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Kapitel 2

ผู้เขียน: Selina
Sie riss mir den Kaffeebecher aus der Hand und schüttete mir den heißen Kaffee ohne jedes Zögern über den Handrücken.

„So unbeholfen, wie du bist, frage ich mich wirklich, wie du überhaupt in die Wyatt-Gruppe gekommen bist. Oder hast du dich auf irgendeine schmutzige Art hier reingeschlichen?“

„Was für ein Pechvogel. Warte nur. Deine Kündigung kommt schneller, als du denkst!“

Ich ballte die Faust so fest, dass sich meine Fingernägel in die Handfläche gruben. Brennender Schmerz zog von meinem Handrücken hoch. Zusammen mit der Wut wurde er fast unerträglich.

In dem Moment, in dem ich kurz davor war zu explodieren, stürmte die Leiterin der Verwaltung heran. Mit einem Schritt stellte sie sich vor mich.

„Es tut mir leid, Fräulein Statham! Sie ist neu hier. Ich entschuldige mich für sie! Bitte regen Sie sich wegen so einer Kleinigkeit nicht auf. Das ist schlecht für Ihre Gesundheit. Das ist es wirklich nicht wert!“

Während sie sprach, packte sie heimlich meinen Arm. Ihre Stimme wurde leise und eindringlich.

„Reiß dich zusammen! Tu jetzt bloß nichts Unüberlegtes. Denk an ihre Stellung. Sonst streicht man unserer ganzen Abteilung den Jahresbonus. Für so jemanden lohnt sich das nicht. Überlass das mir.“

Stacie sah die unterwürfige Haltung der Leiterin. Erst da wirkte sie zufrieden. Langsam zog sie ein Feuchttuch hervor und wischte sich die Finger ab.

„Hm. Wenigstens versteht deine Leiterin noch ein bisschen, wie man sich benimmt.“

Ihre Stimme klang arrogant und herablassend.

„Kommt. Ich führe euch zur Kontrolle in die Kantine.“

Zur Kontrolle in die Kantine?

Was gab einer Außenstehenden das Recht, die interne Kantine der Firma zu inspizieren?

„Fräulein Statham, für die Firmenkantine gelten strenge Vorschriften. Außenstehende dürfen sie nicht einfach betreten...“

Bevor ich zu Ende sprechen konnte, zog die Leiterin wieder heftig an meinem Arm.

„Begreifst du es immer noch nicht? Sie ist Herrn Bancrofts erste Liebe.“

„Wenn du Herrn Bancroft in der Firma verärgerst, gibt es vielleicht noch Spielraum. Aber wenn du sie verärgerst, merkst du nicht einmal, wie du von der Bildfläche verschwindest.“

„Herr Bancroft verwöhnt sie maßlos! In der Firma erzählt man längst, sie sei die wahre Herrin der Wyatt-Gruppe. Unsere Arbeitsplätze hängen an einem einzigen Wort von ihr. Du bist noch in der Probezeit. Riskier nichts!“

Die wahre Herrin der Wyatt-Gruppe?

Interessant.

Warum wusste ich als seine rechtmäßige Ehefrau nichts davon?

Stacie sah, dass ich mich nicht bewegte. Offenbar hielt sie mich für eingeschüchtert. Sie lachte spöttisch.

„Na? Kaum hörst du den Namen Herr Bancroft, traust du dich nicht mehr?“

„Ich sage dir eins. Ein Mann wie Herr Bancroft ist für eine Praktikantin aus der untersten Schicht unerreichbar. Ein einziges Wort von ihm reicht, und du bist in dieser ganzen Branche erledigt. Verstanden?“

Während ich schwieg, marschierte Stacie bereits selbstherrlich in die Mitarbeiterkantine.

„Mein Gott. Was bekommt ihr denn hier zu essen?“

Angewidert hob sie mit zwei Fingern ein Stück geschmortes Schweinefleisch vom Tablett. Im nächsten Moment ließ sie es wieder fallen.

Dann holte sie eine Thermobox aus ihrer Hermès-Tasche und knallte sie auf die Ausgabetheke.

„So armselig, wie ihr ausseht, habt ihr sicher noch nie etwas Anständiges gegessen. Na gut. Heute bin ich großzügig. Ich lasse euch eine erstklassige Suppe probieren und werte euer Mittagessen ein bisschen auf!“

Dabei öffnete sie die Box und wollte den Inhalt in den gemeinsamen Essensbehälter kippen.

„Fräulein Statham! Das geht auf keinen Fall!“

Der Kantinenleiter konnte nicht länger zusehen. Nervös stellte er sich vor den Essensbehälter.

„In der Firma gelten klare Vorschriften zur Lebensmittelsicherheit. Externe Lebensmittel dürfen unter keinen Umständen mit dem Mitarbeiteressen vermischt werden. Das dient der Gesundheit aller. Bitte halten Sie sich daran!“

„Vorschriften? Sicherheit?“

Stacie sah aus, als hätte sie gerade einen Witz gehört.

„Meine Sachen sollen unsicherer sein als dieses Zeug, das ihr mit ranzigem Billigöl zusammenbratet? Weißt du überhaupt, dass diese eine Box mehr kostet als dein Jahresgehalt?“

„Aus dem Weg!“

Der Kantinenleiter blieb stehen.

„Fräulein Statham, das ist eine Grundsatzfrage. Wenn es zu einem Vorfall mit der Lebensmittelsicherheit kommt, kann keiner von uns die Verantwortung tragen. Bitte bringen Sie uns nicht in Schwierigkeiten.“

Stacies Gesicht verdunkelte sich sofort. Der Kantinenleiter widersprach ihr wieder und wieder. Das passte ihr überhaupt nicht.

Sie zog ihr Handy heraus und startete direkt einen Videoanruf.

„Wyatt, sieh dir das an! Deine Angestellten sind völlig außer Kontrolle. Ich wollte nur allen das Essen verbessern, aber sie lassen mich nicht. Sie schreien mich sogar an!“

Am anderen Ende des Videos erklang Wyatts sanfte Stimme.

„Stacie, reg dich nicht auf. Gib dem Kantinenleiter das Telefon.“

Stacie hielt dem Kantinenleiter triumphierend den Bildschirm direkt vor das Gesicht.

Wyatts Stimme wurde sofort eiskalt.

„Alle Beteiligten entschuldigen sich sofort bei Stacie. Andernfalls werte ich das heute bei jedem Einzelnen von euch als schweren Pflichtverstoß. Gehalt und Bonus für diesen Monat werden komplett gestrichen. Ich meine jedes Wort!“

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