Home / Romantik / 70 TAGE MIT DEM FALSCHEN MILLIARDÄR / 66. DIE FALLE IST GESTELLT

Share

66. DIE FALLE IST GESTELLT

Author: Solyn Aure
last update publish date: 2026-10-28 22:23:52

DRITTE PERSON PERSPEKTIVE

Lora sitzt allein im Salon der Penthouse-Wohnung, die sie mit Jamie teilt – so wie es die letzten Monate gewesen ist. Jamie kommt kaum noch nach Hause.

Ein halb gefülltes Champagnerglas baumelt an ihren Fingern, während sie durch ihr Telefon scrollt, die Lippen kräuseln sich bei jedem giftigen Kommentar höher.

Schlampe. Hure. Uneheliches Kind.

Jedes Wort, das auf Aria zielt, füllt ihr Herz mit so viel Freude. So v
Continue to read this book for free
Scan code to download App
Locked Chapter

Latest chapter

  • 70 TAGE MIT DEM FALSCHEN MILLIARDÄR    68. LASS DIE GESCHICHTE SICH NICHT WIEDERHOLEN

    ARIAS PERSPEKTIVE Onkel Mike sitzt neben mir auf dem Rücksitz, der Koffer bereits aufgegeben, der Mantel ordentlich über dem Knie gefaltet. Matteo fährt vorne, die Augen auf die Straße gerichtet. Wir haben das Krankenhaus vor etwa 30 Minuten verlassen. Jeremiah ist in ein paar Tagen zur Entlassung freigegeben, aber die Ärzte waren entschieden – noch keine Flughafenfahrten, also konnte er nicht mitkommen. Sein Körper ist immer noch zu fragil für den Lärm und die Menschenmengen. Onkel Mike hätte eigentlich zwei Tage früher fliegen sollen. Er ist wegen des Online-Chaos geblieben. Er hat es nie direkt gesagt, aber ich habe es an der Art gespürt, wie er ständig sein Telefon gecheckt hat, und an der Zeit, die er mit mir im Krankenhaus verbracht hat. „Sei einfach vorsichtig, ma chérie.“ Mikes Ton ist ebenmäßig, aber die Sorge darunter ist unverkennbar. „Ich glaube, du wirst die beste Entscheidung für dich selbst treffen.

  • 70 TAGE MIT DEM FALSCHEN MILLIARDÄR    67. STELLA LANGFORD WIRD ES BALD VERSTEHEN

    ARIAS PERSPEKTIVE Die Spannung in unserem Wohnzimmer ist so dick, dass es mir beinahe unmöglich erscheint, vollständig zu atmen. Noah ist vor etwa fünf Minuten reingekommen, und seitdem ist der Raum komplett still. Er wirkt unbeeindruckt davon. Die Hände lässig in den Taschen, aber seine dunklen Augen sind auf meinen Onkel gerichtet, der ihm von der anderen Seite des Raums gegenübersteht. Die Luft zwischen ihnen fühlt sich dick genug an, um daran zu ersticken. „Du hast ganz schön Nerven, in dieses Haus zu kommen nach allem, was herumschwirrt.“ Onkel Mike bricht endlich die Stille, die Stimme kalt. Noah zuckt nicht zusammen. „Ich bin wegen Aria gekommen.“ „Natürlich bist du das.“ Mikes Kiefer spannt sich an. Er macht einen Schritt näher. „Sag mir etwas, King. Hast du den Hurensohn hinter dem hier schon gefunden, oder bist du nur hier, um den Helde

  • 70 TAGE MIT DEM FALSCHEN MILLIARDÄR    66. DIE FALLE IST GESTELLT

    DRITTE PERSON PERSPEKTIVE Lora sitzt allein im Salon der Penthouse-Wohnung, die sie mit Jamie teilt – so wie es die letzten Monate gewesen ist. Jamie kommt kaum noch nach Hause. Ein halb gefülltes Champagnerglas baumelt an ihren Fingern, während sie durch ihr Telefon scrollt, die Lippen kräuseln sich bei jedem giftigen Kommentar höher. Schlampe. Hure. Uneheliches Kind. Jedes Wort, das auf Aria zielt, füllt ihr Herz mit so viel Freude. So viel ungetrübter Ekstase. „Ich vertraue dem Internet, dass es komplett giftig ist“, murmelt sie und bricht in Lachen aus, die Flüssigkeit im Glas droht bei einem Kommentar zu überschwappen. Das Internet hatte genau das getan, was sie wollte – Arias Image in Stücke gerissen. Als sie weiter nach unten scrollt, verschwindet ihr Lächeln plötzlich. Ihre Finger pressen sich um das Glas, bis der Stiel droht zu brechen. Coltrane Cruz’ Verteidigung von Aria verh

  • 70 TAGE MIT DEM FALSCHEN MILLIARDÄR    65. DAS BETT NUTZEN, UM VERTRÄGE ZU SICHERN

    ARIAS PERSPEKTIVE Mein Telefon vibriert irgendwo unter dem Kissen und reißt mich aus dem Schlaf. Mein Zimmer ist noch dämmrig, die Vorhänge nur halb geöffnet. Gestern Abend war ich mit Onkel Mike im Krankenhaus, um Remy zu sehen und meinen Erfolg gemeinsam zu feiern. Wir sind geblieben, bis die Krankenschwestern uns an die Besuchszeiten erinnerten, und erschöpft nach Hause gekommen. Das Vibrieren wird zu Daisys Klingelton. Ich taste mit halb geöffneten Augen nach dem Telefon. „Daisy—“ „Ich stehe draußen. Mach die Tür auf. Sofort.“ Ihre Stimme ist ungewöhnlich ernst. Kein Gruß. Kein Witz. Allein das lässt mich aufsitzen. Ich stolpere im übergroßen T-Shirt und den Shorts, in denen ich geschlafen habe, aus dem Bett, das Haar ein Chaos, und gehe den Flur hinunter. Als ich die Haustür aufschließe, steht Daisy da, das Telefon in einer Hand, die Augen zu weit. Irgendwas stimmt definitiv nicht. Wenn Daisys Ton in dem kurzen Anruf nicht schon Zeichen genug war, ist die Tats

  • 70 TAGE MIT DEM FALSCHEN MILLIARDÄR    64. IST DAS EIN VERHÖR?

    ARIAS PERSPEKTIVE Der Schlüssel dreht sich glatt im Schloss. Ich drücke die Tür auf und greife schon nach dem Lichtschalter— Und erstarre. Noah sitzt auf dem Wohnzimmersofa, als gehöre ihm der Ort, ein Arm über die Rückenlehne gestreckt, lange Beine übereinandergeschlagen, dunkle Augen bereits auf mich gerichtet. Das späte Nachmittagslicht aus den Fenstern fängt die scharfe Linie seines Kiefers. Er sieht völlig entspannt aus. Mein Herz springt mir in die Kehle, die Hände pressen sich um meine Portfolio-Tasche, bis die Knöchel weiß werden. „Was machst du hier?“ Die Worte kommen als geflüsterter Schrei heraus. Ich wirble zum Flur, halb erwartend, dass Onkel Mike jeden Moment erscheint. Noah erhebt sich fließend. „Entspann dich. Er ist zu Jeremiah gefahren.“ Ich bleibe stehen und drehe mich leicht weg, als er nach mir greift. „Also gibt dir das irgendwie das R

  • 70 TAGE MIT DEM FALSCHEN MILLIARDÄR    63. INTERVIEW MIT MADAME GENEVIEVE

    ARIAS PERSPEKTIVE Die Uhr an der Wand zeigt genau 10:00 Uhr, als die Doppeltüren klicken und aufgehen. „Miss Aria? Sie sind bereit für Sie“, sagt Elsie, die junge Assistentin, die mich vor 20 Minuten begrüßt hat, und tritt beiseite, damit ich eintreten kann. „Danke.“ Ich glätte die Vorderseite meines maßgeschneiderten Blazers und der passenden high-waisted Wide-Leg-Hose – eines der Aureline-Stücke. Ich sehe scharf und professionell aus und hoffe, dass es hilft, das Zittern in meinen Händen zu maskieren. Fünf Paar Augen rasten in dem Moment auf mich ein, in dem ich eintrete. Der Konferenzraum besteht aus dunklem Holz und bodentiefen Fenstern. Niemand steht auf. Niemand lächelt. Madame Genevieve sitzt in der Mitte des langen Tisches. Scharfe Wangenknochen, silbergestreiftes dunkles Haar zu einem strengen Knoten zusammengezogen. Sie schaut nicht zu mir auf. Sie studiert einfach den Ordner vo

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status