로그인Wie man mit einem betrügerischen Ehemann umgeht, wenn er ein 3 Jahre altes Kind daraus hat? Altheas Welt bricht zusammen, als sie herausfindet, dass ihr Ehemann von fünf langen Jahren mit ihrer Schwägerin und besten Freundin geschlafen hat. Nicht nur war sie eine defekte, wolflose und unfruchtbare Luna, sondern eine, die nicht einmal ihre eigene Ehe meistern konnte. Alles war gegen sie, sogar das Leben selbst. Was würde also passieren, wenn sie von ihrem Rudel wegen der Scheidungsanfrage eingesperrt wird? Oder wenn sie zu fliehen versucht, aber in eine Vertragsehe mit ihrem größten, aber sexiesten Alptraum gerät – Alpha Alaric Darkmoor Der entfremdete Onkel ihres Ehemanns. Ein Mann, den sie niemals so sehr begehren sollte, während sie die Paarungsmarkierung eines anderen trägt. Hinter seinem „charmanten“ Ruf verbirgt sich ein tödliches Geheimnis und eine Mate-Bindung, die er nie erwartet hatte. Wird Althea sich erneut beanspruchen lassen? Oder würde sie sich lieber an die Wand nageln, wenn es sie davor bewahren würde, in die Arme des einen Mannes zu fallen, den ihr Körper so verzweifelt begehrt?
더 보기~Althea
„Pst… weck unseren Jungen nicht auf…“ Die Worte drangen durch die leicht geschlossene Tür und schnitten mir durch die Brust. Der Schwangerschaftstest, den ich festhielt, glitt mir aus den zitternden Fingern und flatterte lautlos zu Boden. Ich presste eine zitternde Hand über meinen Mund, doch der Keuchen riss sich trotzdem frei und durchfuhr meine Lungen. Meine Beine knickten ein, als ich einen Schritt zurücktaumelte. Was… was geschieht hier? Tränen stiegen sofort auf und verwischten meine Sicht, bis der Korridor schwamm; ich schüttelte den Kopf in Ungläubigkeit. Meine Knie wurden schwach, und mein Körper schwankte, als hätte sich die Welt ohne Vorwarnung geneigt. Nein. Wie… wie bin ich hierhergekommen? Ich wich von der Tür zurück, dann drehte ich mich verwirrt wieder zu ihr um. Der Testbericht war längst auf dem Boden vergessen, während heiße Tränen über meine Wangen strömten und die Erinnerung über mich hereinbrach. ~ Heute war mein Tag. Unser Tag. Ich war schwanger. Nur Stunden zuvor hatte ich am Rand des Bettes der Heilerin gesessen, die Finger in den Stoff meines Rocks gekrallt, während sich die Angst tief in meinem Magen zusammenzog. Dann lächelte sie mich an, ein sanfter und wissender Ausdruck. Sie sprach von Zyklen und Mondzeichen, von dem Leben, das sich in mir regte. Meine Brust zog sich schmerzhaft zusammen, als ihre Worte in meinem Kopf widerhallten. „Du bist seit zwei Wochen schwanger, Luna.“ Ihre Worte hallten noch jetzt in meinen Ohren wider, unwirklich und blendend. Ich war aus den Quartieren der Heilerin gegangen und hielt den Testbericht wie ein Wunder umklammert, mein Herz so voll, dass es wehtat. Ich habe ihm alles gegeben. Nolans Kind. Unser Kind. Was habe ich getan? Ich hätte nicht hierherkommen sollen. Ich stützte mich an der Wand ab, meine Füße weigerten sich, die Stelle zu verlassen. Ich hatte nur gewollt, dass Vespera mir hilft, die Überraschung zu planen, meine beste Freundin. Sie ist schließlich Mutter; sie würde wissen, was zu tun ist. Ich stellte mir vor, wie wir aufgeregt miteinander flüsterten, eine Überraschungsenthüllung für Nolan planten und über Babynamen lachten, so wie wir einst über Mädchenwünsche gelacht hatten. Deshalb war ich zuerst hierhergekommen. Ich erinnerte mich, wie ich durch das Rudelgut eilte, meine Schritte leicht trotz meiner Nervosität. Jeder Atemzug erfüllte mich mit neuer Hoffnung. Bis ich ihre Tür erreichte, zuerst dachte ich, ich irrte mich, doch ein leises Keuchen drang durch die Wände, gefolgt von einer tiefen, heiseren Stimme, die schmerzhaft vertraut war. Meine Schritte verlangsamten sich instinktiv, und die Luft um mich herum fühlte sich eng und schwerer an, drückte gegen meine Brust, die laut pochte, ohne Grund. Oder so dachte ich. Ich sagte mir sogar, es sei nichts. Dass ich müde und angestrengt von dem Lauf hierher sei und dass ich mir Dinge einbildete, aber dann hörte ich ein weiteres Geräusch. Ein tiefes, dasselbe vertraute atemlose Lachen Dann sank mein Herz so tief, dass es eine seltsame Kälte über meine Haut jagte. Ich ging näher, jeder Instinkt schrie mich an, umzukehren, selbst als meine Füße mich vorwärts trugen und mich verrieten. Sie hören nie, oder? Ich blieb vor der Tür stehen, meine Hand schwebte nur Zentimeter vom Griff entfernt. Durch den schmalen Spalt sah ich sie. Nolan und Vespera. Dann hörte ich ein so krankhaftes Knacken, vielleicht das Geräusch meiner zerbrechenden Seele. Meine Welt zerbrach lautlos um mich herum, als ich sie in ihrem Bett verwickelt sah, eingehüllt in einen Kokon aus Decken, nackte Haut an nackter Haut. Seine Hände lagen auf ihrer Taille, wie ich es nur zu gut kannte. Ich konnte nicht atmen. Mein Mund hing nur offen mit zitternden Lippen, aber keine Worte. Nichts. Ihre Finger krallten sich in seine Schultern, als hätte sie jedes Recht, dort zu sein. Nolans Gesicht war in die Beuge ihres Halses gedrückt und hinterließ Küsse, so wie er es noch heute Morgen bei mir getan hatte. Der Anblick vor mir war so falsch, dass mein Verstand ihn zunächst ablehnte. Sich weigerte, zu benennen, was meine Augen klar sahen—Mein Ehemann und meine beste Freundin. Zusammen? Der Verrat durchbohrte mich geradewegs, scharf und gnadenlos, wie ein langer Splitter kalten Glases, der in mein Herz getrieben wurde. Mein Atem stockte, kam in kurzen, flachen Stößen, und meine Brust brannte, als wäre ich meilenweit gelaufen. Ich wollte schreien, hineinstürmen und eine Erklärung verlangen. Diese Illusion mit meiner Stimme zertrümmern. Aber ich konnte mich nicht bewegen. Während ich erstarrt in den Schatten stand, kam ihre Stimme wieder— weich, in einem luftigen Stöhnen, als sie ein Kichern unterdrückte. „Sei sanft… mach nicht zu viel Lärm,“ murmelte sie. „Pass auf, dass du unseren kostbaren Jungen nicht weckst.“ Mein Magen hob sich heftig, und Galle stieg mir in die Kehle. Unser Junge? Unser Junge… Ich taumelte einen Schritt zurück, als die Worte immer und immer wieder in meinem Kopf widerhallten, bis sie alles andere übertönten. Übelkeit stieg mir in die Kehle, und meine Sicht verengte sich. Ein Kind. Nicht nur eine Affäre. Nicht nur sein Verrat. Dann traf es mich: Das ging schon seit Jahren. Der Junge, von dem alle glaubten, er sei der Sohn meines verstorbenen Schwagers, das stille Kind, das mich mit unschuldigen Augen Tante nannte, war Nolans Fleisch und Blut. Ich schmeckte jetzt Galle. Doch der Albtraum war noch nicht mit mir fertig. Nolans Stimme folgte, ruhig und selbstsicher, als würde er ihr die Welt versprechen. „Ich werde bald alles arrangieren,“ sagte er. „Er wird der Erbe sein. Der einzige. Mach dir keine Sorgen.“ Vespera summte zufrieden. „Ich habe dafür gesorgt,“ fuhr Nolan fort, seine Worte beiläufig, doch grausam. „Sie wird kein Hindernis sein. Ich gebe ihr seit Jahren Verhütungsmittel.“ Der Korridor drehte sich, und meine Sicht wurde schwarz, meine Ohren klingelten laut in einem ohrenbetäubenden Rauschen; ich dachte, ich könnte zusammenbrechen. Fünf Jahre. Fünf Jahre des Spotts, mitleidiger Blicke und meiner eigenen stillen Scham, weil ich nicht empfangen konnte. Es war nie meine Schuld. Es war immer sein böser Plan gewesen. Meine Hand presste sich instinktiv gegen meinen Unterleib, als Schrecken und Trauer gleichzeitig über mich hereinbrachen. Das Kind in mir—mein Wunder—fühlte sich plötzlich zerbrechlich und unerträglich kostbar an. Ich taumelte noch ein paar Schritte rückwärts. Ich erinnerte mich nicht einmal, wann ich beschlossen hatte zu gehen. Mein Körper bewegte sich einfach von selbst, zog sich schließlich Schritt für Schritt zurück, als würde er allein von einer unbesiegbaren Kraft geleitet. Jede Bewegung schickte scharfen Schmerz, der durch meine Brust schnitt. Mein Atmen war unregelmäßig, mein Herz pochte wild, während das Gewicht von alledem auf mich niederdrückte. Ich konnte den Tränenfluss nicht stoppen, der seit… ich weiß nicht wie lange, andauerte. Der Boden schien zu weit entfernt, und die Wände fühlten sich zu nah an. Aber ich bewegte mich weiter, taumelte durch den Korridor ohne Ziel. Dann blühte plötzlich ein unerträglicher Schmerz in meinem Unterleib auf, sehr unerbittlich und heftig. Ich keuchte, klammerte mich an mich selbst, als sich ein warmes, erschreckendes Gefühl zwischen meinen Schenkeln ausbreitete. Meine Beine knickten ein. Nein. Nicht jetzt. Bitte… Bitte, nicht mein Baby. Das Letzte, was ich spürte, war der kalte Stein unter meinen Knien und das Geräusch meines eigenen Herzschlags, das in meinen Ohren brüllte. Dunkelheit stieg auf, um mich zu beanspruchen, und ich hatte keine Kraft mehr, dagegen anzukämpfen. Und dann... Nichts.~AltheaIn den nächsten Tagen vor dem Fest hatte ich gelernt, Schweigen als Waffe einzusetzen. Ich hörte auf, mit Nolan oder Vespera zu streiten. Hörte auf, schlagfertig zu antworten.Es war schwer, aber der Trick bestand darin, so fest auf meine Zunge oder die Innenseite meiner Wange zu beißen, dass sie blutete; der körperliche Schmerz würde den emotionalen Schmerz betäuben, und das würde mich davon abhalten, zurückzureden.Jedes Mal, wenn Nolan mich besuchte, was er in letzter Zeit häufig tat, sah ich ihm nicht mehr in die Augen und senkte immer meinen Blick in gespieltem Respekt. Und ich spielte meine Trauer noch stärker aus und ließ sie noch mehr Mitleid mit mir haben.Es dauerte nicht lange, bis er bemerkte, dass ich aufgegeben hatte. Er kam am Abend herein und sah nach mir, wie man nach einem Sturm nach einem Besitz sieht. Ich saß am Fenster, die Hände im Schoß gefaltet, und starrte ins Leere.“Du hast nicht viel gegessen,” sagte er.“Ich habe keinen Hunger,” antwortete ich leis
~AltheaEs sind Tage vergangen, seit meine Welt zerbrochen ist. Seit ich in diesem Zimmer eingesperrt wurde, das ich einst meine Zuflucht genannt hatte. Ich hatte alles verloren, und nun wurde ich wie eine Gefangene in meinem eigenen Zuhause festgehalten. Ich blickte auf die geschlossenen Türen; draußen waren keine Schritte zu hören, aber ich konnte die schwachen Schatten von Stiefeln sehen, die direkt vor der Tür standen. Als ich mich aufsetzte, bewegte sich auch das Geräusch dieser Stiefel vor meiner Tür.Es waren die königlichen Wachen, die jede meiner Bewegungen beobachteten.Meine Brust zog sich zusammen, und ich schwang meine Beine aus dem Bett und durchquerte den Raum, bevor ich die Tür öffnete, ohne um Erlaubnis zu bitten. So weit war es mit mir gekommen. Ein machtloser Titel. Zwei Männer standen dort in voller Plattenrüstung; sie verbeugten sich nicht einmal oder nahmen meine Anwesenheit zur Kenntnis.“Ich brauche frische Kleidung,” sagte ich gleichmäßig. "Und die Schriftroll
~AltheaZum ersten Mal sah Nolan überrascht aus. Seine geweiteten Augen starrten mich ungläubig an.“W…was?”"Ich will die Scheidung.” Meine Stimme durchbrach die angespannte Stille des Hofes; es war, als würde jeder Anwesende den Atem anhalten. Einen Herzschlag lang sprach niemand. Nolans Gesichtsausdruck war noch immer erstarrt, aber nicht vor Wut. Ich sah nicht einmal einen Anflug von Verletzung, und es brach mir das Herz zu sehen, wie unberührt ihn das alles ließ.Der kurze Anflug von Überraschung verschwand fast augenblicklich aus seinem Gesicht und wurde durch eine Ruhe ersetzt, die so kontrolliert war, dass sie mir eine Gänsehaut verursachte. Dann lächelte er, auf dieselbe Art, die mich früher dahinschmelzen ließ. Aber jetzt sehe ich es: Das Lächeln erreichte nie seine Augen; alles daran war berechnet und kalkuliert.Warum hatte ich es vorher nicht gesehen?“Bringt sie zurück in die Residenz des Alphas", befahl Nolan, seine Stimme glatt und autoritär auf diese Alpha-Art. “Meine
~AltheaIch wachte zum gleichmäßigen Piepen einer Maschine und dem scharfen Stechen in meinem Arm auf. Der Geruch von Desinfektionsmittel und das erdrückende Gewicht der Stille lasteten schwer auf meiner Brust. Einen Moment lang erinnerte ich mich nicht daran, wo ich war. Die Decke über mir war schlicht weiß und fremd. Ich drehte den Kopf leicht und sah einen dünnen Schlauch, der mit meinem Arm verbunden war und klare Flüssigkeit in meine Adern leitete. Daher kam das Stechen.Mein Körper fühlte sich hohl an und schmerzte auf eine Weise, die tiefer ging als das Fleisch. Dann kam der Schmerz. Nicht der körperliche Schmerz – obwohl er da war, als dumpfes, anhaltendes Pochen tief in meinem Unterleib – sondern der andere Schmerz. Der, der mich so heftig durchriss, dass ich nicht atmen konnte. Dann wurde das Piepen unruhig und unregelmäßig.Das Geräusch von Schritten kam hastig näher, dann wurde die Tür aufgestoßen. Die Heilerin eilte an meine Seite, ihre Bewegungen schnell, aber zögerlich,





