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KAPITEL 44: DIE COLLEGE-ZULASSUNGSBRIEFE (ROWANS SICHT)

Autor: Whitefield
last update Data de publicação: 2026-10-25 23:14:17

Der Umschlag lag auf der Küchentheke wie eine tickende Zeitbombe.

Ich starrte ihn an. Mein Herz schlug so heftig, dass ich es bis in meinen Hals spüren konnte. Die Absenderadresse war deutlich zu erkennen, ebenso das Logo der Universität, das in fetten schwarzen Buchstaben aufgedruckt war. Mein Name. Meine Zukunft.

Alles, wofür ich in den vergangenen Monaten gearbeitet hatte, steckte in diesem Umschlag, und irgendwie machte mir der Gedanke, ihn zu öffnen, mehr Angst als jede Prüfung, die ich je
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    Mein Handy vibrierte auf dem Nachttisch.Ich griff danach und lächelte, als ich Marcus' Namen auf dem Display sah. Ich nahm beim ersten Klingeln ab.„Rate mal, wer angenommen wurde!“ Marcus' Stimme sprühte förmlich vor Begeisterung.Ich lachte. „Ich auch.“„Ja!“ Er jubelte so laut, dass ich das Handy von meinem Ohr wegziehen musste. „Das wird unglaublich, Rowan. Du und ich. College. Freiheit.“„Freiheit“, wiederholte ich. Das Wort fühlte sich auf meiner Zunge fremd an.Ich rollte mich auf den Rücken und starrte an die Decke. Der Zulassungsbrief der Universität lag noch immer auf meinem Schreibtisch, genau dort, wo ich ihn nach dem Abendessen zurückgelassen hatte. Jedes Mal, wenn ich ihn ansah, empfand ich eine Mischung aus Aufregung und Ungläubigkeit. Ich hatte mir so lange Sorgen darüber gemacht, ob ich angenommen werden würde, dass ich mir kaum Zeit genommen hatte, mir vorzustellen, was danach passieren würde.Jetzt lag die Zukunft direkt vor mir, und ich war mir nicht ganz sicher,

  • BEANSPRUCH MICH, STIEFBRUDER“   KAPITEL 44: DIE COLLEGE-ZULASSUNGSBRIEFE (ROWANS SICHT)

    Der Umschlag lag auf der Küchentheke wie eine tickende Zeitbombe.Ich starrte ihn an. Mein Herz schlug so heftig, dass ich es bis in meinen Hals spüren konnte. Die Absenderadresse war deutlich zu erkennen, ebenso das Logo der Universität, das in fetten schwarzen Buchstaben aufgedruckt war. Mein Name. Meine Zukunft.Alles, wofür ich in den vergangenen Monaten gearbeitet hatte, steckte in diesem Umschlag, und irgendwie machte mir der Gedanke, ihn zu öffnen, mehr Angst als jede Prüfung, die ich jemals geschrieben hatte.„Mach ihn auf“, sagte Mom und drückte mir aufmunternd die Schulter. „Er wird dich schon nicht beißen.“„Was, wenn ich abgelehnt wurde?“„Du bist angenommen worden. Wir wissen beide, dass du angenommen wurdest.“ Sie lächelte. „Und jetzt mach ihn auf.“Richard lehnte mit einer Kaffeetasse in der Hand an der Theke. „Sie hat recht. Hör auf, es hinauszuzögern.“Ich sah ihn an und hoffte, in seinem Gesichtsausdruck etwas Beruhigendes zu finden. Er wirkte vollkommen entspannt, a

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    Ich verlor langsam das Bewusstsein.Vor meinen Augen verschwamm alles. Meine Brust brannte. Irgendwo im Hintergrund hörte ich Derek und seine Freunde lachen, doch ihre Stimmen klangen inzwischen weit entfernt. Gedämpft. Als wäre ich unter Wasser.Ich versuchte, tiefer einzuatmen, aber meine Lungen wollten nicht mitmachen. Jeder Versuch machte mir noch mehr Angst als der vorherige. Ich klammerte mich an die Kante der Bank und kämpfte darum, aufrecht sitzen zu bleiben.Ich brauchte meinen Inhalator. Ich brauchte Hilfe.Marcus war losgegangen, um ihn zu holen, aber ich wusste nicht, wie lange er schon weg war. Es war schwierig geworden, die Zeit einzuschätzen. Ein paar Sekunden fühlten sich wie Minuten an, und je länger ich um Luft rang, desto größer wurde meine Angst.Ich wollte nicht hier sterben.Nicht bei meinem ersten Besuch auf dem Campus. Nicht, während Derek und seine Freunde mir dabei zusahen, wie ich um Luft kämpfte. Nicht, wo ich doch gerade erst begonnen hatte, mir vorzustell

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    Einen Moment lang sagte Marcus nichts. Ich konnte den inneren Konflikt in seinem Gesicht erkennen. Er wollte mich nicht allein lassen, besonders nicht, solange Derek und seine Freunde in der Nähe waren. Aber ich brauchte meinen Inhalator.Jace könnte der Einzige sein, der nah genug war, um ihn schnell zu holen.Marcus blickte über die Schulter zu den drei Typen. Derek beobachtete uns noch immer mit einem belustigten Gesichtsausdruck, während Tyler Cole etwas zuflüsterte.Marcus' Kiefer spannte sich an.„Ich kümmere mich um ihn“, sagte er schließlich. „Atme einfach. Okay? Atme einfach.“Er drückte meine Schulter, bevor er in Richtung Parkplatz davonrannte.Ich sah ihm nach, doch die Bewegung ließ meinen Kopf schwindeln. Ich beugte mich nach vorn und stützte die Ellbogen auf meine Knie, während ich verzweifelt versuchte, Luft in meine Lungen zu bekommen.Hinter mir lachte Derek.„Seht ihn euch an. Er kann nicht mal ohne Hilfe atmen.“„Halt die Klappe!“, hörte ich Marcus aus der Ferne ru

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    Der Campus war wunderschön.Das war mein erster Gedanke, als Marcus und ich über den Innenhof gingen. Alte Backsteingebäude, die von Efeu überwuchert waren. Riesige Eichen. Überall Studenten, die lachten, sich unterhielten und in kleinen Gruppen unterwegs waren.Einige saßen unter den Bäumen und hatten Bücher auf ihren Schößen ausgebreitet, während andere zwischen den Gebäuden hin und her eilten, auf ihre Handys schauten oder sich miteinander unterhielten. Die Luft war erfüllt von Gesprächsfetzen, Schritten und ferner Musik.Alles wirkte neu und voller Möglichkeiten.Zum ersten Mal seit Wochen hatte ich das Gefühl, meine Probleme hinter mir lassen und ganz von vorn anfangen zu können.„Ich kann nicht glauben, dass wir tatsächlich hier sind“, sagte Marcus grinsend. „Das wird der absolute Wahnsinn.“Ich lächelte. „Ja. Der absolute Wahnsinn.“Er warf mir einen Blick zu. „Komm schon, Mann. Du klingst, als hätte dir gerade jemand gesagt, dass deine Lieblingsserie abgesetzt wurde.“„Ich las

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