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Chapter 19

Autor: Liet
last update Fecha de publicación: 2026-09-23 20:44:26

**ANIKA’S GEMÄCHER**

Anika starrte lange in ihr Spiegelbild, bevor sie bemerkte, dass sie die Luft angehalten hatte.

Ihr Haar war ein einziges Durcheinander – stumpf, verfilzt, nichts mehr von der glänzenden Perfektion, an die sie gewöhnt war. Dunkle Ringe lagen unter ihren Augen. Sie sah… gewöhnlich aus. Schlimmer noch – sie sah besiegt aus.

Sie hasste es.

Sie hatte nicht geschlafen. Jedes Mal, wenn sie die Augen schloss, sah sie Kanes Gesicht vor sich: ruhig, ungerührt, unberührt von ihren Tr
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  • Alphas Dunkle zahlung    Chapter 20

    ★★★★★★Stille zerriss den Korridor.Niemand wagte es, laut zu atmen.Alpha Kane stand am Ende des Flurs, seine Miene ruhig, beherrscht und unnachgiebig. Seine Aura war gebieterisch und einschüchternd. Die Wachen versteiften sich und taten so, als würden sie sich auf ihre Arbeit konzentrieren. Die Mägde senkten die Köpfe. Sogar Anika hielt den Blick gesenkt.Sein Blick wanderte einmal durch den Gang.Er blieb nicht an Anika hängen.Er ruhte auf Elara.Elara spürte ihn wie eine Hand, die sich um ihre Brust schloss.„Heb den Kopf“, sagte Kane ruhig.Ihre Finger zitterten, als sie gehorchte.Ihre Blicke trafen sich.„In meine Gemächer… sofort!“, brüllte er.Erschrockene Laute breiteten sich im Korridor aus.„Mein… mein Herr“, flüsterte Elara, Panik stieg in ihr auf. „Ich habe nicht…“Kane griff nach ihrem Handgelenk.Nicht grob. Nicht sanft.Er drehte sich um und ging los, zog sie hinter sich her, ohne ein weiteres Wort.Anika fand ihre Stimme zu spät.„Alpha!“, rief sie und trat vor. „Da

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    **ANIKA’S GEMÄCHER**Anika starrte lange in ihr Spiegelbild, bevor sie bemerkte, dass sie die Luft angehalten hatte.Ihr Haar war ein einziges Durcheinander – stumpf, verfilzt, nichts mehr von der glänzenden Perfektion, an die sie gewöhnt war. Dunkle Ringe lagen unter ihren Augen. Sie sah… gewöhnlich aus. Schlimmer noch – sie sah besiegt aus.Sie hasste es.Sie hatte nicht geschlafen. Jedes Mal, wenn sie die Augen schloss, sah sie Kanes Gesicht vor sich: ruhig, ungerührt, unberührt von ihren Tränen.Ihre Kehle fühlte sich trocken an, schmerzhaft trocken.„Clara“, rief sie heiser und fuhr sich mit der Hand durch die Haare. „Kann ich etwas Wasser bekommen?“Nichts.Sie runzelte leicht die Stirn und richtete sich auf.„Clara?“, rief sie erneut, diesmal lauter. „Mägde?“Stille antwortete ihr. Dick. Schwer.Ihre Brust zog sich zusammen.Sie wartete einen weiteren Moment, dann noch einen, während langsam Wut in ihr aufstieg. Es war immer jemand da. Immer in Bereitschaft. Immer bereit.Die E

  • Alphas Dunkle zahlung    Chapter 18

    ★★★★★★BLOOD-MOON-RUDEL ★ KANES GEMACHAlpha Kane stand reglos da, während die Dienerinnen ihn ankleideten.Sein Gesicht war ausdruckslos. Kalt.Als würde nichts um ihn herum eine Bedeutung haben.Sie legten ihm seine königliche Kleidung für den Ausritt an und richteten jede Falte sorgfältig zurecht. Sein schwarzes Haar fiel ihm locker ins Gesicht und warf Schatten über seine Augen.„Wir sind fertig, Alpha“, sagte Evie leise.„Ihr seht aus wie der Mond selbst“, fügte eine andere Dienerin nervös hinzu. „Sehr… attraktiv.“Kane verdrehte die Augen.„Raus.“Seine Stimme blieb ruhig, doch allein dieses eine Wort ließ ihre Rücken steif werden.Sofort verbeugten sie sich und eilten hinaus.Luciano trat beinahe im selben Moment ein.Kane stritt innerlich bereits mit seinem Wolf Tyrant. Sein Kiefer war angespannt, seine Hände zu Fäusten geballt.Luciano verbeugte sich automatisch, obwohl Kane ihm das längst verboten hatte.„Die Pferde sind bereit“, sagte Luciano.Kane warf ihm einen genervten

  • Alphas Dunkle zahlung    Chapter 17

    BADEZIMMERElara spülte ihren Mund aus.Einmal.Zweimal.Noch einmal.Das Wasser war kalt und biss gegen ihre Lippen, während sie sich über das Waschbecken beugte. Ihre Finger umklammerten den Rand so fest, dass ihre Knöchel schmerzten. Sie spuckte aus, beobachtete, wie das Wasser im Abfluss verschwand, schöpfte erneut Wasser in ihre Hände und spülte noch einmal nach.Langsamer diesmal.Bewusst.Als würde sie sich selbst bestrafen.Es half nicht.Ihr Hals brannte noch immer, rau und wund. Ihre Lippen prickelten. Ihre Brust fühlte sich eng an, als würde etwas Schweres darauf liegen und sich weigern zu verschwinden.Und schlimmer als all das…Viel schlimmer……war die Erinnerung an seine Stille.Er hatte ihren Namen nicht gesagt.Nicht ein einziges Mal.Langsam richtete Elara sich auf und blickte in den Spiegel.Das Mädchen, das ihr entgegenblickte, sah aus wie immer — dieselben dunklen Augen, derselbe weiche Mund, dasselbe blasse Gesicht.Aber etwas hinter ihrem Blick hatte sich verände

  • Alphas Dunkle zahlung    Chapter 16

    Schwere Schritte hallten hinter ihnen wider und verschluckten die Stille.Alpha Kane trat aus dem Badezimmer, seine Aura veränderte die Luft im Raum.Anika drehte sich sofort zu ihm um, ihre Wut schmolz zu Angst. „Al… Alpha“, stammelte sie.„Warum bist du noch hier, Anika?“, fuhr Kane sie an.„Ich war…“„Verschwinde, Anika“, sagte er ohne Zögern.„Alpha! Du schickst mich weg wegen ihr?“, murmelte sie.Elara presste die Lippen zusammen und gab keinen Laut von sich.Anika wandte sich ihr zu, die Augen voller Zorn.„Anika“, murmelte Alpha Kane warnend.„Alpha, ich will nicht“, schmollte Anika und warf ihm einen verführerischen Blick zu.„Elara, raus“, befahl Kane mit ruhiger Stimme.Elaras Blick traf Anikas, die sie spöttisch angrinste.„Ja, mein Herr“, sagte Elara, verbeugte sich und drehte sich um, um zu gehen.Und genau in diesem Moment sah Kane ihre gerötete Wange…Kane presste den Kiefer zusammen und schwieg…Sobald die Tür hinter Elara ins Schloss gefallen war, wandte Kane sich Ani

  • Alphas Dunkle zahlung    Chapter 15

    Die Luft zwischen ihnen wurde schwer.Dicht. Geladen. Gefährlich.Kanes Atem verlangsamte sich, während sich seine Finger fester um den Kelch schlossen. Sein Blick glitt zu ihr hinunter — zu der Frau, die es wagte, ihn herauszufordern, seine Autorität zu testen und jede Grenze auszureizen, die er besaß.Anika lächelte selbstzufrieden.Ohne zu zögern sank sie auf die Knie.Ihre Hand glitt zu seiner Jeans. Langsam strich sie über den Stoff, bevor sie den Bund hinunterzog. Kane stieß einen langsamen Atemzug aus, als ihre Finger ihn umschlossen.„Fuck…“ murmelte Anika leise, während sie ihn langsam streichelte. Ein kleines Lächeln spielte auf ihren Lippen. „Gefällt dir das?“ fragte sie leise.Zuerst küsste sie nur seine Spitze.Langsam. Neckend.Dann nahm sie ihn tiefer in den Mund.Ein raues Stöhnen verließ Kane sofort. Seine Augen schlossen sich in dem Moment, als sie ihn vollständig aufnahm und leicht würgte, während sie ihn verzweifelt schneller saugte.Seine Finger vergruben sich in

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