เข้าสู่ระบบIvy klappte einfach so auf dem Boden zusammen. Als ich zu ihr eilte, um nach ihr zu sehen, stellte ich fest, dass sie ohnmächtig geworden war. Ich stieß einen Seufzer aus, was seltsamerweise ein Seufzer der Erleichterung war. Auf diese Weise konnte ich sie wenigstens schneller hier rausbringen und es ihr später erklären. Zumindest würde sie am Leben sein.„Liam!“, schrie ich in das Chaos hinter mir.Liam tauchte wie aus dem Nichts auf, und ich übergab ihm Ivy. Er wusste natürlich, was zu tun war, und teleportierte sie nach Hause. Wir würden das später ansprechen müssen, wenn sie wieder stabiler war. Fürs Erste eilte ich zurück, um den drei verbleibenden Mitgliedern der Garde zu helfen, diese megaschräge Hexe zu bekämpfen, die besessen darauf war, mein Leben zu zerstören. Sage starrte mich an, ihr herablassendes Grinsen war einem hasserfüllten Finsterblicken gewichen. Nun war ich an der Reihe, sie angrinsen. Sie war offensichtlich am Verlieren. Sie war von Amir gestochen worden, und ei
Sage drehte ihren Nacken, als hätte sie schon eine ganze Weile nach unten geschaut. Wahrscheinlich hatte sie gerade irgendetwas Böses mit meiner Schwester gemacht. Sie ging jedoch nicht in Kampfposition. Sie stand einfach nur da und grinste.„Wer bist du!?“, verlangte Aria lautstark eine Antwort.Sage schnaubte genervt und sah Aria gereizt an. „Was willst du noch? Ich bin Sage“, sagte sie schlicht. „Das ist mein Name.“„Leute, ich glaube nicht, dass sie lügt“, sagte Luna und ließ Sage, die weiterhin reglos dastand, nicht aus den Augen.„Auf keinen Fall sagt sie die Wahrheit.“ Aria schüttelte energisch den Kopf. „Das ist Magie auf High-Fae-Niveau. Das ist nicht normal.“„Es ist allerdings dunkle Magie“, sagte Amir und erinnerte mich daran, dass er direkt neben mir stand. „Es könnte genauso gut Magiermagie sein.“Dann schien es bei uns allen Klick zu machen.Sage war eine Arcanae.Sie musste bemerkt haben, dass wir es herausgefunden hatten, denn plötzlich brach sie in schallendes Geläch
Kaelyn RodgersNach der Schule ging ich zu Aria und Luna, die sich an ihren Schließfächern angeregt unterhielten.„Hey“, sagte ich und lehnte mich links neben Luna gegen ein Schließfach. „Also, gehe ich jetzt nach Hause, oder …?“„Natürlich nicht“, unterbrach Luna mich scharf und knallte ihr Schließfach zu. „Wir haben in den letzten Tagen gesehen, dass du noch eine Menge Arbeit vor dir hast, Süße.“Genervt seufzte ich. Noch mehr Arbeit. Sie hatte allerdings nicht Unrecht. In den letzten Tagen war ich dem Tod so nahe gewesen und Angriffen gegenüber so schutzlos gewesen, dass es ein Wunder war, dass ich überhaupt noch lebte.Wir holten die Jungs und machten uns auf den Weg nach draußen. Auf dem Weg sah ich meine Schwester und ihre Freunde am Eingang der Schule. Sie standen dort und unterhielten sich leise miteinander, als ein dunkelhaariges Mädchen ihre Haare zur Seite strich und Aria meinen Arm packte.„Da stimmt etwas nicht“, verkündete sie uns allen. „Kaelyn, geh und schau nach deine
Ich sprang wieder auf und schleuderte einen Feuerball in die Richtung, aus der die Stimme gekommen war. Jetzt zitterte ich vor einer Mischung aus Angst und Wut. Warum konnten sie mich nicht einfach in Ruhe lassen!?„Was ist denn!?“, flüsterte ich scharf. „Wer ist es jetzt schon wieder?“Der Raum war dunkel, abgesehen vom Mondlicht, das durch die Fenster fiel, sodass ich kaum etwas sehen konnte. Alles, was ich erkennen konnte, war eine schattenhafte Gestalt, die durch den Raum huschte, und ich versuchte immer wieder, sie zu erwischen. Je näher ich ihr kam, desto weniger war von ihr zu sehen. Langsam begann ich zu glauben, dass es tatsächlich nur ein Schatten war.Dann vibrierte mein Handy. Ich hatte eine Nachricht von Aria bekommen. Vorsichtig ging ich zu meinem Bett und nahm mein Handy, um nachzusehen, was sie wollte.„Du hast den Zauber beendet, oder?“, schrieb sie.„Ja. Aber da ist gerade eine schattenhafte Gestalt in meinem Zimmer.“Eine Weile herrschte Stille. Die drei Punkte ersc
Kaelyn RodgersIch war so glücklich, dass die Wache auf meine Drohung reagiert hatte. Warum hatten sie so schnell reagiert, nachdem ich damit gedroht hatte, zu Königin Ashanti zu gehen? Ich hatte keine Ahnung. Alles, was ich wollte, war, direkt in mein Zimmer zu gehen und mich auf mein weiches, wunderschönes Bett zu legen.Ich wandte mich der Haustür zu und erschauderte. Das letzte Mal, als ich hier gewesen war, hatte ich um mein Leben gekämpft und es trotzdem beinahe verloren. Ich öffnete die Tür und trat ein, nur um auf die perplexen Gesichter meiner Familienmitglieder zu treffen. Wir starrten uns ungefähr fünf Sekunden lang an, bevor sie alle auf mich losgingen. Meine Mom, die ein Handy ans Ohr hielt, riss ungläubig beide Hände in die Luft.„Kaelyn, wo warst du!?“, schrie sie. „Ich habe dich immer wieder angerufen!“Sie wedelte mit ihrem Handy in meine Richtung und ließ mich dadurch erkennen, dass ich meines nicht hatte. Wenn jemand um sein Leben kämpfte, war das Letzte, woran er d
Panik hatte uns beim Anblick von Kaelyns blassem Körper übermannt, als ihre Augen flatternd aufgingen und sie etwas zwischen einem Husten und einem Würgen von sich gab. Ich wusste nicht einmal, dass ich den Atem angehalten hatte, bis ich ihn erleichtert wieder ausstieß! Aria packte mich vor lauter Erleichterung und zog mich in eine Umarmung. Ich glaube, sie hatte Angst gehabt, dass wir sie umgebracht haben könnten, denn das war eines der tückischen Dinge an der Contra Omnia. Eine falsche Bewegung, und man wusste nie, wann der Heiltrank zu einem tödlichen Gift wurde.Als Kaelyn ihre Umgebung immer bewusster wahrnahm, half Liam ihr, sich selbstständig hinzusetzen, und die Farbe kehrte in ihr Gesicht zurück. Der Ausdruck auf ihrem Gesicht wechselte sehr schnell von Verwirrung zu Erkenntnis und schließlich zu Dankbarkeit. Sie sagte es nicht, aber sie war dankbar, dass wir da waren. Dankbar, dass sie zumindest vertraute Gesichter sah.Bevor wir überhaupt anfangen konnten zu reden, hörten w







