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Penulis: Damian Stacey
last update Tanggal publikasi: 2026-09-08 09:52:33

~Elvira~

Es war roh und schutzlos.

Mein Körper bebte gefühlte Ewigkeiten lang, während ich ihm die ganze Zeit ununterbrochen fest in die Augen starrte. Schließlich fiel ich auf das Bett zurück, nach Luft ringend, vollkommen entkräftet, aber so unglaublich erleichtert.

Doch Gabriel war noch nicht fertig. Er gönnte mir keinen Moment zur Erholung. Er stand sofort auf… griff nach dem Reißverschluss seiner Hose und befreite sich…

Ich keuchte auf. Ich konnte meinen Augen kaum glauben – wie sollte die
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  • DIE VORHERBESTIMMTE GEFÄHRTIN DES ALPHAS   110

    ~Elvira~Nach einem ganzen Tag voller Training mit den Kriegerschülern am nächsten Tag gab mein Körper schließlich auf.Ich wachte mit Feuer in den Gelenken auf. Jeder Muskel in meinen Armen und Beinen schrie vor Protest, als ich versuchte, mich aufzurichten. Das Adrenalin und der Eifer der letzten Tage waren verflogen und hatten einer tiefen, schmerzenden Erschöpfung Platz gemacht.Ich musste Rhys nach dem Training mitteilen, dass unsere Abendeinheit ausfallen würde; ich hätte nicht einmal einen einzigen Schlag ausführen können, selbst wenn mein Leben davon abgehangen hätte.Nach einer kurzen Dusche, als ich nach Hause kam, schleppte ich mich hinunter in die Küche – in der Hoffnung auf etwas Ruhe und Essen, irgendetwas in diesem Moment, das meine Energiereserven wieder auffüllen konnte.Ich fand Lisa am Tisch sitzend vor. Silas war gerade damit beschäftigt, das Abendessen für die Rudelmitglieder vorzubereiten, die im Herrenhaus lebten.„Hey“, grüßte ich Lisa. „Was machst du denn hi

  • DIE VORHERBESTIMMTE GEFÄHRTIN DES ALPHAS   109

    ~Elvira~„Es macht mir Angst“, gestand er und fixierte meine Lippen.Die Luft um uns herum schien zu gefrieren. Das Zirpen der Grillen im Gras verstummte. Er lehnte sich näher heran, und die Hitze seiner Brust umhüllte die Kälte in meinen Knochen.Ich hielt den Atem an, während der Duft von Wald und Regen mich einhüllte. Seine Augen glühten, noch immer fest auf die meinen gerichtet. Ich holte tief Luft und spürte, wie mein Körper weich wurde, als seine Nähe und die Hitze Erregung in mir weckten.Doch in dem Moment, als die Distanz zwischen uns beinahe geschwunden war, zuckte ein Muskel an seinem Kiefer … er zog sich zurück. Die Verletzlichkeit in seinen Augen erlosch abrupt und wich dem verschlossenen Alpha, den ich kannte.„Wir sollten zurückgehen“, murmelte er, stand auf und klopfte sich den Schmutz von seiner dunklen Hose.Meine Brust zog sich zusammen. Ein Druck legte sich auf meinen Magen.Ich griff nicht nach ihm und forderte keine Antworten. *Er hat gerade das tiefste Trauma

  • DIE VORHERBESTIMMTE GEFÄHRTIN DES ALPHAS   108

    ~Elvira~Ich beobachtete ihn genau. Er wirkte ruhig, sein dunkles Haar war noch nass von einer frischen Dusche. Das ließ mich fragen, ob er heimlich schwer an Venessas Verrat trug und einfach jemanden brauchte, bei dem er sich sicher fühlte, um zu reden.„Okay, lass uns gehen“, antwortete ich und schob meine Zweifel beiseite.Wir verließen den Trakt des Alphas und traten hinaus in die Innenhöfe des Rudels, bevor wir tief in den Wald hineingingen. Unsere Schritte waren lautlos auf der Erde, bis wir am Ufer eines kleinen Sees anhielten.„Wirst du sie vermissen?“, fragte ich, als wir uns auf den kühlen Boden setzten. Der Temperatursturz passte zum Umschwung in unserem Gespräch.Die Sterne standen heute Nacht vollständig am Himmel und überzogen ihn wie funkelnde Diamanten, die sich auf dem dunklen Wasser vor uns spiegelten.„Venessa?“, fragte er, als fiele es ihm schwer, den Namen überhaupt auszusprechen.Ich nickte und wandte den Blick ab, um auf den See zu schauen. Sein attraktives Gesi

  • DIE VORHERBESTIMMTE GEFÄHRTIN DES ALPHAS   107

    ~Elvira~„Was glaubt ihr, wohin sie gehen wird?“, fragte ich und nippte an meinem Wein, um die Stille zu vertreiben, die sich über den Raum gelegt hatte.In der gesamten Küche herrschte Schweigen, als hätte die Brutalität der Gerichtsverhandlung jeden mit seinen eigenen düsteren Gedanken zurückgelassen.„Dein Ernst gerade, Elvira? Ist das wirklich das, worüber du nachdenkst?“, fragte Neolla und drehte sich auf ihrem Stuhl um, um mich mit einem defensiven Blick zu fixieren.„Ich bin nur neugierig, es ist nichts Tiefgründiges“, antwortete ich.Aria machte eine so ruckartige Bewegung mit dem Arm, dass sie beinahe ihr Getränk über den Tisch verschüttet hätte. Die abrupte Geste zwang alle dazu, sich aufzurichten, und brach die Anspannung, die uns gefangen hielt.„Alles gut bei dir?“, fragte ich und sah sie direkt an.Sie lief rot an, ehe sie auf der Stelle aufstand.„Ähh, ich bin müde. Ich muss mich für meine Schicht anmelden. Gute Nacht“, brachte sie überstürzt hervor und manövrierte zwis

  • DIE VORHERBESTIMMTE GEFÄHRTIN DES ALPHAS   106

    ~Elvira~„Immerhin, seht euch das Mädchen doch an. Elvira lebt und ist wohlauf, nicht wahr?“, rechtfertigte sich Haddon und gestikulierte in meine Richtung.„Du glaubst, es geht ihr gut?“, fuhr Gabriel dazwischen. Bane brach an die Oberfläche; Gabriels Eckzähne und Krallen verlängerten sich, während seine Stimme eine bestialische Schärfe annahm. „Was ist mit den Qualen, die sie während dieses Hinterhalts erleiden musste? Was ist mit den Narben, die sie nun am ganzen Körper trägt? Sie wäre auf meinem Land beinahe gestorben, Haddon!“, knurrte er.„Aber sie ist nicht gestorben“, hielt Haddon verzweifelt dagegen.Da riss bei Gabriel endgültig der Geduldsfaden.Er stürzte vorwärts, um seine Hände um Haddons Kehle zu schließen, doch Cole sprang sofort dazwischen und nutzte seine Beta-Kräfte, um ihn zurückzuhalten. „Gabriel, hör auf! Beruhige deinen Wolf, bitte! Nicht vor den Augen des Rudels!“, drängte Cole.Gabriel zwang sich zu einem tiefen Atemzug und drängte Bane zurück in seine Brust.

  • DIE VORHERBESTIMMTE GEFÄHRTIN DES ALPHAS   105

    ~Elvira~„Verteidige dich!“, befahl Gabriels dröhnende Stimme, die über das gesamte Gelände schallte und von den mächtigen Säulen der Ratshalle widerhallte.Die Luft schmeckte nach Wald und dem herannahenden Regen. Die Blicke hunderter Rudelmitglieder waren starr auf das Podium gerichtet, auf dem sich die Verhandlung unter dem nächtlichen Abendhimmel vollzog.„Warum hast du gedungene Werwölfe eines fremden Rudels in den Wald geschickt, um Elvira zu töten?“, forderte Gabriel zu wissen. Er trat einen langsamen, bedrohlichen Schritt auf Venessa zu. Sie hielt den Kopf gesenkt. Ihr blondes Haar fiel nach vorne und verdeckte ihr Gesicht, während sie sich weigerte, seinen Blick zu erwidern.„Sprich!“, befahl Gabriel, was sie zum Erzittern brachte. Er ließ seine Alpha-Aura frei. Die rohe Macht, die schlagartig von ihm ausging, fegte über den gesamten Platz und zwang jeden, der auf dem Kies stand, in die Knie.Venessa sank noch weiter in sich zusammen und bebte unter seiner einflößenden Gestal

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