เข้าสู่ระบบ„Rosie, ich weiß, dass ich falschlag! Ich weiß es wirklich!“„Sieh nur. Das ist der Projektbericht, den ich geschrieben habe.“Er zog einen dicken Stapel Unterlagen aus seiner Aktentasche und drückte ihn mir mit zitternden Händen entgegen.„Gib mir noch eine Chance, ja?“„Ich gebe dir die Wyatt-Gruppe. Ich gebe dir sogar mein Leben. Aber bitte verlass mich nicht...“Während er sprach, fiel er mit einem dumpfen Laut vor mir auf beide Knie.Ich sah diesen Mann an, der früher so unnahbar und stolz gewesen war. Jetzt kniete er wie ein hilfloses Kind vor mir und weinte bitterlich.In meinem Herzen blieb nur noch eine trostlose Ruhe.„Wyatt, du kniest zu spät.“Ich sah ihn an und sprach jedes Wort klar aus.„Damals in der Kantine wollte ich, dass du kniest, weil ich wütend und gedemütigt war. Ich wollte eine Haltung sehen. Ich wollte Gerechtigkeit.“„Aber jetzt kniest du, weil du eine Frau zurückholen willst, die längst von dir enttäuscht ist.“Ich legte den Projektbericht zurück in seine zi
Ich erstarrte kurz. Erst als ich auf das leuchtende Gelb auf der Leinwand sah, bemerkte ich, dass sich mein Malstil unbemerkt verändert hatte.Elijah sah mich an. In seinen Augen lag ein leises Lächeln.„Rosie, am Samstagabend findet eine Gala statt. Möchtest du mich begleiten?“Mein Herz setzte für einen Schlag aus.„Ja.“Am Abend der Auktion trug ich ein langes, champagnerfarbenes Kleid.Als wir den Saal betraten, zogen wir sofort viele Blicke auf uns.„Ist das nicht Elijah, dieser Stararchitekt? Wer ist die Frau an seiner Seite? Sie ist wunderschön.“„Ich habe sie noch nie gesehen. Aber ihrer Ausstrahlung nach stammt sie bestimmt auch aus einer guten Familie.“Wir nahmen unsere Plätze ein. Kurz darauf begann die Gala.Zuerst interessierte mich die Auktion kaum. Das änderte sich erst, als das letzte Stück hereingebracht wurde.Es war ein Saphircollier mit dem Namen „Herz der Tiefsee“. Der Legende nach schenkte ein Prinz es vor hundert Jahren seiner Prinzessin als Zeichen seiner Liebe
Sie verlor alles.Und dafür musste ich nichts weiter tun, als Liams Sekretär die Ereignisse jenes Tages in der Kantine vollständig und unverfälscht an ein paar gut vernetzte Vorstandsgattinnen weitergeben zu lassen.Ich nutzte keine illegalen Mittel.Ich ließ sie nur den Preis für das zahlen, was sie selbst getan hatte.Die beste Strafe war immer noch die, die man sich selbst einbrockte.In dieser Zeit kam Wyatt nicht, um mich zu belästigen.Erst eine Woche später erzählte mir Liam, dass Wyatt in die abgelegenste Niederlassung der Wyatt-Gruppe gegangen war. Dort fing er ganz unten als Projektassistent an.Die Niederlassung lag in einer kleinen Stadt in der Provinz. Die Bedingungen waren hart. Die Projekte hatten kaum Perspektive.Eine Woche später rief Liam mich an.„Rosie, geht es dir gut?“Ich machte nur leise „Hm“.„Bei Wyatt gibt es etwas Neues.“Liams Ton klang etwas kompliziert.„Er ist wirklich in diese Niederlassung gegangen und hat dort als Projektassistent angefangen. Ich hab
Er zog sofort sein Handy heraus und rief seinen Assistenten an. Seine Stimme klang hastig.„Beende sofort jede Zusammenarbeit mit Großwerk Capital! Sofort! Alle relevanten Unterlagen werden versiegelt!“Nachdem er aufgelegt hatte, sah er mich an. Sein Blick war kompliziert.„Rosie, danke.“Ohne Liams Anruf hätte der Fehler, den Wyatt heute beging, die ganze Wyatt-Gruppe in den Abgrund reißen können.Und der Grund, warum er bei diesem Geschäftsessen so übereilt den Vertrag unterschreiben wollte, war Stacies Anruf. Sie brachte ihn aus dem Konzept. Genau deshalb traf er eine falsche Entscheidung.Als Stacie das hörte, geriet auch sie völlig in Panik.Sie rechnete nicht damit, dass ein einziger weinerlicher Anruf beinahe eine solche Katastrophe auslöste.„Wyatt ... ich ... ich wusste nicht, dass es so kommt...“Sie stammelte und wollte sich erklären.Wyatt schenkte ihr nicht einmal mehr einen Blick.Er sah mich an. Seine Stimme war heiser.„Rosie, ich weiß, dass du mir jetzt kein Wort glau
Die Leibwächter hinter ihm wollten vortreten. Doch Liams Sekretär brachte sie mit einem einzigen Blick zum Stehen.In der ganzen Kantine waren alle Mitarbeiter fassungslos.Niemand hätte gedacht, dass diese scheinbar gewöhnliche Praktikantin den unnahbaren Herr Bancroft so in die Enge treiben konnte.Stacie wurde kreidebleich. Sie klammerte sich an Wyatts Arm und schüttelte ihn immer wieder.„Wyatt, sag es ihr! Sag ihr, dass du mich liebst! Sag ihr endlich, dass wir bald heiraten!“Wyatt wirkte, als hätte er sie gar nicht gehört. Langsam beugte er sich hinunter und wollte die Scheidungsvereinbarung vom Boden aufheben.„Rosie, ich weiß, dass ich falsch gehandelt habe.“In seiner Stimme lag Flehen.„Gib mir noch eine Chance, bitte. Unsere Wettvereinbarung ist noch nicht vorbei. Du kannst mich nicht einfach so zum Tod verurteilen.“„Eine Chance?“Ich sah ihn kalt an.„Ich gebe dir eine Chance. Aber wer gibt den unschuldig gedemütigten Mitarbeitern eine Chance? Wer gibt meiner verbrühten H
Als diese Worte fielen, wurde es in der ganzen Kantine totenstill.Alle sahen mich an, als wäre ich verrückt geworden.Vor allem die Leiterin der Verwaltung. Sie kam hastig auf mich zu. Ihre Stimme zitterte vor Angst.„Rosie! Bist du wahnsinnig? Weißt du überhaupt, was du da sagst? Scheidungsvereinbarung? Geh schnell und entschuldige dich, solange Herr Bancroft noch nicht richtig reagiert hat. Vielleicht lässt sich die Sache noch retten!“Stacie lachte auf, als hätte sie den besten Witz ihres Lebens gehört.Sie verschränkte die Arme vor der Brust und kam Schritt für Schritt auf ihren hohen Absätzen auf mich zu. Dann sah sie von oben auf mich herab.„Scheidungsvereinbarung? Du?“Sie lachte verächtlich.„Kleine Praktikantin, selbst zum Träumen solltest du dir den richtigen Ort aussuchen. Für wen hältst du dich eigentlich? Du wagst es, Wyatt Befehle zu erteilen? Ich sage dir eins. Selbst wenn du heute vor mir auf die Knie fällst und mit dem Kopf auf den Boden schlägst, bleibst du nicht me







