Mag-log inPrinzessin Cathie Crescent wurde in ein Märchen hineingeboren, behütet hinter den Palastmauern und erzogen in dem Glauben, dass ihr achtzehnter Geburtstag ihr ihren Seelengefährten und eine von der Mondgöttin gesegnete Liebe bringen würde. Doch das Schicksal hielt eine grausame Überraschung für sie bereit. In der Nacht, in der ihre Träume wahr werden sollten, stürmte ein gnadenloser abtrünniger Alpha in ihr Leben, erschlug ihre Eltern vor ihren Augen und nahm sie gefangen. In einer einzigen Nacht verlor Cathie ihre Familie, ihre Krone und die Zukunft, von der sie immer geträumt hatte. Jetzt, in den Händen des Mannes, der alles zerstört hat, was sie liebt, muss Cathie die Kraft finden, zu überleben. Er ist kalt, erbarmungslos und entschlossen, sie zu seiner zu machen. Sie sollte ihn mit jedem Atemzug hassen. Sie sollte von nichts als Rache träumen. Doch in diesem gefährlichen Alpha gibt es etwas, das sie nicht verstehen kann. Unter seiner Grausamkeit verbirgt sich ein Geheimnis, und hinter seinem dunklen Blick eine Wahrheit, die er nicht preisgeben will. Je mehr sie sich ihm widersetzt, desto enger verflechten sich ihre Leben, bis Hass zu einer verbotenen Anziehung wird, die sich keiner von ihnen leisten kann. Aber ist dies nur ein verdrehtes Spiel der Besitznahme? Oder verbirgt das Schicksal etwas, womit keiner von ihnen bereit ist, umzugehen? Wenn die Wahrheit schließlich ans Licht kommt, wird die Liebe stark genug sein, um Verrat, Blutvergießen und die Sünden der Vergangenheit zu überwinden? Oder sind manche Wunden zu tief, um zu heilen, und manche Herzen dazu bestimmt, für immer Feinde zu sein?
view moreSicht von CathieIch holte erschrocken Luft und versuchte aufzustehen, doch ich rutschte aus und fiel direkt wieder auf ihn.Dieses Mal war es noch schlimmer.Ich spürte, wie nahe wir uns waren.Mein Herz pochte wild, als ich erneut versuchte, aufzustehen.»Kannst du aufhören, dich zu bewegen?«, fuhr er mich wütend an.Ich erstarrte sofort.»Du hast das absichtlich getan, nicht wahr?«, beschuldigte er mich.Meine Augen weiteten sich.Warum sollte ich das tun, wenn ich doch nur so weit wie möglich von ihm entfernt sein wollte?»Das habe ich nicht«, sagte ich schnell.Er stieß mich von sich, und ich platschte auf die andere Seite des Beckens, bevor ich mich mühsam aufrichtete.»Geh.«Ich brauchte es mir nicht zweimal zu sagen.Ich rannte aus dem Zimmer.Mein Kleid war völlig durchnässt und klebte eng an meinem Körper.Die Dienerinnen lachten und verspotteten mich, als ich an ihnen vorbeiging, aber ich ignorierte jede einzelne von ihnen und ging direkt in mein Zimmer.Glücklicherweise wa
Sicht von Cathie»Geh raus«, murmelte er.Ich stand auf und verließ schwach das Zimmer. Mein Körper tat noch immer weh von der Art und Weise, wie er mich geworfen hatte. Wut und Schmerz kämpften gleichzeitig in mir.Ich sah eine Gruppe von Dienerinnen vorne sprechen, und ich wusste, dass es besser war, noch nicht in mein Zimmer zurückzukehren. Sie würden mich nicht in Ruhe lassen. Stattdessen ging ich in den Garten.Der Garten leuchtete unter dem Mondlicht, aber ich konnte seine Schönheit wegen des Schmerzes in meinem Rücken nicht bewundern. Ich setzte mich unter einen Baum und lehnte mich dagegen, während Erinnerungen an meine Eltern über mich hereinbrachen.Ich vermisste sie so sehr.Ich schloss meine Augen und stellte mir vor, sie stünden vor mir und lächelten so, wie sie es immer getan hatten.Meine Wut kehrte sofort zurück.Ich wünschte, ich hätte den Alpha töten können. Ich hätte danach alles beendet und endlich meinem Leiden ein Ende gesetzt.Ich war noch immer in meinen Gedank
Sicht von CathieDer Korridor des Palastes war still, während ich ihn durchschritt. Ich war die einzige lebende Seele, und alles lag in tiefster Dunkelheit.Ich umklammerte fest ein Messer in meiner Hand und ging barfuß.Bald erreichte ich die Tür zu Erics Zimmer.Die Tür stand einen Spalt offen, und durch den Spalt sah ich ihn tief schlafend in seinem Bett liegen, mit Dame Samara an seiner Seite.Ich trat langsam ein und achtete darauf, dass meine Schritte kein Geräusch machten.Mein Griff um das Messer verstärkte sich, als ich mich näherte.Wut brannte in mir.Ich hob die Waffe, bereit, ihn niederzustechen.In genau dem Augenblick, in dem ich zustechen wollte, schlug er plötzlich die Augen auf.Ich stieß einen Schreckensschrei aus und begann zu laufen.»Cathie! Cathie, alles in Ordnung?«Ich hörte jemanden nach mir rufen, aber ich lief weiter.Die Stimme wurde lauter.Jemand schüttelte mich sanft.Ich öffnete die Augen und sah Malina, die mich ansah.»Alles in Ordnung? Ich habe dich
Sicht von Cathie»Warum schlägst du mich?«, schrie Alpha Kaden vor Wut, während er vor Schmerz stöhnte. Er schien kurz vor der Verwandlung zu stehen.»Habe ich dir nicht gesagt, dass sie tabu ist? Wie kannst du es wagen, sie zu berühren!«, brüllte Eric und stieß ihn zurück. Alpha Kaden gelang es, ihn seinerseits zurückzustoßen.»Warum stellst du dich gegen mich? Sie ist doch ganz allein in mein Zimmer gekommen«, erwiderte er.Eric wandte sich mir zu; seine Augen brannten noch immer vor Wut.Ich brachte kein Wort über die Lippen. Eine Dienerin war gekommen, um mich zu holen. Man hatte mir eine Falle gestellt. Aber wie sollte ich ihm das erklären? Er würde mir niemals glauben.»Bist du hierher gekommen?«, fragte er mich.»Ich… es war nicht so…«, stammelte ich.»Bist du gekommen oder nicht?«, wiederholte er, seine Stimme noch eisiger.»Ja… ich bin gekommen«, flüsterte ich.Seine Wut verdoppelte sich. Er trat auf Alpha Kaden zu.»Geh sofort hinaus«, sagte Eric. »Und ich will dich nie wied











