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KAPITEL 181 – DIE GEBURT

Penulis: Déesse
last update Tanggal publikasi: 2026-10-04 08:55:33

Endlich taucht das Krankenhaus auf, seine Lichter durchbrechen den Vorhang aus Schnee. Alexander stellt die Limousine quer vor dem Eingang ab, ignoriert die Proteste des Wachmanns und trägt mich buchstäblich bis in den Kreißsaal. Dr. Morrison ist bereits dort, sein Gesicht ruhig und beruhigend, seine behandschuhten Hände bereit, unser Kind willkommen zu heißen.

— Mrs. King, wie lange haben Sie schon Wehen?

— Ich weiß es nicht ... eine Stunde ... zwei Stunden ...

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  • Daddy und ich   KAPITEL 181 – DIE GEBURT

    Endlich taucht das Krankenhaus auf, seine Lichter durchbrechen den Vorhang aus Schnee. Alexander stellt die Limousine quer vor dem Eingang ab, ignoriert die Proteste des Wachmanns und trägt mich buchstäblich bis in den Kreißsaal. Dr. Morrison ist bereits dort, sein Gesicht ruhig und beruhigend, seine behandschuhten Hände bereit, unser Kind willkommen zu heißen.— Mrs. King, wie lange haben Sie schon Wehen?— Ich weiß es nicht ... eine Stunde ... zwei Stunden ...— Alles ist in Ordnung. Ihr Muttermund ist vollständig geöffnet. Ihr Baby hat es offenbar eilig, die Welt kennenzulernen. Pressen Sie, wenn ich es Ihnen sage.Alexander steht an meiner Seite, meine Hand in seiner, während seine andere Hand die feuchten Haarsträhnen von meiner schweißnassen Stirn streicht. Er ist blass wie ein Laken, seine schwarzen Augen vor Entsetzen weit aufgerissen, aber er bleibt. Er bricht nicht zusammen. Er wird nicht ohnmächtig. Er ist mein Fels, meine Säule, m

  • Daddy und ich   KAPITEL 180 – DIE HEISSE SCHWANGERSCHAFT 2

    Er hört nicht auf. Er wird schneller, seine Hände stützen meine Hüften, seine Lippen liegen auf meinen, sein Atem vermischt sich mit meinem. Und als ich zum Höhepunkt komme, ist es intensiver als alles, was ich je erlebt habe – ein Tsunami der Lust, der über mich hinwegrollt, mich überwältigt und mit sich reißt. Ich schreie seinen Namen, meine Finger graben sich in seine Schultern, meine Beine spannen sich um seine Hüften. Er folgt mir in diesen Abgrund, sein eigener Schrei vermischt sich mit meinem, und wir bleiben ineinander verschlungen, keuchend, zitternd, getragen von derselben Welle, vereint durch dasselbe überwältigende Gefühl. — Ich liebe dich, Eva, flüstert er, während er sich sanft neben mir niederlässt. — Ich liebe dich, Alexander. Mehr als alles. Mehr als je zuvor. Seine Hand legt sich auf meinen Bauch, und er lächelt an meiner Schulter. — Hast du es gespürt? Sie bewegt sich. Sie muss s

  • Daddy und ich   KAPITEL 179 – DIE HEISSE SCHWANGERSCHAFT

    EvaAls ich in das zweite Trimester meiner Schwangerschaft komme, verändert sich etwas in mir. Etwas Tiefes, Instinktives, vollkommen Unerwartetes.Mein Verlangen nach Alexander verzehnfacht sich.Ich spreche nicht von einem normalen Verlangen, nicht von dem zärtlichen Wunsch, miteinander zu schlafen. Ich spreche von einem verzehrenden Hunger, einem unstillbaren Durst, einer Obsession, die mich Tag und Nacht beherrscht. Mein durch die Schwangerschaft veränderter Körper ist zu einem Feuer geworden, das nichts löschen kann, zu einem Vulkan, der nur darauf wartet auszubrechen. Jede Berührung Alexanders, jeder Blick, jede zufällige Berührung genügt, um mich in Flammen aufgehen zu lassen. Und nachts, wenn wir uns in unserem Bett wiederfinden, stürze ich mich auf ihn wie eine ausgehungerte Löwin.— Schon wieder? fragt er an diesem Abend mit einem amüsierten Lächeln auf den Lippen, nachdem ich gerade zum zweiten Mal innerhalb einer Stunde auf i

  • Daddy und ich   KAPITEL 178 – DIE WIEGE

    Doch das wichtigste Projekt, dasjenige, das mir am meisten am Herzen liegt, ist das Kinderzimmer.Ich beschließe, es selbst einzurichten. Kein Architekt, kein Innenausstatter, kein Bauunternehmer. Ich. Der König von Manhattan, der Herrscher der Wall Street, die Ärmel bis zu den Ellbogen hochgekrempelt, einen Pinsel in der Hand und dabei, die Wände eines Kinderzimmers zu streichen.Es ist der Raum neben unserem Schlafzimmer, ein Zimmer, das wir bisher nicht genutzt haben, das als Abstellkammer, zusätzlicher Ankleideraum und Sammelstelle für alles Mögliche gedient hat. Ich leere ihn vollständig, schleife die Wände ab und streiche sie in einem sehr sanften, beruhigenden Cremeweiß. Danach male ich an die Hauptwand ein Wandgemälde – einen verwunschenen Wald mit jahrhundertealten Bäumen, Waldtieren und einem Bach, der sich zwischen den Farnen hindurchschlängelt. Jedes Blatt, jeder Grashalm, jedes Eichhörnchen wird mit einer beinahe obsessiven Genauigkeit gemalt

  • Daddy und ich   KAPITEL 177 – NACKT VOR DER WELT 2

    Als das Porträt fertig ist, setzen wir unseren Spaziergang fort. Alexander trägt die zusammengerollte Leinwand unter dem Arm, während ich mich fröstelnd an seine Schulter schmiege. Die Luft ist kühler geworden, die Sonne sinkt, und über den Wolkenkratzern erscheinen die ersten Sterne am Himmel.— Erinnerst du dich an unseren ersten öffentlichen Auftritt? fragt er. Die Wohltätigkeitsgala, vor einer Ewigkeit.— Ich erinnere mich. Du hattest mir ein Kleid von Saks geschenkt, und ich hatte schreckliche Angst davor, dich zu blamieren.— Du hast mich nie blamiert. Du hast mich immer stolz gemacht. Jeden einzelnen Tag machst du mich stolz.— Auch wenn ich brisante Artikel in der New York Times schreibe?— Gerade dann. An diesem Tag war ich so stolz auf dich, dass ich beinahe geweint hätte.Wir lachen gemeinsam, und unser Lachen ist eine Musik, die sich in die heraufziehende Nacht erhebt. Die Straßenlaternen gehen eine nach der

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    EvaDer Oktober in New York ist ein Monat aus Feuer und Gold. Die Bäume im Central Park lodern in Purpur, Orange und Gelb, während die klare, schneidende Morgenluft bereits die ersten Versprechen des Winters mit sich trägt. Die Frühaufsteher joggen durch die Wege und steigen über die toten Blätter hinweg, die unter ihren Sohlen rascheln, Kindermädchen schieben Kinderwagen entlang der Alleen, und ältere Paare sitzen auf den Bänken und füttern die Tauben. Alles ist ruhig, friedlich, gewöhnlich.Und doch ist für mich nichts gewöhnlich. Nicht an diesem Morgen. Nicht nach allem, was wir durchgemacht haben.Der Artikel ist vor einer Woche erschienen. Nun kennt die ganze Welt unsere Geschichte. Die Geschichte des Sterling-Skandals, der Intrige von Marcus Thorn und Alexanders Erlösung. Die Journalisten haben aufgehört, uns zu verfolgen – sie hatten ihren Scoop, ihre Titelseite, ihre sensationelle Schlagzeile. Die Neugierigen haben aufgehört, uns heimlich

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