimmer schlief. Die frische Küstenbrise strömte durch das geöffnete Fenster und trug den süßen Duft von Salz und Kiefern in ihr Zuhause. Sie lächelte bei dem schönen Gedanken, dass ein weiterer ruhiger Tag für sie begonnen hatte.Sie hatten so viele schwierige Jahre damit verbracht, durch die dunklen Schatten ihrer Vergangenheit zu fliehen, doch all das fühlte sich nun wie eine weit entfernte Erinnerung an, weil sie genau hier am Rand der Welt einen wahren Zufluchtsort geschaffen hatten. Liam öffnete die Augen und streckte die Hand nach ihr aus, um sie an seine Brust zu ziehen, während sich der
Das frühe Sonnenlicht lag auf den hölzernen Dielen, während Mia ihre Augen zu dem sanften, rhythmischen Geräusch der Meereswellen öffnete, die unten leise gegen die hohen Klippen schlugen. Sie blieb vollkommen still unter der dicken Decke liegen und genoss das angenehme Gefühl des Friedens, das ihr Herz erfüllte. Sie drehte den Kopf zu Liam, der friedlich neben ihr schlief und einen ruhigen, sanften Ausdruck auf dem Gesicht trug. Dabei empfand sie eine tiefe Welle aufrichtiger Dankbarkeit, denn endlich hatten sie sich ein ruhiges Leben weit entfernt von den gefährlichen Schatten ihrer komplizierten Vergangenheit aufgebaut.Die frische Küstenbrise strömte durch das geöffnete Fenster und brachte den reinen Duft von Salz und Kiefern in das gemütliche Zimmer. Sie lächelte, als sie daran dachte, wie weit sie gemeinsam durch all die langen Jahre voller Ungewissheit gekommen waren. Sie hatten so hart für diese Freiheit am Meer gekämpft, und jeder neue Morgen fühlte sich wie ein kostbares Ges
Die Morgensonne ging sanft über dem ruhigen Ozean auf und tauchte den Schlafzimmerboden in ein weiches, bernsteinfarbenes Licht, während Mia ihre Augen zu dem gleichmäßigen, beruhigenden Geräusch der Wellen öffnete, die unten gegen die Felsen schlugen. Sie blieb noch einige friedliche Augenblicke unter der warmen Decke liegen und lauschte Liams sanftem, rhythmischem Atem, während er neben ihr in dem stillen Zimmer schlief. Die frische Küstenbrise strömte durch das geöffnete Fenster und trug den süßen Duft von Salz und Kiefern in ihr Zuhause. Sie lächelte bei der schönen Erkenntnis, dass ein weiterer ruhiger Tag für sie begonnen hatte. Sie hatten so viele schwierige Jahre damit verbracht, vor der Dunkelheit ihrer Vergangenheit davonzulaufen, doch nun fühlte sich all das wie eine weit entfernte Erinnerung an, weil sie genau hier am Rand der Welt einen wahren Zufluchtsort geschaffen hatten.Liam öffnete die Augen und streckte die Hand nach ihr aus, um sie an seine Brust zu ziehen, währen











