LOGINPOV: AIRYSIhre Worte hämmerten in meinem Kopf. Ich konnte sie kaum verarbeiten.„So wie … Fenrir?“, murmelte ich fassungslos, und der Name kam mir über die Lippen.»Mehr als Fenrir.«Riellys Stimme hallte fest wider. Ihr weißes Fell sträubte sich um den kräftigen Körper, und der goldene Glanz ihrer Augen verstärkte sich wie ein Sturm, der kurz vor dem Ausbruch steht.»Und wilder. Gefährlicher. Brutaler.«Meine Kehle wurde trocken. Schon der Name Fenrir allein genügte, um mir die Brust zwischen den Rippen zusam
POV: AIRYSLangsam berührte ich mein Gesicht mit den Fingerspitzen. Die Haut war empfindlicher, lebendiger. Jede Berührung schien direkt bis in meine Mitte zu wandern. Die Luft ringsum vibrierte, kaum merklich … aber spürbar.Meine Ohren bewegten sich von selbst, in leichten Zuckungen, als versuchten sie, verborgene Geräusche in der Luft einzufangen, und ich hörte sie. Das Knistern des Holzes. Das Flüstern des Windes. Die Stille, die durch die Wände atmete.Ich stand auf.Als meine Zehenspitzen den eiskalten Boden berührten, lief mir ein Schauer die ganze Wirbelsäule hinauf, sodass ich die Schultern hochzog. Die Kälte drang durch meine Haut, als wollte sie bew
POV: AIRYSIch hob den Kopf, die Augen rot vom vielen Weinen, und schrie zum Himmel hinauf, als könnte er mich hören:„ICH BIN HIER DAS WAHRE MONSTER!“Ich schrie, bis meine Kehle brannte, bis meine Seele den Schmerz widerhallen ließ, der mich verzehrte.Ich sank nach vorn, die Finger gruben sich in den Schnee. Ich rieb mir kräftig die Hände, als könnte ich das Blut auslöschen, auslöschen, was ich getan hatte.Da sah ich es.Weiße Pfoten blieben vor mir stehen.Ich erstarrte.
POV: AIRYSDie Tränen liefen mir heiß über die Wangen. Ich spürte den Schmerz dieses Kindes, als geschähe es jetzt. Denn so war es. Es war mein Körper dort. Es war mein Wesen, das in Ketten gelegt wurde.Es war meine Wahrheit, die lebendig begraben wurde.„Mama … es tut so weh … hör auf …“ Die Stimme der Kleinen zitterte, ihre Lippen bebten, das Weinen vermischte sich mit leisem, verzweifeltem Wimmern.Aber meine Mutter … sie machte weiter.Sie sang.Die Ketten zogen sich enger zusammen. Sie gruben sich in das Fleisch des M
POV: AIRYS„Ich werde dich schon finden. Das tue ich immer“, sagte er mit absurder Gelassenheit und deutete auf mein Handgelenk. „Wir sind aneinandergebunden, schon vergessen? Einer gehört dem anderen.“Ich schluckte schwer. Mein Herz schlug aus dem Takt.Und dann … zog er die Tür zu.Schloss sie.Direkt vor meiner Nase.Der Knall hallte laut nach.„Daimon!“ Ich hämmerte gegen die Tür, die Fäuste zitternd. „DAIMON!“
POV: AIRYSSie spuckte ihm mit voller Wucht ins Gesicht, ihr Blick glühte vor Hass.„Du bist ein Monster, Falconi.“ Ihre Stimme brach, doch die Verachtung war unüberhörbar. „Was für ein kranker Vater tut seiner eigenen Tochter weh? Was für ein verdammter Bastard foltert, statt zu beschützen?“Er lachte. Ein verzerrter Laut. Kalt. Wahnsinnig.„Einer, dem es egal ist, seine eigene Tochter zu töten, wenn er dadurch den Aufstieg der göttlichen Macht erreicht!“, verkündete er mit einem fanatischen Glanz in den Augen.Meine Mutter öffnete den Mund, doch sie brachte keine Antwort







