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Kapitel 7

작가: Dagny
„Na gut, dann ruh dich aus.“ Emma legte auf.

Ich fragte sofort: „Was hat Lena gesagt?“

Emma seufzte. „Lena wollte nichts sagen. Sie meinte nur, es ginge ihr nicht gut und sie wolle erst mal nach Hause und sich ausruhen.“

Ich atmete erleichtert auf. „Zum Glück.“

Emma tippte mir gegen die Stirn. „Was denn bitte ‚zum Glück‘?“

Ich verstand das nicht ganz. „Wenn Lena nichts sagen würde, müsste ich mich doch nicht so schämen.“

„Nur weil sie nichts sagt, heißt das doch nicht, dass das nicht passiert ist.“

„Hör zu. Je weniger sie darüber redet, desto tiefer wird sich das in ihrem Kopf festsetzen.“

„Sie wird dich jedes Mal sehen und dieses Bild vor Augen haben, wie du dir im Auto selbst geholfen hast.“

Plötzlich fand ich, dass Emma vollkommen recht hatte.

Das war wie damals, als ich zufällig mithörte, wie die beiden Sex hatten.

Jedes Mal, wenn Emma mir gegenüber zweideutige Andeutungen machte, musste ich automatisch an die Bilder von ihr im Bett denken.

Ich fragte hastig: „Und was sollten wir jetzt machen?“

Emma dachte nach. „Lena ist viel zu verschlossen. Ich glaube nicht, dass sie jemals von sich aus über so etwas reden würde.“

„Wenn eine Frau noch nicht einmal bereit ist, offen zu reden, wie soll sie sich dann körperlich öffnen?“

„Also habe ich beschlossen, die Methode zu ändern.“

„Welche Methode?“, fragte ich.

„Schritt für Schritt. Ich werde langsam an sie heranführen“, sagte Emma mit einem schmalen Lächeln.

Ich verstand das nicht so richtig.

Emma winkte nur ab. „Erst mal essen. Ich bringe dir das später nach und nach bei.“

Sie bestellte eine Menge Gerichte, damit ich richtig satt werden konnte.

Sie meinte, ich hätte eben eine Menge Energie verschwendet und müsse das jetzt wieder auffüllen.

„Ich schicke dir das Video zum Lernen und nicht, damit du deine Energie verschwendest.“

„Also hör auf, dir selbst zu helfen. Wenn du es wirklich nicht mehr aushältst, helfe ich dir. Hast du mich verstanden?“

Ich war sofort völlig aufgekratzt und wollte am liebsten fragen, wie genau sie mir helfen wollte.

Aber sie hatte es nicht weiter erklärt. Vielleicht wollte sie mir ja eine Überraschung bereiten, also fragte ich nicht nach.

Ich murmelte nur leise: „Verstanden.“

Emma legte mir immer wieder etwas auf den Teller.

Aber mit den Gedanken war ich überhaupt nicht beim Essen.

In meinem Kopf kreiste nur noch der Satz, den sie eben gesagt hatte.

Nach dem Essen machten wir uns auf den Heimweg.

Diesmal war Lena nicht dabei, also musste Emma selbst fahren.

Ich hatte ein richtig schlechtes Gewissen und Angst, dass sie die Flecken auf dem Sitz entdecken würde.

Und natürlich hatte ich Pech. Emma bemerkte sie doch.

„Du kleiner Mistkerl, hast du mir ernsthaft das Auto verschmutzt?“

„Emma, ich … ich habe das nicht absichtlich gemacht.“ Ich wäre vor Scham fast gestorben.

Emma schimpfte mich gar nicht richtig, sondern murmelte eher vor sich hin: „Karl wünscht sich so etwas und bekommt es nicht, und du gehst so verschwenderisch damit um. Man müsste euch eigentlich austauschen.“

„Steig ein.“

Eine halbe Stunde später waren wir wieder zu Hause.

Emma schickte mich erst mal ins Zimmer, damit ich mich ausruhen konnte.

Sie selbst setzte sich mit ihrem Handy aufs Sofa.

Ich war wirklich müde und legte mich in meinem Zimmer hin.

Ich wusste nicht, wie lange ich geschlafen hatte. Halb im Halbschlaf hörte ich plötzlich wieder dieses „krrk, krrk“ aus dem Bettgestell.

Ich rieb mir die Augen und setzte mich auf. Als ich genauer hinhörte, merkte ich, dass die Geräusche aus dem Zimmer von Karl und Emma kamen.

Zwischendurch hörte ich auch das laute Stöhnen von Karl.

Ich konnte nicht anders und legte das Ohr an die Wand, vor allem wegen Emmas Luststöhnen.

Doch das Quietschen dauerte diesmal gar nicht lange, dann war plötzlich Schluss.

Danach hörte ich Emmas wütend schimpfende Stimme. „Das soll das Wundermittel sein, von dem du geredet hast? Karl, du bist doch wohl verarscht worden.“

„Unmöglich. Wie soll das denn gehen? Als ich es ausprobiert habe, war es wirklich heftig.“

„Ausprobiert? Wo hast du es ausprobiert und mit wem?“

„Ach was, die Pillen habe ich auf der Straße gekauft. Mit wem hätte ich das denn ausprobieren sollen?“

„Ich habe die Tabletten genommen und fand sie super. Dann bin ich sofort zu dir heimgekommen, um es mit dir zu testen.“

„Woher sollte ich wissen, dass…“

Als ich hörte, wie die beiden wieder anfingen zu streiten, tat mir Karl wirklich leid.

Er war erst dreißig und bekam es schon nicht mehr hin. Das muss ihn innerlich total fertig machen.

Sonst würde er wohl kaum auf so einen Quacksalber reinfallen und irgendwelche Wundermittel kaufen.

Emma knallte die Tür zu und ging in die Küche, um das Essen zu kochen.

Kurz darauf verließ auch Karl die Wohnung.

Wahrscheinlich war er wirklich schwer getroffen.

Ich dachte bei mir, dass ich ihm am liebsten die Hälfte meiner Energie abgeben würde.

Während ich noch so vor mich hin grübelte, klopfte es plötzlich an meiner Tür.

„Dennis, bist du wach?“

Ich legte mich sofort wieder hin und stellte mich schlafend.

Emma wartete einen Moment. Als ich nicht aufmachte, drückte sie schließlich selbst die Tür auf und kam herein.

In dem Moment fiel mir ein, dass ich zum Schlafen Hemd und Hose ausgezogen hatte und nur noch in der Unterhose dalag.

Und ich hatte nicht mal die Decke über mich gezogen.

Wenn Emma jetzt reinkam, würde sie mich praktisch nackt daliegen sehen.

Aber wenn ich mich jetzt noch nach der Decke strecken würde, würde sie gleich merken, dass ich nur so tue, als würde ich schlafen.

Also blieb mir nur, widerwillig weiter so zu tun, als würde ich schlafen.

Ich hoffte, dass sie mich so sieht und einfach schnell wieder rausgeht.

Stattdessen hörte ich, wie sie auf mein Bett zuging. Im nächsten Moment setzte sie sich auf die Bettkante.

Mein Herz sprang mir fast aus der Brust.

Dann spürte ich, wie ihre weichen Finger auf meiner Brust zu liegen kamen.

Sie strich langsam über meinen Brustkorb nach unten, immer weiter in eine bestimmte Richtung.

Mein ganzer Körper spannte sich an, und mir schoss das Blut durch die Adern.

Ihre Finger waren einfach unglaublich weich.

Vor allem aber hatte ich das Gefühl, dass dieser Finger ganz bewusst einen bestimmten Bereich erforschen wollte.

Dieses Gefühl, dabei von ihr heimlich „beobachtet“ zu werden, machte mich wahnsinnig aufgeregt und heiß.

Ich hoffte, dass Emma weitermachen würde.

Am besten wären mir Fantasien gewesen, die ich mir nicht einmal auszumalen wagte.

„Hör auf, dich zu verstellen. Wach auf.“

Während ich noch am Fantasieren war, kniff Emma mir plötzlich in den Oberschenkel.

Es tat so weh, dass ich mit einem „Au!“ hochfuhr und mich aufsetzte.

Ich rieb mir die Augen und tat so, als wäre ich gerade erst aufgewacht. „Emma, was machst du denn hier?“

„Wir haben keine Sojasauce mehr, ich will, dass du runtergehst und eine Flasche kaufst.“

„Oh, ah, alles gut. Ich stehe sofort auf.“

Emma starrte mich an. „Na los, steh auf. Warum bleibst du liegen?“

„Emma, ich … ich habe nichts an. Geh bitte erst mal raus.“

„Ich habe ganz genau gesehen, in welchem Moment dein Körper reagiert hat. Was willst du da noch verbergen? Hör auf, vor mir Theater zu spielen.“

Jetzt wusste ich endlich, warum sie gemerkt hatte, dass ich nur so getan hatte.

Sie hatte mitbekommen, wie mein Körper reagiert hatte.

Es war mir unendlich peinlich.

Ich hatte gedacht, ich hätte das super gespielt, aber mein Körper hatte mich längst verraten.

Emma reichte mir meine Hose und sah mich dabei fest an. „Sag mal, was können wir tun, damit Karl so gut wird wie du?“

„Emma, Karl ist in letzter Zeit wahrscheinlich einfach nur total übermüdet. Gib ihm doch ein bisschen Zeit, wieder zu Kräften zu kommen“, versuchte ich, ein paar gute Worte für Karl einzulegen.

Emma schnaubte. „Karl ist nicht erst seit Kurzem so. Er war schon immer so.“

„Wenn ich ehrlich bin, kommt er nicht mal an die Hälfte von dir ran.“

„Jedes Mal, wenn er mit mir schläft, spüre ich so gut wie nichts.“

Ich dachte mir, das kann doch nicht sein. So schmal ist Karl nun auch wieder nicht – wie kann sie da gar nichts fühlen?

Emma redete weiter und sah wieder zu mir.

„Er ist ganz anders als du. Immer wenn ich deine ‚Waffe‘ sehe, muss ich an die Kanonen denken, von denen in historischen Fantasy-Romanen die Rede ist.“

Während sie das sagte, schienen ihre Augen zu funkeln.
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