登入Kenna***Mehrere Sekunden lang starrte ich Varkos an, während seine Worte schwer und unmöglich zwischen uns hingen.Dann entwich mir ein kleines, ungläubiges Lachen, das durch den Raum hallte.Ich suchte in seinem Gesicht nach dem geringsten Riss, der zeigte, dass er diese Worte nur gesagt hatte, weil er wütend war.Stattdessen blieb sein Gesicht kalt.Mein Lächeln verschwand langsam.„Du machst Witze?“„Sehe ich aus, als würde ich Witze machen?“Ich starrte ihn an, als sähe ich einen Fremden vor mir stehen.Nach allem, was ich getan hatte, um seine Frau zu werden, um an seiner Seite zu stehen, sah er mir in die Augen und sagte mir, dass er diese Ehe nicht mehr wollte.„Vielleicht hast du vergessen, warum du mich überhaupt geheiratet hast?“Seine Brauen zogen sich zusammen.„Warum erinnerst du mich nicht daran?“„Das Alpha-Siegel.“ Ein schwaches Lächeln zuckte an meinen Mundwinkeln. „Denn wenn ich dich nicht geheiratet hätte, hätte das Alpha-Siegel alles unter meine Autorität gestell
Varkos***Jayden hatte die ganze Fahrt nach Hause über geredet, seine kleine Stimme füllte das Auto mit Fragen über Ginnie. Er hatte gefragt, ob sie bald aus dem Krankenhaus entlassen werden dürfe, ob sie richtig laufen könne, ob er sie morgen wieder besuchen dürfe.Ich antwortete, so gut ich konnte.Doch ehrlich gesagt war mein Kopf immer noch in diesem Krankenhauszimmer bei Ginnie, obwohl ich die ganze Fahrt über versucht hatte, nicht an sie zu denken.Ich spürte noch immer die Weichheit ihrer Lippen an meinen, die Art, wie sich ihre Augen weiteten, als könne sie es kaum glauben.Wir kamen endlich an der Villa des Blood Moon Packs an, und ich parkte vor dem Eingang. Das Auto war kaum zum Stehen gekommen, als Jayden die Beifahrertür öffnete und hinaus stürmte.Sofort öffnete auch ich meine Tür, stieg aus und folgte ihm schnell. In dem Moment, als wir die Haustür erreichten, versteifte sich Jayden plötzlich neben mir.Ich folgte seinem Blick und sah Kenna im Wohnzimmer.Sie saß auf
Ginnie***Jaydens Stimme erfüllte den Raum, als er auf mich zulief, die Augen vor Aufregung strahlend.Doch in dem Moment, als er das Bett erreichte, veränderte sich sein Ausdruck. Sein Blick wanderte von meinem Gesicht zum Verband, der meine Schulter bedeckte.„Engel Ginnie…“ Seine Stimme wurde leiser. „Tut es weh?“Ich zwang mir ein Lächeln ab, obwohl meine Schulter unter dem Verband pochte.„Mir geht’s gut, Schatz.“Seine Brauen zogen sich zusammen.„Dir geht’s nicht gut. "Du hast einen großen Verband.“Ich warf einen kurzen Blick auf meine Schulter, bevor ich ihn wieder ansah.„Es ist nur eine kleine Verletzung.“Ohne ein weiteres Wort kletterte Jayden vorsichtig auf den Rand des Bettes und achtete darauf, meine verletzte Schulter nicht zu berühren. Seine kleinen Finger schlossen sich um meine, und er sah mich mit einer solchen Sorge an, dass etwas in meiner Brust zu schmerzen begann.„Ich hatte so große Angst, dass du nicht mehr aufwachst, Engel Ginnie…“ Seine Unterlippe zittert
Ginnie***Varkos’ Arm zog sich fester um meine Taille, in dem Moment, als meine Knie nachgaben. Ein überraschter Laut entwich mir, als meine Füße den Boden verließen. Bevor ich protestieren konnte, hatte er mich bereits in seine Arme gehoben.„Lass mich runter“, flüsterte ich und stemmte mich schwach gegen seine Brust. „Varkos, ich muss weg.“Er sagte kein Wort, während er mich zurück ins Krankenhauszimmer trug. Ein Arm stützte meinen Rücken, der andere lag unter meinen Knien und hielt mich mit einer so behutsamen Kraft, dass ich die Bewegung kaum spürte.„Varkos, hör mir zu…“ Ich versuchte, mich von ihm wegzudrücken, doch die Bewegung schickte einen stechenden Schmerz durch meine Schulter. „Ich kann hier nicht bleiben.“„Du kannst kaum stehen.“„Ich weiß, aber—“„Dann hör auf zu zappeln.“Die Endgültigkeit in Varkos’ Stimme ließ mich innehalten und verstummen. Ohne ein weiteres Wort trug er mich durch die offene Tür und legte mich auf das Krankenhausbett.Kaum berührten mein Rücken
Ginnie*Meine Finger blieben um Adrians Handgelenk gekrümmt, doch ich hatte nicht die Kraft, seine Hand wegzuziehen. Meine Schulter brannte unter seiner Berührung, und jeder Atemzug wurde schwieriger als der letzte.Denk nach, Ginnie. Denk nach.Wenn ich Adrian die falsche Antwort gab, könnte er seinen Griff so lange verstärken, bis ich aufhörte zu atmen.„Die Zeit ist fast um, Ginnie.“ flüsterte er.Ich schluckte schmerzhaft gegen seine Finger und zwang mich zu sprechen.„Ich habe…“ Die Worte kamen heiser heraus. „Ich habe Varkos nicht gerettet, weil ich wollte, dass er am Leben bleibt.“ Ein zitternder Atemzug entwich mir. „…Ich habe ihn gerettet, weil du ihn noch brauchst.“Adrians Augenbrauen zogen sich zusammen.„Wovon zum Teufel redest du?“„Du hast mir einmal gesagt, dass Varkos zu töten nicht genug sei“, fuhr ich fort. „Ich erinnere mich auch ganz klar daran, dass du mir gesagt hast, du wolltest, dass er denselben Schmerz erlebt, den du als Kind erlebt hast. "Du wolltest, dass
Ginnie*Das Erste, was ich spürte, als ich die Augen öffnete, war Schmerz.Er breitete sich in scharfen, brennenden Wellen durch meine Schulter aus und riss mich aus der Dunkelheit, in der ich gefangen gewesen war.Meine Finger zuckten gegen etwas Weiches, während ein leises Piepen neben mir widerhallte.Piep. Piep. Piep.Die fremde Umgebung begann langsam schärfer zu werden: blasse Wände, ein Krankenhaus Vorhang, medizinische Geräte und ein dünner Schlauch, der an meiner Hand befestigt war.Wie bin ich hierhergekommen?Das Letzte, woran ich mich erinnerte, war, dass ich Varkos weggestoßen hatte, als der Pfeil auf ihn gerichtet war.Der scharfe Schmerz, der sofort danach durch meine Schulter riss. Dann hatte Varkos mich aufgefangen, bevor ich den Boden berührte.Danach konnte ich mich an nichts mehr erinnern.Mein Blick sank langsam auf den dicken Verband um meine Schulter, und die kleinste Bewegung schickte einen Schmerzschub durch mich.Kaum hatte ich mich ein wenig erholt, schwan
GinnieDie Blood-Moon-Pack-Villa ragte hoch über uns auf, hohe Mauern umschlossen das Anwesen, bewacht von großen Lykaner-Soldaten in schwarzen Uniformen. Alles an diesem Ort schrie nach Macht.Aber nicht der guten Art…Ich schluckte schwer und umklammerte Lilys winzige Hand, während wir weiter ins
Ginnie„Mummy…“Die Stimme war kaum mehr als ein Hauch, der hinter mir erklang. Ich ließ den Stapel zerrissener Zeitungen von meinem Schoß fallen und stolperte in den anderen Raum, mein Herz hämmerte wie ein gefangenes Tier.„Mein Kopf tut wieder weh“, flüsterte sie.Lily lag zusammengerollt auf de
GinnieEr trat näher ans Bett, sein Blick verließ mein Gesicht keine Sekunde. „Erbärmlich“, sagte er, die Stimme triefend vor Verachtung, während er begann, sich auszuziehen. „Eine schwache Menschenfrau könnte niemals meine Gefährtin sein.“Ich sah zu, wie Verwirrung mich ergriff, mein Atem stockte
GinnieIch stand dort, meine Hände zitterten leicht, als ich mich zu Alpha Varkos umdrehte, der bereits in der VIP-Kammer stand. Der Raum war viel zu still, und ich spürte seinen Blick auf mir.„Du zitterst“, durchbrach seine Stimme die Stille. Tief und ruhig, füllte sie den Raum wie eine schwere P







