Chapter: Chapter 8 Der geheime TerminMias POVWieder in die geschäftige Stadt zurückzukehren, fühlte sich an, als würde ich direkt auf ein gefährliches Schlachtfeld treten, auf dem jeder einzelne Schatten zu Adrians Männern gehören konnte.Ich zog meine übergroße Kapuze tief über meine Stirn und wickelte meinen dicken dunklen Schal um meine Kieferpartie, obwohl die Morgenluft nicht einmal kalt war. Meine Sonnenbrille bedeckte die Hälfte meines Gesichts. Ich bewegte mich schnell über die überfüllten Gehwege, hielt mein Kinn gesenkt und mied jedes helle Schaufenster, das mein Spiegelbild zeigen konnte. Ich wusste, wie weitreichend und mächtig Adrians Einfluss war. Carter Holdings hatte an fast jeder wichtigen Ecke Augen, und wenn einer seiner Fahrer oder Leibwächter mich entdeckte, wäre meine Freiheit innerhalb einer Sekunde vorbei.Ich nahm drei verschiedene Hintergassen, um die kleine, private Klinik zu erreichen, die versteckt am ruhigen Stadtrand lag. Mein Herz hämmerte den ganzen Weg über wie ein Hammer gegen meine Ri
Dernière mise à jour: 2026-09-18
Chapter: Chapter 7 „Wo ist sie hingegangen?“Adrians POVDie schwere Eingangstür fiel mit einem Klicken ins Schloss, und zum ersten Mal in meinem Leben fühlte sich mein eigenes Penthouse wie eine riesige, dunkle Höhle an.Ich stand im Flur, die Schlüssel noch immer wie eingefroren in meiner Hand. Normalerweise war die Ruhe nach einem langen Arbeitstag mein Lieblingsgefühl. Ich mochte die Stille. Ich mochte es, die Kontrolle zu haben. Aber heute Nacht war die Stille laut. Sie hallte in meinen Ohren wider und ließ mein Herz gegen meine Rippen hämmern wie eine schwere Holztrommel.„Mia?“, rief ich.Meine Stimme prallte von den hohen Marmorwänden ab und kam direkt zu mir zurück. Niemand antwortete.Ich zog meine eleganten Lederschuhe aus und kümmerte mich nicht einmal darum, dass sie achtlos gegen die Wand fielen. Ich ging direkt ins große Wohnzimmer, meine Augen suchten jede Ecke ab. Ich sah auf das lange Ledersofa. Ich blickte zu den gläsernen Balkontüren. Ich überprüfte sogar die dunkle Ecke neben dem Bücherregal, wo sie normaler
Dernière mise à jour: 2026-09-18
Chapter: Chapter 6 “The First Night Alone” in German is: „Die erste Nacht allein“Mia's pov Die Landschaft auf dem Land sollte eigentlich ruhig sein, aber für mich fühlte sich die Stille so schwer an, als könnte sie meine Lungen zerquetschen.Ich stand in der Tür des kleinen Gästehauses und hielt meinen winzigen Koffer so fest, dass meine Knöchel weiß wurden. Die Luft roch nach feuchter Erde und alten Kiefern, eine gewaltige Veränderung zu dem frischen, sauberen Duft von Adrians Penthouse. Mr. Gable, ein alter Freund meines Großvaters, lächelte mich hinter der hölzernen Rezeption an. Seine Augen waren freundlich und hinter einer dicken runden Brille verborgen, aber jedes Mal, wenn er mich ansah, machte mein Herz einen beängstigenden Sprung.„Es ist so schön, dich zu sehen, Liebes“, sagte Mr. Gable und schob einen schweren Messingschlüssel über den Tresen. „Dein Großvater war ein guter Mann. Als du angerufen und gesagt hast, dass du eine Weile eine Unterkunft brauchst, habe ich dafür gesorgt, dass unser bestes Zimmer für dich bereitsteht.“„Danke, Mr. Gable“, sagte
Dernière mise à jour: 2026-09-18
Chapter: Chapter 5Mias POVMeine Hände zittern so stark, dass ich kaum das Lenkrad meines Mietwagens festhalten kann. Ich fahre hinaus in Richtung der ruhigen Landschaft, weit weg von den flackernden Lichtern der Stadt, weit weg von Carter Holdings und weit weg von Adrian Blackwood.Meine Brust schmerzt so sehr, dass es sich anfühlt, als würde jemand mein Herz körperlich zusammendrücken.Ich höre immer wieder Victorias scharfe, grausame Stimme in meinem Kopf widerhallen: Es ist eine vorübergehende Ehe! Er muss sich von ihr scheiden lassen, wenn der Vertrag ausläuft!Und ich erinnere mich daran, gestern Nachmittag vor der Tür des Wohnzimmers gestanden zu haben, kurz bevor ich Adrians Stimme hörte. Ich hörte, was Victoria sagte, aber ich lief weg, bevor ich hören konnte, was Adrian darauf erwiderte. Ich wollte nicht hören, wie er ihr zustimmte. Ich wollte nicht hören, wie der kalte, milliardenschwere CEO zugab, dass ich für ihn nur eine geschäftliche Transaktion war, nichts weiter als ein Werkzeug, das i
Dernière mise à jour: 2026-09-15
Chapter: Chapter 4Adrians POVDas morgendliche Sonnenlicht trifft auf mein Gesicht, doch als ich über das Bett greife, sind die Laken vollkommen kalt und leer.Ich setze mich sofort auf und reibe mir die Augen. „Mia?“Im Penthouse herrscht absolute Stille. Ich stehe auf, ziehe eine bequeme Hose an und gehe durch die stillen Flure. Die Tür zu unserem Schlafzimmer steht offen. Ich sehe in der Küche, im Wohnzimmer und sogar in ihrem persönlichen Arbeitszimmer nach. Sie ist nirgendwo zu finden.Ich gehe zu den großen, raumhohen Fenstern und starre auf die erwachende Stadt unter mir, in der Hoffnung, sie beim Zurückkommen von einem morgendlichen Spaziergang oder beim Kaffeekaufen zu sehen. Aber von ihr ist keine Spur. Die Stille der Wohnung fühlt sich schwer an und drückt auf meine Brust, auf eine Weise, die mich zutiefst beunruhigt.Dann bemerke ich etwas auf der Küchenarbeitsplatte aus Marmor. Einen kleinen, gefalteten Zettel, auf dem mein Name in ihrer ordentlichen Handschrift steht.Mein Herz beginnt he
Dernière mise à jour: 2026-09-15
Chapter: Chapter 3Mias POVIn Adrians Penthouse zu leben, fühlt sich an, als würde man in einem modernen Kunstmuseum aus Glas, Stahl und kaltem Minimalismus leben. Alles ist makellos, teuer und frei von Wärme. Aber die wahre Kälte in diesem Haus kommt nicht von den Glaswänden oder den Marmorböden. Sie kommt von Adrians Mutter, Victoria Blackwood.Heute hat Victoria sich ohne jede Vorwarnung selbst zum Tee eingeladen. Sie brachte eine Gewitterwolke mit sich.Wir sitzen im großen, sonnenbeschienenen Wohnzimmer, während sich die Skyline der Stadt unter uns erstreckt. Victoria sitzt auf der Kante des Samtsofas und hält ihre Porzellantasse mit zitternden, manikürten Fingern. Sie sieht mich an, als wäre ich ein Käfer, der an der Unterseite ihrer teuren Schuhe klebt. Sogar die Art, wie sie ihren Tee umrührt, fühlt sich wie eine Beleidigung an, der kleine silberne Löffel klirrt mit einer Präzision gegen das Porzellan, die verrät, dass sie diesen Besuch schon ein Dutzend Mal in ihrem Kopf durchgespielt hat, bev
Dernière mise à jour: 2026-09-15