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Romane von chichigift1210

Seine Schöne

Seine Schöne

ModernDunkle RomantikDramaMafiaProtagonistin mit unheilbarer KrankheitPlot Twist
Ein Mord, den sie niemals hätte sehen dürfen. Ein Blick auf Alondra Rosario und Matteo Santoro – den jungen Don, dem Eis in den Adern fließt – ist bereits sein Untergang. Ihre Augen, ihr Mund, die Art, wie sie sich weigert, nachzugeben … sie geht ihm unter die Haut wie nichts zuvor. Er begehrt sie auf eine Weise, die ihn nachts wach hält. Begehrt sie so sehr, dass es an Wahnsinn grenzt. Dann lässt sie sich von einem anderen Mann berühren. Nur, um ihm unter die Haut zu gehen. Etwas in Matteo bricht. Er beansprucht sie für sich. Seine Hände zwischen ihren Schenkeln, rau und aufdringlich, gleiten über jede Stelle, für deren Berührung sie ihn hassen sollte. Sie sollte ihn wegstoßen. Stattdessen heißt sie es willkommen. Sehnt es sich danach. Lässt sich von ihm so ruinieren, wie er es versprochen hat. Je länger sie bleibt, desto schwerer fällt es ihr, sich daran zu erinnern, warum sie eigentlich fliehen wollte. Doch die Familie Santoro ist voller vergrabener Geheimnisse – Lügen über ihre Eltern, ein Verrat, der älter ist als sie selbst, und eine Wahrheit, die ihr Blut mit seinem verbindet. Alondra wurde als Belastung angesehen. Sie wird zu dem einzigen, was Matteo sich nicht leisten kann zu verlieren.
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Chapter: DAS FEUER IN IHREN AUGEN
Es klopfte an der Tür.„Herein!“, brüllte Dante.Die Tür öffnete sich, und ein Dienstmädchen trat ein und verbeugte sich respektvoll.„Sie ist wach, Herr.“Matteo hatte am Fenster gestanden, den Rücken zum Zimmer gewandt. Bei diesen Worten veränderte sich etwas in seiner Haltung – so unauffällig, dass es nur jemand bemerkt hätte, der ihn seit zwanzig Jahren kannte.Endlich.Er wandte sich dem Dienstmädchen zu. „Danke, Clarise.“Sie verbeugte sich erneut und eilte hinaus.Dante beobachtete ihn vom Schreibtisch aus und drehte dabei langsam eine Büroklammer zwischen seinen Fingern hin und her. Er hatte Matteo schon zuvor erfreut gesehen – zufrieden nach einer gut erledigten Aufgabe, amüsiert über etwas, das Salvatore gesagt hatte, sogar aufrichtig glücklich in den seltenen Fällen, in denen es angebracht war. Dies war nichts davon. Dies war etwas Stilleres und, wenn Dante ehrlich war, etwas, das er in all den Jahren, in denen er seinen Freund kannte, noch nie auf dessen Gesicht gesehen ha
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-18
Chapter: DER VERGOLDETE KÄFIG
Sonnenlicht drang sanft durch die schweren Vorhänge, schlüpfte durch die schmalen Spalten und warf dünne goldene Streifen quer durch den Raum. Die Wärme streifte Alondras Gesicht und weckte sie langsam aus dem Schlaf.Sie rührte sich unter der Bettdecke, runzelte die Stirn, als sie wieder zu sich kam. Dann kam der Kopfschmerz, ein scharfer, pochender Schmerz, der durch ihren Schädel pulsierte und sie zusammenzucken ließ. Sie stöhnte und richtete sich auf, wobei sie beide Hände gegen ihre Schläfen presste. Ihre Finger streiften etwas Hartes nahe ihrem Haaransatz – Gaze, die dicht an ihrer Kopfhaut festgeklebt war – und darunter einen dumpfen, empfindlichen Schmerz, der in dem Moment aufflammte, als sie ihn berührte. Sie zog ihre Hand zurück und starrte auf ihre eigenen Fingerspitzen.Ein paar Sekunden lang hielt sie die Augen geschlossen. Der untere seitliche Teil ihres Kopfes pochte, schlimmer, als Kopfschmerzen es eigentlich sein sollten. Irgendetwas fühlte sich falsch an. Die Matrat
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-18
Chapter: DAS MÄDCHEN AUF DEM FOTO 
Der Morgen war über die Stadt hereingebrochen, doch in Matteos Büro herrschte eine beunruhigende Stille.Er saß hinter dem großen Mahagoni-Schreibtisch, lehnte sich in seinem Stuhl zurück und ließ die Ereignisse der vergangenen Nacht noch einmal Revue passieren. Der Raum war geräumig und imposant; die dunklen Holzwände und die raumhohen Fenster verliehen ihm eine Atmosphäre stiller Autorität. An einer Wand standen Regale voller ledergebundener Bücher, während jedes andere Detail – von den polierten Möbeln bis hin zur sorgfältig ausgewählten Einrichtung – von Reichtum, Macht und Einfluss zeugte.Doch Matteos Aufmerksamkeit galt nichts davon. Sein Blick blieb auf die Waffe gerichtet, die in seiner Hand ruhte.Die goldene Waffe war über Generationen der Familie Santoro weitergegeben worden. Sie war mehr als nur eine Schusswaffe. Sie war ein greifbares Symbol für den Titel, den er nun trug – das Zeichen des Don. Vor fast einem Jahr hatte sein Großvater sie ihm in die Hände gelegt, zusamme
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-18
Chapter: ENTFÜHRT
Die Kälte traf sie wie eine Wand. Die Hitze und der Lärm der Bar verschwanden hinter der Tür und machten der Stille der Novembernacht Platz – kein Bass, kein Geschrei, nur ihr eigener Atem und das ferne Summen des Verkehrs. Es war kurz nach zwei Uhr morgens. Sie hatte keine Lust, wieder hineinzugehen, noch nicht, vielleicht gar nicht. Ihre Lederhose und ihr bauchfreies Top halfen nichts gegen die Kälte, und sie ließ sie trotzdem an ihrer Haut nagen, hieß sie fast willkommen – so, wie sie in letzter Zeit alles willkommen geheißen hatte, was ihr etwas anderes zu spüren gab als den Schmerz darunter.Sie machte sich auf den Weg und lief weiter, zog an ihrem Joint und ließ den Rauch die Schärfe des Windes mildern. Die Straße war auf diese ganz besondere Art still, wie es nur in einer Stadt nach zwei Uhr morgens der Fall ist – nicht gerade leer, aber ausgedünnt, als hätte die Nacht den Großteil ihrer Menschen woanders hingeschickt und die Überbleibsel zurückgelassen.Sie ging den Bürgerstei
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-18
Chapter: TAUB
*Trauer klopft nicht an. Sie stellt einfach die Möbel um und wartet darauf, dass man es bemerkt.*Die Musik hallte durch den Club, der Bass dröhnte durch den Boden und direkt in Alondras Brust. Sie kippte ihren dritten Schnaps hinunter, ihre Kehle brannte. Sie genoss den bitteren, scharfen Geschmack des Whiskys. Er betäubte den Schmerz, den sie verspürte. Neben ihr brachte Audrey Dave gerade über irgendetwas zum Lachen; sie lachte viel zu laut und stieß ihm alle paar Sekunden gegen die Schulter, als könne sie einfach nicht anders. Alondra blendete den Lärm aus und trank einen weiteren Schnaps.„Okay, das sind drei.“ Melanies Hand schloss sich um ihr Handgelenk, bevor sie nach einem vierten greifen konnte. Seit sie hereingekommen waren – vor zwanzig Minuten und es wurden immer mehr –, hatte Melanie sie nicht aus den Augen gelassen, als könnte Alondra in Flammen aufgehen, wenn man sie unbeaufsichtigt ließe.„Mach mal langsam, Kleine. Das ist kein Wettrennen.“Alondra warf ihr einen unbe
Zuletzt aktualisiert: 2026-09-18
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