LOGINAUSZUG Sie stöhnte, als sie langsam ihre Augen in einem schwach beleuchteten Raum öffnete. Sie versuchte sich zu bewegen, doch spürte, dass ihre Arme und Beine an den Stuhl gefesselt waren. Auf der anderen Seite des Raumes entdeckte sie eine Gestalt, die mit einem stoischen Ausdruck dasaß. „Wo bin ich?“ fragte sie panisch. In ihrem Kopf rasten unzählige Fragen durcheinander. Wer konnte sie nur entführt haben? Sie musste diesen Ort verlassen. Sie kämpfte gegen die Seile an ihren Händen, versuchte, sie zu lockern. „Denk nicht einmal daran,“ donnerte die Gestalt auf der anderen Seite des Raumes. „Wer bist du? Warum bin ich hier?“ fragte sie, ihre Stimme zitterte vor Angst. „Du brauchst nicht zu wissen, wer ich bin,“ fuhr er fort. „Ich habe dich endlich gefunden, amore mio.“ „Deine Liebe?“ spottete sie. Könnte das ein weiterer verrückter Fan sein? „Ich weiß nicht einmal, wer du bist. Was willst du? Geht es um Geld? Ich kann es dir geben, aber lass mich einfach gehen,“ sagte sie mit flehenden Augen. Die Augen des Mannes blitzten belustigt bei ihren Worten; er erhob sich von seinem Sitz und ging mit einer Aura auf sie zu, die nach Autorität und Gefahr roch. Das Mädchen war wie erstarrt, als sie das Gesicht ihres Entführers im schwachen Licht des Raumes erkannte. Sie staunte darüber, wie gut er aussah. Das war nicht der richtige Zeitpunkt, um gutes Aussehen zu bewundern; sie schlug sich selbst vor die Stirn. Ein kalter Schauer lief ihr über den Rücken, als ihr Entführer direkt vor ihr stehen blieb. Dieser Mann war zu gefährlich; sie konnte es spüren. „Geld?“ Er grinste spöttisch und sah auf sie herab. Er war ein großer Mann, und als er vor ihr stand, wirkte seine Größe einschüchternd. „Glaubst du, ich bin hinter deinem Geld her?“ fragte er amüsiert.
View More„Matilda!“, rief Patricia grinsend.Eine große, kurvige Frau mit kurzen, welligen dunklen Haaren und einem schwarzen ärellosen kurzen Kleid nahm selbstbewusst ihren Platz neben Lucian ein.„Godmother“, sagte sie mit einem breiten Lächeln.Mrs. Grace schüttelte nur den Kopf als Antwort.„Lucian, du hast mir nicht einmal von deiner Rückkehr ins Anwesen erzählt“, sagte Matilda schmollend und ignorierte die Anwesenheit der vertrauten Fremden neben dem Don.„Es war nicht notwendig“, antwortete Lucian, ohne ihr auch nur einen Blick zu schenken.Bluey hustete leicht und rückte auf ihrem Sitz zurecht.„Oh, ich wusste gar nicht, dass wir einen neuen Rekruten haben“, sagte Matilda schließlich und sah Bluey an, ihre Augen voller Feindseligkeit.„Oh Kind, das ist nicht unser neuer Rekrut, sondern Lucians zukünftige Braut“, antwortete Mrs. Grace, ihre Augen funkelten vor Belustigung.„Zukünftige Braut?“, fuhr Matilda sofort auf und tat überrascht.BAMM!!!Lucian schlug auf den Esstisch, seine Auge
„Was machst du in meinem Zimmer?!“ schrie ich wütend und versuchte, meinen Körper mit dem Handtuch zu bedecken.„Dein Zimmer?“, fragte Lucian amüsiert.„Das ist mein Zimmer“, fuhr er fort. Seine Augen glitten von meinen nassen Haaren über meine rosigen, vollen Lippen bis hin zu meiner makellosen, weißen Haut.Bluey war wirklich eine Göttin – die Bilder online wurden ihrer Schönheit nicht einmal annähernd gerecht.Ich fühlte mich nervös unter seinem intensiven Blick. „Perversling!“, fluchte ich laut, wodurch er sofort wegschaute.„Kannst du mir jetzt mein Zimmer zeigen?“, fragte ich genervt.„Wir werden uns das gleiche Zimmer teilen, da wir bald heiraten werden“, sagte er, während er sein Hemd aufknöpfte.Bluey war schockiert, als sie die makellose Haut unter seinem Hemd sah. Wie konnte jemand gleichzeitig so attraktiv und se*y sein?„Genug gesehen?“, sagte er mit einem Lächeln.„Was? Ich… ich werde dich nicht heiraten“, stotterte ich verlegen, während meine Wangen rosa wurden.„Wirst
ITALIEN••••LUCIAN – SICHT"Wie läuft das Geschäft mit dem Casino?" fragte ich, während ich die Akten auf meinem Schreibtisch durchging. Aufgrund der aktuellen Situation in der Familia musste ich eine Notfallversammlung einberufen, um bestimmte Dinge in Ordnung zu bringen."Boss... Boss""Du stotterst, Rafael", stellte ich kalt fest und erwiderte den Blick meiner Männer, die am Konferenztisch saßen."Es gab eine Schießerei in einem der Casinos und eine wichtige Person wurde angeschossen", antwortete mein Stellvertreter, Rafael."Was ist mit deinen Männern passiert? Ich will keine Schießereien auf meinem Revier. Sie werden nicht dafür bezahlt, faul zu sein", sagte ich wütend.Mein Name ist Lucian Marcello Genovese, 25 Jahre alt.In eine Mafiafamilie hineingeboren zu werden bringt viele Verantwortungen mit sich, und das hier ist nur eine davon. Mein Vater wurde wegen des Geschäfts ermordet, und jetzt muss ich übernehmen. Während ich daran dachte, konnte mein Geist nicht anders, als zu d
Rückblick:„Wir müssen heute Nacht aufbrechen.“sagte er erschöpft, bevor er hinausging. Ich stand immer noch unter Schock. Ich kann ihn nicht heiraten – das wäre, als würde ich alles, wofür ich so hart gearbeitet habe, in den Müll werfen.Was habe ich mir nur eingebrockt?BLUEYS SICHTIch konnte nicht anders, als mich erstickt, wütend und rasend zu fühlen. So viele Gedanken schossen mir durch den Kopf. Bis jetzt konnte ich immer noch nicht begreifen, was wirklich passiert war. Heute Morgen war ich noch ein Celebrity, der das beste Leben führte… und heute Nacht?„Tsk tsk“ Jetzt sitze ich mit einem Fremden im Auto und fahre zu einem Ort, den nur Gott kennt.Und da saß er, in der dunkelsten Ecke des Autos, wie ein Eisblock – so kalt und doch dominierend. Wer er war, blieb mir weiterhin ein Rätsel, aber an seinen Leuten konnte ich erkennen, dass er kein gewöhnlicher Mann war.Er war damit beschäftigt, auf seinem Laptop zu tippen, als hinge sein Leben davon ab. Es war, als würde ich gar n





