Home / Romantik / DIE MITTERNACHTSKÖNIGIN DES MILLIARDÄRS / Kapitel 18; Strategie oder Wunsch

Share

Kapitel 18; Strategie oder Wunsch

Author: AlterEgo
last update publish date: 2026-08-04 15:21:43

(Claires Sicht)

Ich sitze in meinem Büro, der große Monitor zeigt die Live-Übertragung aus der Techniketage.

Alles andere auf meinem Schreibtisch ist vergessen. Meine Augen ruhen auf Claire; sie ist vollkommen konzentriert, den Rücken gerade, die Finger fliegen über die Tastatur, während sie die Sicherheitsprüfung durcharbeitet, die ich ihr gegeben habe.

Sie findet immer wieder Probleme, an denen meine besten Ingenieure schon seit Wochen feststecken, und sie behebt sie, als wäre es das Einfachs
Continue to read this book for free
Scan code to download App
Locked Chapter

Latest chapter

  • DIE MITTERNACHTSKÖNIGIN DES MILLIARDÄRS   Kapitel 76; Schadensbegrenzung

    (Claires Sicht)Ich wälze mich im Bett hin und her, kann nicht schlafen. Meine unruhigen Gedanken finden keine Ruhe und kreisen immer wieder um das Chaos, das ich selbst angerichtet habe.Ich richte mich stöhnend auf, trete die Bettdecke beiseite und schlage frustriert mit den Beinen gegen die Matratze. Es ist mir zu still im Zimmer, und meine Gedanken sind zu laut.Ich stelle mir immer wieder dieselbe Frage: Was habe ich mir bloß dabei gedacht, als ich beschloss, Damien nachzustellen? Dass ich zuvor mit all meinen sorgfältig ausgearbeiteten Plänen ungeschoren davongekommen war, hatte mich übermütig gemacht. Ich ging auf ihn los, ohne nachzudenken.Ich habe nie in Betracht gezogen, dass jederzeit etwas schiefgehen könnte. Ich glaubte, ich würde wie immer Erfolg haben – und jetzt schau, wohin mich dieses Selbstvertrauen gebracht hat.Ich seufze tief und zwinge mich aus dem Bett. Meine nackten Füße berühren den kalten Boden, ich g

  • DIE MITTERNACHTSKÖNIGIN DES MILLIARDÄRS   Kapitel 75; Zurückschlagen

    Claires Sicht)Ich drücke die Tür zu meiner Wohnung auf und trete ein. Die vertraute Stille fühlt sich heute Abend anders an.Das weiße Kleid von der Yachtparty klebt noch immer an meiner Haut, als ich die Tür hinter mir abschließe. Meine Hände zittern leicht, als ich meine Handtasche auf den Tisch fallen lasse.Ich streife meine Schuhe ab und gehe direkt zum Sofa. Die Lichter der Stadt scheinen durch die Fenster, aber sie spenden mir keinen Trost.Ich hole mein Handy heraus und wähle sofort Jax' Nummer. Sie geht beim zweiten Klingeln ran.„Claire? Was ist los? Ich habe die Fotos gesehen“, sagt Jax mit besorgter Stimme. „Ich habe vorhin versucht, dich anzurufen, aber ich konnte dich nicht erreichen.“Ich lehne mich gegen die Couch zurück und schließe kurz die Augen. „Jax, ich habe Mist gebaut. Ich war mit Gabriel auf der Yachtparty und jetzt bricht alles zusammen. Die Bilder sind überall, die Leute beschimpfen mich aufs

  • DIE MITTERNACHTSKÖNIGIN DES MILLIARDÄRS   Kapitel 74; Der Fall

    (Damiens Sicht)Ich stehe am Eingang, mein Herz klopft mir bis zum Hals. Der Wachmann sieht mich direkt an und schüttelt erneut den Kopf.„Sir, ich habe es Ihnen bereits gesagt. Sie dürfen das Gebäude heute Abend nicht betreten“, sagt er mit fester Stimme.Ich trete näher und deute auf das Tablet in seinen Händen. „Da muss ein Irrtum vorliegen. Ich bin Damien, einer der Hauptredner. Überprüfen Sie Ihre Liste noch einmal. Ich habe mich monatelang auf diese Veranstaltung vorbereitet.“Der Wachmann rührt sich nicht, fixiert mich mit den Augen und spricht, ohne die Stimme zu erheben: „Die Anweisungen sind eindeutig. Bitte treten Sie zur Seite, damit andere Gäste eintreten können.“Die Leute gehen an uns vorbei, und ich bemerke, wie sie ihre Köpfe drehen und miteinander flüstern. Ihre Blicke verweilen länger als nötig auf mir.Einige zücken ihre Handys, machen Fotos und filmen. Ich verspüre einen Stich Wut über ihr Verh

  • DIE MITTERNACHTSKÖNIGIN DES MILLIARDÄRS   Kapitel 73; Eine öffentliche Schande

    (Damiens Sicht)An diesem Abend sitze ich in meinem Arbeitszimmer, in einem maßgeschneiderten Anzug, der mir perfekt passt. Der Stoff fühlt sich glatt auf meiner Haut an, während ich mein Handy in der Hand halte und durch meinen Instagram-Feed scrolle.Mein Daumen gleitet gedankenlos über den Bildschirm, bis ich ein Bild erblicke, das mich wie gelähmt vor Schreck erstarren lässt.Es ist Claire, die dasselbe verführerische Kleid trägt wie gestern. Ich beuge mich vor und tippe darauf; weitere Bilder laden, die sie und Gabriel bei einem beinahe Kuss zeigen.Sofort überkommt mich Wut. Diese Frau hat die Frechheit, so schnell weiterzumachen. Ich scrolle weiter und lese die Kommentare, die nur so hereinströmen.Meine Lippen formen sich langsam zu einem Lächeln, als ich sie betrachte.Eine Person schreibt: „Claire ist so eine Goldgräberin, die in Rekordzeit von Damien zu Gabriel springt. Erbärmlich.“Ein anderer Komme

  • DIE MITTERNACHTSKÖNIGIN DES MILLIARDÄRS   Kapitel 72; Mein Image schützen

    ( Claires Sicht)Ich blinzle ein paar Mal, während seine Frage in mir nachhallt. Sie trifft mich hart, und mir wird plötzlich klar, welch ein Schlamassel ich mir gerade selbst eingebrockt habe.Habe ich ihn wirklich gerade gefragt, ob er weiß, wer ich bin? Die Worte waren herausgerutscht, bevor ich sie zurückhalten konnte.Die Wut überkam mich, und jetzt fühle ich mich bloßgestellt. Ich stehe sofort auf, weil ich Abstand von ihm brauche. Ich habe es die ganze Zeit gut geschafft, mein wahres Ich zu verbergen, und ich weigere mich, es jetzt preiszugeben.Meine nackten Füße berühren den kalten Marmorboden. Ich stehe da, ihm gegenüber, und streiche mir die Haare aus dem Gesicht.„Ich glaube, ich sollte gehen, Gabriel“, sage ich.Seine Augen weiten sich vor Überraschung. Auch er steht auf und verringert den Abstand zwischen uns. „Du kannst nicht einfach gehen. Wir stecken mitten in dieser Situation.“Er greift nach

  • DIE MITTERNACHTSKÖNIGIN DES MILLIARDÄRS   Kapitel 71; Für wen haltet ihr mich?

    ( Claires Sicht)Ich hatte die ganze Zeit nicht geschlafen. Ich hörte alles, was Gabriel am Telefon sagte, jedes einzelne Wort brannte sich mit scharfer und unerbittlicher Klarheit tief in mein Gedächtnis ein, das einfach nicht verblassen wollte.Gabriel schritt, während er sprach, im Zimmer auf und ab; seine Schritte waren gleichmäßig und schwer und erfüllten den ansonsten stillen Raum mit einer rastlosen Energie, die das Unbehagen widerspiegelte, das in mir aufwuchs.„Ich habe eine einfache Frage gestellt, lassen Sie mich nicht warten.“„Chef“, heißt es in der Nachricht, „das ist erst der Anfang.“Mein Herz hämmerte heftig in meiner Brust, die schnellen Schläge hallten laut durch meinen Körper, donnerten in meinen Ohren, aber ich blieb völlig still, während ich vorgab zu schlafen und mich bemühte, dass meine Atmung langsam, rhythmisch und überzeugend gleichmäßig blieb.„Verdammt“, hörte ich ihn leise fluchen, das

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status