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Kapitel 150 : Die Jagd

Author: Déesse
last update publish date: 2026-09-21 08:02:02

— Alexander

Die Welt ist in einem Bruchteil einer Sekunde zusammengebrochen.

Ich sehe sie durch die Heckscheibe der Limousine, die sich entfernt. Ihr blasses Gesicht, ihre aufgerissenen Augen, ihr Mund, offen zu einem Schrei, den ich nicht höre. Meine Beine beginnen zu laufen, bevor mein Gehirn den Befehl gegeben hat, ein verzweifelter Lauf auf dem vereisten Bürgersteig, ein Lauf, von dem ich weiß, dass er von vornherein verloren ist, aber den ich nicht stoppen kan
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    Ich hebe meine Waffe mit der rechten Hand auf, beiße die Zähne gegen den Schmerz zusammen und stehe auf. Ich stehe auf, während mein Körper schreit, aufzuhören. Ich stehe auf, während das Blut in Strömen meinen Arm hinunterläuft, mein Hemd, meine kugelsichere Weste, den Marmorboden befleckt. Ich stehe auf, und ich schieße. Die letzten Wachen brechen zusammen, einer nach dem anderen, getroffen in den Kopf, in die Brust, in die Kehle. Meine Kugeln verzeihen nicht. Meine Wut verzeiht nicht. Nichts und niemand wird mich aufhalten. Marcus Thorn ist zurückgeblieben und beobachtet das Gemetzel mit fast amüsierter Distanz. Als die letzte Wache fällt, stellt er sein Whiskyglas auf das Treppengeländer und geht auf mich zu, die Hände in den Taschen, das Lächeln noch immer auf den Lippen. — Beeindruckend, wirklich. Man hatte mir gesagt, Sie seien geschwächt. Ich sehe, das Raubtier hat nichts von seinem Biss verloren

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    — AlexanderDer Hubschrauber setzt in einem Wirbel aus Schnee und Wind auf, seine Kufen berühren kaum den gefrorenen Boden der Lichtung. Bevor die Rotorblätter sich verlangsamen, bin ich aus der Kabine gesprungen, meine Waffe gezogen, meine Stiefel sinken in den Pulverschnee. Der Schmerz in meiner Schulter ist eine weiße Detonation, aber ich ignoriere ihn. Ich zermalme ihn. Ich zertrete ihn.Der Park der Villa ist ein Chaos aus Lichtern und Schreien. Die Alarme heulen, Scheinwerfer fegen über das Gelände, und Thorns Wachen entfalten sich, ihre Waffen spucken Feuerfontänen in die Nacht. Meine Männer erwidern mit chirurgischer Präzision, ihre Schüsse klatschen in die eisige Luft, ihre Schalldämpfer ersticken kaum das Geräusch der Detonationen. Körper fallen, Schreie steigen auf, Schatten brechen im Schnee zusammen, der sich rot färbt.Ich renne. Ich renne durch den Park, schlängele zwischen den Bäumen, weiche Schüssen aus, erwidere, wenn eine Wache

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    Aber er hat einen Fehler gemacht. Er hat das berührt, was mir am kostbarsten ist. Er hat Eva zu einer Schachfigur in seinem Spiel gemacht. Und dieser Fehler wird ihn teuer zu stehen kommen. Sehr teuer.Am dritten Tag endlich taucht eine ernsthafte Spur auf. Ein Zeuge hat eine schwarze Limousine gesehen, die der Beschreibung entsprach, wie sie die Autobahn bei Catskill verließ, bevor sie auf eine Waldstraße in die Adirondacks einbog. Die Satelliten werden sofort auf dieses Gebiet umgeleitet, und die Analysten beginnen, die Bilder zu durchsuchen, suchen nach einer abgelegenen Behausung, einem Chalet, einer Villa, die im Wald versteckt ist.Wenige Stunden später haben wir es.Eine abgelegene Immobilie, im Herzen eines Nadelwaldes, nur über eine Privatstraße erreichbar. Kein Nachbar meilenweit. Umfassungsmauern, Überwachungskameras, bewaffnete Wachen. Das perfekte Versteck für einen Mann, der nicht gefunden werden will.— Bereiten Sie das Team vo

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    — AlexanderDie Welt ist in einem Bruchteil einer Sekunde zusammengebrochen.Ich sehe sie durch die Heckscheibe der Limousine, die sich entfernt. Ihr blasses Gesicht, ihre aufgerissenen Augen, ihr Mund, offen zu einem Schrei, den ich nicht höre. Meine Beine beginnen zu laufen, bevor mein Gehirn den Befehl gegeben hat, ein verzweifelter Lauf auf dem vereisten Bürgersteig, ein Lauf, von dem ich weiß, dass er von vornherein verloren ist, aber den ich nicht stoppen kann. Das Auto biegt um die Ecke, verschwindet im Strom des Verkehrs, und ich bleibe mitten auf der Fahrbahn stehen, keuchend, das Herz in Scherben, die Fäuste geballt.Sie ist fort. Man hat sie mir genommen. Man hat gewagt, sie mir zu nehmen.Die Wut steigt in mir auf wie eine schwarze Flut, überflutet die Angst, den Schmerz, die Vernunft. Ich könnte schreien, schlagen, alles um mich herum zerstören. Aber ich tue es nicht. Weil Schreien nichts nützt. Weil Schlagen sie nicht zurüc

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