MasukAnastasia:
Der Nachmittagsverkehr auf der 405 kroch nur langsam voran, doch in Chloes Wagen hätte es mir nicht gleichgültiger sein können, solange ich meinen Flug nicht verpasste.
Ich legte eine Hand auf meinen Bauch. Er war noch vollkommen flach. Ich war gerade einmal fast zwölf Wochen schwanger, doch unter meiner Hand konnte ich diesen schwachen, gleichmäßigen Puls spüren.
Ein zweiter Herzschlag.
Ein kleines Leben, das zur Hälfte mir gehörte.
Chloe behauptet zwar, dass ich überhaupt nichts spüren könne und einfach nur sentimental sei, aber das durfte ich schließlich auch sein.
„Du bist für meinen Geschmack viel zu entspannt damit, Stase“, sagte Chloe und umklammerte das Lenkrad, während sie mir einen kurzen Blick zuwarf. Chloe war immer die Dramatische von uns beiden, also sollte sie das ruhig genießen.
„Du bist im dritten Monat schwanger mit einem Baby, dessen Vater dich wahrscheinlich für eine Halluzination oder eine Betrügerin hält. Und jetzt fliegst du direkt nach Rom zu einer Hochzeit, obwohl du dein eigenes verdammtes Leben noch nicht auf die Reihe bekommen hast. Mädchen, jetzt mal im Ernst.“
„Ich habe ihm die Möglichkeit gegeben, davon zu erfahren. Was er mit dieser Information macht, ist seine Sache, nicht meine“, erwiderte ich und nahm einen Schluck von meinem kalten Wasser.
Genau deshalb hatte ich gezögert, es ihr zu erzählen. Auf Chloe war einfach Verlass, wenn es darum ging, aus allem eine große Sache zu machen. Nur dieses Mal war es tatsächlich eine große Sache.
Aber ich konnte damit umgehen.
„Du hast ihm eine Nachricht geschrieben, Anastasia! Eine einzige, völlig beiläufige Nachricht!“, rief Chloe und riss in dramatischer Verzweiflung eine Hand vom Lenkrad.
„Wer schreibt einem Typen oder, wer auch immer dieser umwerfende, furchteinflößende Milliardär auf dem Rücksitz des Maybachs war, bitte: ‚Hey, nur zur Info, diese Nacht in L.A. hatte Konsequenzen. Ich bin schwanger. Du musst nicht antworten. Mach’s gut‘? Du behandelst wichtige Ereignisse in deinem Leben, als würdest du einen Iced Latte für spät nachts bestellen!“
Ein leises Lachen entwich mir, bevor ich es unterdrücken konnte.
„Was hätte ich denn tun sollen, Chloe? Ein dreiteiliges Drama schreiben? Einen geflügelten Boten schicken? Er hat mir seine Karte gegeben. Ich habe die Nummer benutzt. Er hat nicht geantwortet. Die Nachricht wurde zugestellt, damit ist die Sache erledigt.“
„Er hat wahrscheinlich gedacht, es wäre Spam“, stöhnte Chloe. „Du weißt doch, wie diese Leute aus der High Society ticken. Wenn er die Nachricht überhaupt gesehen hat, dachte er vermutlich, du wärst irgendeine Opportunistin, die schnell an sein Geld will.“
„Dann hat er sich geirrt“, erwiderte ich und lehnte meinen Kopf gegen die Kopfstütze.
„Ich brauche sein Geld nicht. Ich habe meine Ersparnisse, meinen Abschluss steht kurz bevor und ich habe meinen Seelenfrieden. Ich bekomme dieses Baby, weil ich wirklich Mutter werden möchte. Ich liebe dieses kleine Würmchen jetzt schon. Ich brauche keinen Mann mit einem Ego so groß wie der Vatikan, der meinem Leben einen Wert gibt.“„Du redest doch völligen Unsinn, Mädchen“, seufzte sie und gab es offenbar endgültig auf, mich umstimmen zu wollen.
„Warum muss er es überhaupt wissen?“, fragte ich.
„Fragst du mich das jetzt ernsthaft, junge Dame? Hast du vergessen, dass das Baby größer wird? Was willst du ihm dann erzählen?“
„Oh, du glaubst, es wird ein Junge?“ Mein Herz quoll über. Ich glaube, ich war noch nie in meinem Leben so glücklich gewesen.
„Darum geht es doch gar nicht. Das Baby wird seinen Vater kennenlernen wollen und … und jetzt wäre es einfach leichter.“
Tief in meinem Inneren nagte ein kleiner Hauch von Angst an meiner Brust.
Es ging nicht um das Baby. Ich war überglücklich, Mutter zu werden.
Es ging darum, nach Rom zu fliegen und meiner Familie gegenüberzutreten.
Meine Mutter würde völlig ausrasten, sobald sie etwas bemerkte oder davon erfuhr, und meine makellose Omega-Schwester Elena stand wegen ihrer bevorstehenden Hochzeit ohnehin schon kurz vor einem Nervenzusammenbruch.
Die Angst vor dem Urteil meiner Familie war der Hauptgrund, warum ich diese Reise überhaupt so lange hinausgezögert hatte.
Aber ich musste an der Hochzeit meiner Schwester teilnehmen.
Also zum Teufel mit allen.
Als Chloe vor dem Terminal des LAX hielt, stellte sie den Wagen ab und sah mich mit aufrichtiger Sorge an.
„Bist du dir sicher, dass du dieses Flugzeug nehmen willst?“
„Ich muss“, sagte ich und schenkte ihr ein beruhigendes Lächeln, während ich nach meiner Tasche griff.
„Okay, Süße. Ruf mich an, sobald du gelandet bist.“
„Versprochen.“
Ich nahm mein Gepäck, checkte ein und kam ohne Eile durch die Sicherheitskontrolle.
Nachdem ich das Flugzeug bestiegen und meinen Platz eingenommen hatte, holte ich meine Kopfhörer heraus, steckte sie in die Ohren und blendete das gleichmäßige Dröhnen der Triebwerke aus.
Ich legte meine Hand wieder auf meinen Bauch und atmete leise und glücklich aus.
Ich würde Mutter werden.
Nichts, was meine Familie in Rom sagen würde, konnte mir diese Freude nehmen.
Ich bemerkte nicht einmal, dass ich eingeschlafen war, bis ich über die Lautsprecher die Ansage zur bevorstehenden Landung hörte.
In dem Moment, in dem ich das Flughafenterminal verließ, schlug mir die schwüle römische Luft entgegen.
Ich winkte ein Taxi heran, gab dem Fahrer die Adresse des privaten Anwesens meiner Familie in Rom und beobachtete, wie die jahrhundertealte Steinarchitektur an meinem Fenster vorbeizog.
Als das Taxi vor der von Toren gesicherten Villa hielt, war die Anspannung in der Luft förmlich greifbar.
Bedienstete eilten hin und her und bereiteten die Feierlichkeiten vor der Hochzeit vor.
In dem Moment, in dem ich mit meinem Koffer die prächtige Eingangshalle betrat, schien der gesamte Raum einzufrieren.
Meine Mutter, mein Vater und Elena standen alle in der Nähe der großen Haupttreppe.
Eine Dienstmagd musste ihnen bereits von meiner Ankunft erzählt haben.„Anastasia?“, keuchte meine Mutter. Ihre scharfen Augen musterten mich von Kopf bis Fuß, bevor ihr Blick sofort an der kaum merklichen Veränderung meiner Haltung hängen blieb und wahrscheinlich auch daran, wie blass und erschöpft ich aussah.
Sie machte zwei Schritte auf mich zu, ihr Gesicht wurde blass.
„Was für eine schöne Überraschung, meine Schöne“, sagte sie und kam auf mich zu.
Sie zog mich in eine feste Umarmung, während der vertraute Duft ihres Parfums mich einhüllte. Dann trat sie zurück und musterte mich von oben bis unten.
„Bist du schwanger?!“, flüsterte meine Mutter und schlug die Hände vor die Brust.
„Das ist jetzt wirklich nicht der richtige Zeitpunkt dafür, Mama“, seufzte ich und fragte mich, wie sie es sofort erraten hatte.
„Von wem ist das Kind?! Wie konnte das passieren?!“
„Das ist eine lange Geschichte“, sagte ich und hielt meine Stimme vollkommen ruhig, während ich meine Tasche abstellte.
„Aber ich werde das Baby behalten.“
„Eine lange Geschichte?!“, hakte meine Mutter nach, wobei ihre Stimme immer lauter wurde. „Du kommst unverheiratet nach Rom zurück und trägst das Kind irgendeines Fremden in dir? Wer ist der Vater? Was werden die Leute sagen?!“
Mein Vater legte meiner Mutter ruhig, aber bestimmt eine Hand auf die Schulter und schaltete sich ein. Wie immer war er der Ruhige und Verständnisvolle.
„Das reicht, Viktoria. Sie ist gerade erst von einem langen Flug gekommen. Wir können später darüber reden.“
„Nein! Wir brauchen jetzt Antworten!“, beharrte meine Mutter und machte einen weiteren Schritt auf mich zu. Ihre Augen brannten förmlich vor Fragen.
Ich war bereits erschöpft, also nahm ich meine Handgepäcktasche, nickte meinem Vater schweigend zum Dank zu, ging direkt an meiner wütenden Mutter und meiner völlig fassungslosen Schwester vorbei und lief die Treppe hinauf in mein Zimmer, um mich für die Gala am Abend fertig zu machen.
Eine Stunde später betrat ich, gekleidet in ein elegantes, bodenlanges smaragdgrünes Kleid, das sich angenehm an meine Kurven schmiegte, den großen Ballsaal der Villa für die Feierlichkeiten vor der Hochzeit.
Der Saal war voller Wölfe aus der High Society, Aristokraten und Politikern.
Ich nahm ein Glas prickelnden Mocktails vom Tablett eines Kellners und stellte mich an den Rand des Raumes. Die leisen Gerüchte über meine plötzliche Ankunft interessierten mich kein bisschen.
Ich war übrigens seit ungefähr zwei Jahren weg gewesen.
Nathan, ein Freund der Familie und mein angeblicher Verehrer, kam gerade auf mich zu. In meinem Kopf ging ich bereits verschiedene Möglichkeiten durch, wie ich ihm ausweichen konnte, ohne unhöflich zu wirken. Ich konnte mich heute Abend wirklich nicht auch noch mit dem Zorn meiner Mutter herumschlagen.
Plötzlich verstummte jeder im Raum.
Die Doppeltüren des Ballsaals schwangen auf.
Eine ganze Reihe von Wachen betrat den Saal, und ich nahm an, dass es sich um Elenas zukünftigen Alpha-Ehemann handeln musste.
Die Gäste teilten sich wie das Rote Meer.
„Alpha Nicholas Laurent ist eingetroffen“, verkündete ein Herold.
Ich drehte mich langsam um und nahm dabei beiläufig einen Schluck von meinem Getränk, während ich zum Eingang blickte.
Dann erstarrte ich.
Ich wusste nicht genau, was gerade passierte oder ob ich halluzinierte, aber dieser Mann, größer als buchstäblich jeder andere im Raum, mit diesem charakteristischen finsteren Blick und … diesen Locken.
Um Himmels willen.
Dieser Mann kam mir verdammt bekannt vor.
Viel zu bekannt.
Und das war völlig verrückt, denn dieser Anblick fühlte sich real an. Er konnte einfach nicht real sein.
Sein Blick wanderte durch den Raum, während er die Anwesenden musterte. Dann traf sein dunkler, durchdringender Blick auf mich.
Zuerst lag Überraschung in seinen Augen.
Dann lächelte er.
Oh mein Gott!
Dieser Mann konnte unmöglich derjenige sein, der mich in seinem Wagen genommen hatte.
Nein.
Das konnte unmöglich der Vater meines Babys sein.
Ich konnte meinen Blick nicht von ihm lösen und beobachtete jede seiner Bewegungen.
Er nahm ein Glas vom Tablett eines Kellners, ohne den Blick von mir abzuwenden. Dann hob er es zu einem Toast, woraufhin alle jubelten.
Ich kippte den Rest meines Getränks in einem Zug hinunter.
Er ist ein Wolf?
Ich musste diesen Saal verlassen.
Diesen Saal?
Verdammtes Rom!
Anastasia:Meine Finger flogen über den Bildschirm meines Handys, während ich das Gerät tief unten auf meinem Schoß hielt. Chloe tippte bereits zurück.Anastasia: Chloe, SOS. Ich werde gerade auf dem Rücksitz eines SUV von einem riesigen, besitzergreifenden Alpha gefangen gehalten.Chloe: STASE OMG, BIST DU NOCH AM LEBEN?! Bist du von der Gala entkommen?!Anastasia: Nein. Er hat mich buchstäblich wie einen Sack Kartoffeln hinausgetragen. Die Hochzeit mit Elena abgesagt und meinen Eltern mitgeteilt, dass er stattdessen MICH heiratet.Chloe: ER WAS?! Er hat die Schwestern ausgetauscht?! Mädchen, ist das hier eine echte Wattpad-Geschichte oder was?!Anastasia: Es ist ein Albtraum. Meine Mutter hätte beinahe einen Schlaganfall bekommen. Jetzt bringt er mich zu seinem Rudelhaus. Ich sitze fest.Chloe: Kannst du bei einer roten Ampel einfach rausspringen?!Anastasia: Hinter uns fahren vier gepanzerte Sicherheitsfahrzeuge und die Türen haben Kindersicherungen. Außerdem fängt mein Magen gerad
Anastasia:Mama stand wie erstarrt da. Ihr Mund stand leicht offen, während ihre Augen hektisch zwischen Nicholas’ schwer auf meiner Taille ruhendem Arm und meinem Gesicht hin und her sprangen.„Ich … ich bitte um Verzeihung, Alpha?“, brachte sie schließlich piepsend hervor. Ihre Stimme war um drei Oktaven nach oben gerutscht, während sie eine Hand auf ihre zitternde Brust presste.„Was … was hast du gesagt? Das muss ein Missverständnis sein, Mylord. Anastasia ist doch gerade erst aus …“„Er macht nur Spaß“, platzte ich sofort heraus und setzte ein angespanntes, wütendes Lächeln auf, während ich meinen Ellbogen mit aller Kraft, die ich aufbringen konnte, direkt in Nicholas’ Rippen rammte.Es war, als würde ich gegen massives Titan schlagen.Er zuckte nicht einmal mit der Wimper. Sein Arm blieb wie ein eiserner Riegel um meine Hüfte geschlungen.„Er hat einen ziemlich bizarren, schwarzen Humor, Mama. Er hat nur …“„Über meine Blutlinie mache ich keine Scherze“, unterbrach Nicholas mich
Anastasia:Mein Herz hämmerte gegen meine Rippen, aber ich weigerte mich, auch nur ein Fünkchen Panik auf meinem Gesicht zu zeigen. Ich stellte mein leeres Glas auf ein vorbeikommendes Tablett und strich mein Kleid glatt, bevor ich mich auf dem Absatz umdrehte, um den Saal durch den Hinterausgang zu verlassen.„Anastasia!“, rief Nathans Stimme hinter mir, doch ich wurde nicht langsamer. Ich schlängelte mich durch das Meer aus Gästen, ignorierte die neugierigen Blicke und gedämpften Gespräche und steuerte direkt auf den Korridor zu, der in den ruhigen, nur schwach beleuchteten Flügel der Villa führte.Ich musste Chloe sofort anrufen.Sie nahm beim zweiten Klingeln ab.„Stase? Bist du gelandet? Wie ist Rom?“„Chloe, hör mir zu“, sagte ich und hielt meine Stimme zu einem Flüstern gedämpft. „Ich bin auf der Gala. Er ist hier.“„Wer ist hier? Dein Vater?“„Der Vater meines Babys.“ Ich legte eine Hand an meine Stirn und lief auf und ab.„Der Typ aus dem Maybach in L.A. Er ist Nicholas Laure
Anastasia:Der Nachmittagsverkehr auf der 405 kroch nur langsam voran, doch in Chloes Wagen hätte es mir nicht gleichgültiger sein können, solange ich meinen Flug nicht verpasste.Ich legte eine Hand auf meinen Bauch. Er war noch vollkommen flach. Ich war gerade einmal fast zwölf Wochen schwanger, doch unter meiner Hand konnte ich diesen schwachen, gleichmäßigen Puls spüren.Ein zweiter Herzschlag.Ein kleines Leben, das zur Hälfte mir gehörte.Chloe behauptet zwar, dass ich überhaupt nichts spüren könne und einfach nur sentimental sei, aber das durfte ich schließlich auch sein.„Du bist für meinen Geschmack viel zu entspannt damit, Stase“, sagte Chloe und umklammerte das Lenkrad, während sie mir einen kurzen Blick zuwarf. Chloe war immer die Dramatische von uns beiden, also sollte sie das ruhig genießen.„Du bist im dritten Monat schwanger mit einem Baby, dessen Vater dich wahrscheinlich für eine Halluzination oder eine Betrügerin hält. Und jetzt fliegst du direkt nach Rom zu einer H
Anastasia:Als meine Sinne endlich wieder in die Realität zurückkehrten, fühlte sich der Wagen plötzlich erdrückend eng an. Chloe würde mich dafür garantiert nicht so schnell davonkommen lassen. Meine Brust hob und senkte sich in abgehackten Atemzügen, während jede einzelne Nervenfaser in meinem Körper noch von den Nachwirkungen kribbelte.Ich strich den Saum meines Kleides glatt und versuchte, meine Fassung wiederzugewinnen.„Das war … gut“, brachte ich schließlich hervor. Meine Stimme klang rauer als sonst.Ohne auf seine Antwort zu warten, griff ich nach dem Türgriff und stieß die Tür auf. Ich spannte mich an und rechnete halb damit, dass seine Hand nach meinem Handgelenk greifen, er mich zurückziehen oder etwas sagen würde.Doch er tat nichts davon.Er lehnte sich einfach wieder gegen das Leder zurück und beobachtete mich schweigend mit seinen dunklen Augen, während die kühle Nachtluft in den Wagen strömte.Die Stille traf mich härter als eine Ohrfeige.Ich schluckte den Kloß der
Anastasia:„Ich gehe heute Abend aus, Chloe, und du kommst mit“, verkündete ich und lehnte mich mit vor der Brust verschränkten Armen an den Türrahmen des Schlafzimmers meiner besten Freundin. „Es ist dein Geburtstagswochenende. Du hast kein Mitspracherecht.“„Nun, Ma'am, ich lehne ganz eindeutig ab. Wir können meinen Geburtstag auch feiern, ohne in einen Club zu gehen. Einige von uns müssen morgen früh arbeiten, Anastasia.“„Die Arbeit kann warten.“Ich ging zu ihrem Kleiderschrank, schob die Türen auf und begann, verschiedene Sachen von den Kleiderbügeln zu ziehen.„Ich suche dein Kleid aus. Und heute Abend trägst du zum ersten Mal seit Jahren wieder Make-up.“„Was? Auf keinen Fall!“Chloe drehte sich auf ihrem Stuhl zu mir um, die Augen vor Panik weit aufgerissen.„Anastasia, wag es nicht …“Bevor sie ihren Protest beenden konnte, schnappte ich mir ein flauschiges Badetuch von ihrem Regal, warf es ihr direkt ins Gesicht, packte sie am Arm und zog sie in Richtung Badezimmer.„Dusche







