LOGINKapitel 59 – Die Jagd beginnt
Aero Jede Faser meines Körpers schrie Alarm. Elara war verschwunden. Mein Herz raste, mein Wolf war in vollster Alarmbereitschaft. Ich spürte das Brummen der Panik tief in meiner Brust, spürte die Instinkte, die mich trieben, jede Sekunde, jede Entscheidung, jeden Atemzug. Die Landung auf dem Festland hatte keine Zeit verschwendet. Kaelen und das Rudel warteten bereits am kleinen Hafen, die Augen wachsam, die Sinne angespannt, als hätten sie die Gefahr gespürt, bevor sie sichtbar wurde. Ich sprang von Bord, spürte den harten Asphalt unter meinen Füßen, das Dröhnen des Motors in meinem Rücken. Jeder Schritt war präzise, geplant, kein Moment verschenkt. „Wo ist sie?“ Meine Stimme war scharf, aber kontrolliert, ein Alpha-Befehl, der das Rudel sofort in Bewegung setzte. Ich spürte, wie Kaelen und die Beta auf meine Energie reagierten, ihre eigenen Kräfte bündelten. Jeder Instinkt aktiviert. Jeder Muskel bereit. Kaelen meldete sich sofort: „Keine Sichtungen in der Umgebung, Alpha. Wir haben die Kameraüberwachung geprüft, aber die letzten Bewegungen auf der Insel waren unklar. Jemand hat Spuren verwischt.“ Mein Wolf knurrte innerlich, und meine Kiefer spannten sich. Professionell. Effektiv. Clever. Effizient. Jemand, der wusste, wie man Spuren löscht. Doch kein Plan ist unfehlbar, dachte ich. Jeder Schritt, jeder Moment hinterließ eine Spur, einen Hinweis. Wir würden ihn finden. „Rudel aufteilen. Beta sichert Perimeter, ich leite die Hauptspur. Kaelen, du koordinierst Unterstützung, überprüft jede Straße, jeden Zugang, jede Kamera. Ich will keine Minute verlieren“, befahl ich, während mein Blick über die Straße flog, jede Bewegung analysierte, jede Möglichkeit abwägte. Ich spürte die Verbindung zum Rudel. Jeder Hund, jedes Mitglied, jede Energieeinheit war synchronisiert. Wir waren mehr als eine Gruppe – wir waren ein Netz. Instinkt, Kraft, Bindung. Wir konnten überall gleichzeitig sein, unsere Sinne vereint, wie ein lebender Organismus. Der erste Schritt war die Spurensuche. Elara musste irgendwo sein, und mein Wolf konnte ihre Anwesenheit spüren – selbst, wenn sie körperlich nicht in Sichtweite war. Ich kniete nieder, analysierte den Boden, die Sandkörner, jede Bewegung der Umgebung. Winzige Abweichungen im Staub, leicht verschobene Blätter – Hinweise, dass jemand hastig gehandelt hatte. „Hier!“, rief ich, als ein winziger Kratzer im Sand auffiel, kaum sichtbar. Kaelen trat sofort näher. „Alpha, es gibt Spuren. Nicht klar, wer, aber Bewegung Richtung Norden.“ Mein Wolf brüllte innerlich. Nord. Gut. Wir mussten uns beeilen. Jede Minute zählte. Ich gab den Befehl, das Rudel zu teilen: Kaelen führt die erste Gruppe, Beta überprüft die Seitenwege, ich selbst folgte der Hauptspur. Keine Ablenkungen. Keine Fehler. Während wir uns bewegten, spürte ich die Panik in mir aufsteigen, aber sie verwandelte sich sofort in fokussierte Energie. Mein Herz raste, mein Atem brannte, doch jeder Muskel, jede Nervenfaser arbeitete präzise. Ich musste sie finden, lebendig. Ich musste sie beschützen. Mein Baby in ihrem Bauch, ihre Präsenz, unsere Bindung – alles trieb mich an. Wir bewegten uns durch die ersten Straßen, jede Ecke, jede Gasse, jeder Schatten geprüft. Mein Wolf reagierte auf alles Ungewöhnliche. Ein Geräusch? Ein Schatten? Eine leichte Bewegung? Alarm. Ich konnte jede Nuance spüren, jede Kleinigkeit interpretieren, jede Abweichung. „Keine direkten Spuren mehr im Sichtfeld. Aber ich spüre…“ Kaelen zögerte kurz, dann fuhr er fort: „…eine Präsenz. Elara. Sie ist noch hier in der Nähe.“ Mein Herz stolperte, aber mein Wolf knurrte zufrieden. Sie war noch da. Wir waren nah. Ich konnte ihre Energie spüren, schwach, aber klar. Ein Funken, ein Puls, der mir zeigte, dass sie lebte, dass sie in Reichweite war. Wir bewegten uns schneller, das Rudel koordiniert, die Kommunikation präzise. Jeder Schritt zählte. Jede Entscheidung musste sitzen. Ich spürte, dass der Entführer professionell handelte, aber ich war der Alpha, der Anführer, der Jäger. Niemand, nicht einmal ein perfekter Plan, konnte uns aufhalten. Dann – ein Hinweis. Ein kleiner, flüchtiger Schatten hinter einer Lagerhalle. Mein Wolf explodierte innerlich, jede Zelle angespannt, bereit. „Bleibt hinter mir“, knurrte ich, die Stimme scharf, kontrolliert. „Ich gehe zuerst.“ Langsam, methodisch, überprüfte ich die Umgebung. Kein Geräusch außer dem entfernten Rauschen des Verkehrs. Kein Hinweis auf Bewegung. Aber ich spürte die Präsenz, schwach, immer noch da. Wir waren nah. Sehr nah. Ich überprüfte jeden möglichen Fluchtweg. Straßen. Hinterhöfe. Gebäude. Mein Wolf war ein Katalysator der Jagd, ein radarähnliches Instinktgefühl, das jede Gefahr registrierte. Kaelen und Beta reagierten sofort auf meine Signale, bewegten sich synchron, deckten jeden Winkel. Dann – ein Moment. Ich spürte, dass jemand uns beobachtete. Kurz. Intensiv. Alarm. Mein Herz raste, mein Wolf brüllte. Der Entführer war hier, irgendwo, und er wusste, dass wir ihn verfolgten. Doch wir waren Alpha. Wir waren Rudel. Wir würden sie finden. „Wir teilen uns in zwei Gruppen“, befahl ich. „Kaelen, du gehst links, Beta rechts. Ich bleibe auf der zentralen Linie. Keine Fehler. Ich will sie lebend zurück.“ Jede Minute war entscheidend. Jede Sekunde, die wir zögerten, konnte ihr Leben gefährden. Ich fühlte die Panik, die Wut, die Verzweiflung – aber sie wurden von Konzentration und Instinkt kanalisiert. Kein Raum für Furcht. Nur Handlung. Wir bewegten uns weiter, Schritt für Schritt, Spur für Spur. Mein Wolf reagierte auf jede Bewegung, jede Nuance in der Luft. Wir waren nah. Ich konnte es fühlen. Elara war noch hier, irgendwo, ihre Energie pulsierte schwach, aber beständig. Dann – plötzlich – ein Geräusch. Nicht direkt hörbar, mehr eine Ahnung, ein Instinkt. Ich stoppte, hob die Hand, signalisiert Stille. Kaelen und Beta blieben sofort stehen. Die Präsenz war klar. Wir waren nicht allein. Mein Wolf reagierte sofort, sprang nach vorn, bereit, jede Bedrohung zu eliminieren. Ich spürte die Gefahr, die Nähe des Unbekannten. Wer auch immer sie genommen hatte, wusste noch nicht, dass er sich mit dem falschen Alpha angelegt hatte. „Bereit?“ flüsterte ich, die Stimme kaum hörbar, aber scharf. Mein Rudel nickte. Wir waren synchron, jede Bewegung perfekt koordiniert, jede Entscheidung präzise. Wir würden sie zurückholen. Lebendig. Und tief in mir wusste ich, dass dies erst der Anfang war. Die Jagd hatte begonnen. Jede Minute, jede Bewegung, jeder Atemzug zählte. Wir würden sie finden. Und derjenige, der es wagte, sich mit meinem Rudel anzulegen… würde den Preis bezahlen.Kapitel 62 – Hinweise und ZweifelAeroJede Sekunde fühlte sich an wie ein Schlag. Elara war verschwunden, und obwohl ich ihre Präsenz noch schwach spürte, war sie verschwunden, als hätte die Welt sie verschluckt. Mein Wolf brüllte, wild, ungeduldig, voller Panik und Zorn, doch ich zügelte ihn. Jede Aktion musste überlegt, präzise sein. Kein Fehler. Nicht jetzt.Kaelen und die Beta hatten sich entlang der möglichen Fluchtwege positioniert, jede Straße, jede Gasse, jeder Schatten überwacht. Doch selbst mit ihrem scharfen Blick, mit der Kraft des Rudels, war Elara verschwunden. Mein Herz raste, mein Wolf heulte innerlich. Ich konnte spüren, dass sie in Sicherheit war – zumindest teilweise. Irgendetwas in der Luft sagte mir das. Aber wo? Wer? Warum?„Alpha… wir haben etwas“, meldete Kaelen nach einer Minute, die sich wie Stunden anfühlte. „Ein Hinweis. Keine direkte Spur… aber eine Präsenz. Schwach, aber stabil. Nordöstlich von hier, abgelegene Gegend. Keine Zerstörung, kein Kampf, nur…
Kapitel 61 – Die Jagd nach ElaraAeroDie Minuten dehnten sich wie Stunden. Jeder Atemzug fühlte sich an wie ein Gewicht auf meiner Brust, mein Herz raste, mein Wolf war vollständig entfesselt. Elara war verschwunden. Verschwunden! Und ich konnte spüren, wie die Gefahr in der Luft hing, unsichtbar, aber deutlich – bedrohlich.„Kaelen! Beta! Ich brauche jede Information, jeden Hinweis, sofort!“ Ich rannte die Straße entlang, die Hände um das Telefon geklemmt, die Augen wie ein Falkenblick über die Umgebung. Jede Ecke, jede Gasse, jede Abweichung im Boden, jeder Schatten konnte ein Hinweis sein. Mein Wolf war in Alarmbereitschaft, spürte jede Bewegung, jede Veränderung, jede noch so kleine Unregelmäßigkeit in der Umgebung.Kaelen antwortete hektisch. „Alpha… wir scannen alles, jede Kamera, jeden Zugang. Keine Hinweise, außer dass sie von der Insel verschwunden ist. Aber…“ Seine Stimme stockte, und ich konnte die Anspannung spüren, die er kaum verbergen konnte. „…irgendetwas stimmt nicht
Kapitel 60 – Gefangen, aber beschütztElaraAlles geschah zu schnell. Ein starker Ruck, kalte Hände, die mich packten, ein kurzer Schmerz, ein Schrei, den ich kaum kontrollieren konnte – und plötzlich war ich weg. Weg von meinem sicheren Paradies, weg von Aero, weg von allem, was ich kannte.Panik brach in mir aus, wild, ungestüm. Mein Wolf war sofort wach, sprang an die Oberfläche meines Bewusstseins, jaulte, schnappte nach jeder Bewegung. Ich trat, schrie, versuchte zu entkommen, doch alles war zu stark, zu schnell. Ich spürte die Professionalität des Mannes, der mich hielt – hart, effizient, keine Zögern, keine Emotionen außer der Pflicht.„Wer… wer sind Sie? Was… was passiert hier?“, keuchte ich, mein Herz raste, mein Atem schwer.Keine Antwort. Nur der Fahrtwind, das Dröhnen des Motors, das Rattern eines unruhigen Fahrzeugs über unebenen Boden. Ich konnte kaum sehen, die Sonne verschwand hinter Wolken, und das Adrenalin schoss durch meinen Körper.Mein Wolf schrie, wild, aggressi
Kapitel 59 – Die Jagd beginntAeroJede Faser meines Körpers schrie Alarm. Elara war verschwunden. Mein Herz raste, mein Wolf war in vollster Alarmbereitschaft. Ich spürte das Brummen der Panik tief in meiner Brust, spürte die Instinkte, die mich trieben, jede Sekunde, jede Entscheidung, jeden Atemzug.Die Landung auf dem Festland hatte keine Zeit verschwendet. Kaelen und das Rudel warteten bereits am kleinen Hafen, die Augen wachsam, die Sinne angespannt, als hätten sie die Gefahr gespürt, bevor sie sichtbar wurde. Ich sprang von Bord, spürte den harten Asphalt unter meinen Füßen, das Dröhnen des Motors in meinem Rücken. Jeder Schritt war präzise, geplant, kein Moment verschenkt.„Wo ist sie?“ Meine Stimme war scharf, aber kontrolliert, ein Alpha-Befehl, der das Rudel sofort in Bewegung setzte. Ich spürte, wie Kaelen und die Beta auf meine Energie reagierten, ihre eigenen Kräfte bündelten. Jeder Instinkt aktiviert. Jeder Muskel bereit.Kaelen meldete sich sofort: „Keine Sichtungen in
Kapitel 58 – Aero verlässt die InselAeroDie Wut in mir brannte heißer als die Sonne über dem Meer. Elara war verschwunden. Verschwunden. Mein Herz raste, mein Wolf brüllte, und jede Faser meines Körpers war auf Alarm gestellt.Doch ein Blick auf die Realität brachte mich zurück in den Moment: Ich war auf einer Insel. Eingeschränkt, begrenzt. Kein Auto, kein sofortiger Zugang zum Festland. Alles verzögerte mich. Jede Sekunde zählte. Ich konnte nicht zögern.Mein Blick flog über das Wasser, die kleinen Boote im Hafen, die Helikopterplattform auf der Nachbarinsel. Ich musste schnell handeln. Ich musste herausfinden, wie ich sie erreichen konnte, bevor die Minuten sie zu weit weg trugen.„Kaelen, hör mir zu“, knurrte ich ins Telefon, die Stimme ein scharfer Befehl. „Ich brauche sofort alle verfügbaren Transportmittel. Boote, Hubschrauber, alles. Ich verlasse die Insel innerhalb der nächsten fünf Minuten. Keine Verzögerungen. Verstanden?“Kaelen reagierte sofort, hektisch, aber effizient
Kapitel 57 – Aero jagt das UnbekannteAeroDie Sonne brannte auf die Terrasse, das Meer glitzerte friedlich, als ich endlich das Telefonat mit dem Beta beendete. Ein kurzer Austausch, Routine. Doch selbst während ich sprach, spürte ich diese unterschwellige Unruhe in mir. Ein Instinkt, der nicht durch Worte erklärbar war.Ich senkte das Telefon, lehnte mich zurück und blickte über den Strand. Mein Blick wanderte zum Wasser, zu Elara, die ein Stück entfernt im flachen Meer stand, ihre Arme ausgebreitet, das Gesicht in der Sonne, den Kopf leicht zurückgeworfen.Ein Bild des Friedens. Ein Paradies. Und doch… etwas stimmte nicht.Mein Wolf meldete sich sofort. Ein leises Zucken, ein Kribbeln entlang meiner Wirbelsäule, ein dumpfes Warnsignal. Ich hob die Hand, wollte rufen – da war sie nicht mehr.„Elara?“ Meine Stimme hallte über die Terrasse, aber ich erhielt keine Antwort. Mein Herz setzte einen Schlag aus.Mein Blick raste über den Strand, das Wasser, die Treppe zum Haus. Keine Bewegu