Mag-log inThelma Sterling hat gelernt, mit dem Schmerz zu leben. Ein mächtiger Ehemann. Ein wunderschönes Haus. Eine Ehe, so kalt, dass sie sie hungrig und beschämt zurücklässt, weil sie so viel mehr braucht. Dann beginnen die Drohungen, und Collins stellt einen Bodyguard ein. Henry Maxwell ist still, kontrolliert und immer wachsam. Vom ersten Morgen an, an dem er vor ihrer Tür steht, bricht etwas in Thelma auf. Was als gestohlene Momente und rohes Verlangen beginnt, wird zu einer Sucht, die keiner von beiden stoppen kann. Doch jedes Geheimnis in der Sterling-Familie hat einen Preis, und der Mann, der sie beschützen sollte, war nie nur zum Schutz da. Wenn die Wahrheit endlich ans Licht kommt – wird Thelma bereit sein, alles niederzubrennen, um ihr Leben zurückzuholen, und wird der Preis, ihn zu wollen, dann immer noch den Preis wert sein?
view moreErste Person POV (Thelma)
„Du gehst schon?“ fragte ich.
Collins stand vor dem Spiegel und knüpfte seine Seidenkrawatte mit derselben geübten Leichtigkeit, die er schon tausendmal gehabt hatte. Er sah nicht zurück.
„Die Verhandlung beginnt um neun. Ich hab dir das gestern Abend gesagt.“
„Du hast mir eine Menge Dinge gesagt.“ Ich schob die Laken beiseite und ließ den Seidenmantel offen hängen. Ich trat hinter ihn, umfasste meine eigenen Brüste durch den dünnen Stoff und kneifte in eine Brustwarze, bis sie hart gegen meine Handfläche spitzte. „Früher hast du gerne zugesehen, wie ich mich für dich berührt habe.“
„Thelma.“ Seine Stimme war flach. Eine Warnung, aus Eis gemeißelt.
„Früher bist du schon allein davon hart geworden.“ Ich drückte meine Brust flach an seinen Rücken, schob eine Hand hoch und packte sein Kiefer, zwang sein Gesicht zum Spiegel, sodass er keine Wahl hatte, wohin er schauen musste. „Sieh mich an. Auch wenn es nur eine Minute ist. Das ist alles, was ich verlange.“
Er stieß mich weg. Hart.
Meine Schulter traf den hölzernen Türrahmen. Mein Kopf schlug mit einem dumpfen Schlag gegen die Wand. Der Mantel fiel auf, als ich nach dem Rahmen griff, um zu verhindern, dass meine Beine nachgaben.
„Collins…“
„Ich hab keine Zeit für diesen Scheiß.“ Er griff nach seiner Aktentasche. Krawatte perfekt, Gesicht leer. Er ging an mir vorbei, als wäre ich nicht da, seine schweren Schritte verhallten den langen Flur hinunter.
Ich rutschte immer noch an der Wand herunter, eine Hand auf die schmerzende Stelle an meinem Kopf gedrückt, als schwere Stiefel über den Holzboden rannten.
Henry erschien in der Türöffnung und blieb abrupt stehen, als er mich am Sockelleisten sah.
„Ma’am…“
Er überquerte den Raum in zwei schnellen Schritten und hockte sich neben mich. Seine rauen Hände blieben nah, aber er war zu ängstlich, mich anzufassen.
„Mir geht’s gut.“
„Ihnen geht’s nicht gut. Ihr Kopf.“ Seine Finger teilten vorsichtig mein Haar und prüften die Seite meines Schädels. Seine Augen verdunkelten sich sofort. „Sie sind verletzt.“
Der Mantel hatte sich um meine Taille gesammelt. Meine Brüste waren nackt, meine Haut gerötet, und die Hitze zwischen meinen Schenkeln sickerte bereits an meinen inneren Beinen hinab. Ich beobachtete den genauen Moment, in dem seine Augen absanken, und wie sehr er versuchte, wieder zu meinem Gesicht hochzusehen.
„Sind Sie schwindelig? Sehen Sie doppelt?“
„Ein bisschen. Es geht vorbei.“
„Es hätte überhaupt nicht passieren dürfen.“ Seine Stimme wurde rau und tief. Sein Daumen strich gerade unter meinem Ohr, verharrte eine Sekunde zu lang. „Rufen Sie mich das nächste Mal. Hören Sie mich?“
Er zog mich hoch und hielt mich, bis meine Beine aufhörten zu zittern, dann ließ er los, sobald ich stehen konnte. „Ich hole Eis. Setzen Sie sich, okay.“
Er trat zurück und zog die Tür fast hinter sich zu.
Ich setzte mich nicht. Ich streckte mich über die Matratze, ließ den Mantel weit aufklappen und schob zwei Finger geradewegs in meine Fotze. Ich war schon durch und durch nass. Das nasse, rhythmische Schmatzen füllte den stillen Raum.
„Ahhh… fuck.“
Ich arbeitete sie tiefer, fügte einen dritten hinzu und krümmte sie hart gegen meinen G-Punkt. Meine Hüften rollten von den Laken hoch, um meiner eigenen Hand entgegenzukommen.
„Was dauert so lange?“ rief ich, meine Stimme bereits an den Rändern gebrochen.
Von weiter den Flur hinunter: „Ich bin gleich da.“
Ich verlangsamte nicht. Ich fickte mich härter, mein Daumen schwer und reibend gegen meinen Kitzler, während meine Schenkel zu zittern begannen.
„Oh Gott… ahh…“
Die Tür wurde aufgestoßen. Henry trat mit einem Eisbeutel zurück, der in ein raues Leinentuch gewickelt war.
Er erstarrte.
Seine Augen fixierten das Bett. Meine offenen Beine. Die drei Finger, die knöcheltief in meiner Fotze steckten und immer noch pumpten.
Er begann, sich umzudrehen.
„Wage es verdammt noch mal nicht.“
Er blieb stehen, sein Kiefer so angespannt, dass der Muskel zuckte.
„Glaubst du, du kannst hier rausgehen, als hättest du nicht jeden nassen Laut gehört, den ich gerade gemacht habe?“ Ich strich weiter, langsam und dreckig, und zwang den Klang durch den Raum. „Du machst einen Schritt aus dieser Tür, und ich erzähle Collins genau, wie du mich ansiehst, wie deine Hände verweilen und wie du letzte Woche vor meinem Zimmer gestanden und zugehört hast.“
Er drehte sich langsam um. Seine Brust hob und senkte sich unter der Uniform. Sein Gesicht war angespannt vor Wut und etwas viel Hässlicherem.
„Ma’am… Sie…“ stammelte er.
„Ich warte.“ Ich krümmte die Finger in mir und ließ ein weiches, gebrochenes Stöhnen entweichen. „Und wir beide wissen, dass du nirgendwo hingehst.“
Er schloss die Tür. Er nahm die Augen nicht von meiner Hand.
„Ma’am… bitte tun Sie das nicht.“
Ich ging tiefer, der nasse Klang zwischen uns war unmöglich zu ignorieren. „Du bist hier gefangen. Also könntest du genauso gut zusehen, wie ich diese Matratze ruiniere.“
Er machte zwei harte Schritte zum Rand des Bettes und legte den Eisbeutel auf den Nachttisch, ohne den Blickkontakt abzubrechen.
„Sie sind verletzt.“
„Mein Kopf ist gut genug dafür.“ Ich kreiste mit dem Daumen um meinen Kitzler und stöhnte lauter, ritt den Rand. „Stört es dich? Gezwungen zu sein, da zu stehen und zuzusehen, wie ich mich selbst fingerficke?“
„Ja.“ sagte er fast sofort.
„Gut. Dann hast du es dir selbst eingebrockt.“
Er setzte sich an den Rand der Matratze, als würde es ihn seine Seele kosten. Er drückte das kalte Tuch an die Seite meines Kopfes. Ich zischte beim Stich des Blutergusses gegen das Eis, aber ich verlangsamte nicht. Ich hielt den Rhythmus gleichmäßig und dreckig, damit er jeden Zentimeter meiner Finger hören konnte, die in meine und aus meiner Muschi glitten.
„Tut das weh?“ fragte er, seine Stimme tief, vibrierend vor Anspannung.
„Das Eis tut weh. Der Rest fühlt sich verdammt perfekt an.“ Ich drückte härter, mein Atem stockte im Hals. „Wie lange willst du noch so tun, als würdest du das hassen?“
Seine freie Hand packte mein Kiefer, sein Daumen grub sich hart unter mein Ohr. Seine Augen sanken auf meine bewegende Hand, blieben einen Moment dort, bevor er wieder zu meinem Gesicht sah.
„Wir sollten das nicht tun.“
„Bist du dir da sicher?“ Ich verlangsamte den nächsten Stoß, machte ihn lang, nass und absichtlich. „Ich hab an deine Hand in meiner Fotze gedacht. Daran, wie dunkel deine Augen wurden, als du gesehen hast, was er mir angetan hat, und daran, dass du letzte Woche direkt vor dieser Tür gestanden und zugehört hast, wie ich mich selbst zum Höhepunkt gebracht habe.“
Sein Daumen drückte härter in meine Haut. „Ich habe alles gehört.“
„Ich weiß. Deshalb hab ich mich nicht leiser gemacht.“
Ich fickte mich schneller, der Bettrahmen ächzte gegen die Wand.
„Wirst du bleiben und zusehen, wie ich komme, oder wirst du weiter so tun, als würdest du nicht daran denken, mich zu ficken.“
Er hielt das Eis an meinen Kopf und beobachtete mein Gesicht, während meine Finger unablässig zwischen meinen Beinen arbeiteten.
Eine weitere Sekunde verging. Dann zog er langsam das Eis weg, legte es ab und stand auf.
Der plötzliche Verlust seiner Körperwärme fühlte sich an wie ein physischer Schlag.
„Halten Sie das Eis drauf. Zwanzig Minuten. Wenn Ihnen schwindelig wird, rufen Sie mich.“
„Und wenn ich damit weitermache?“
Er sah auf mich herab, Mantel offen, Knie weit gespreizt, drei Finger immer noch in meiner tropfenden Fotze vergraben, Brust hebend und senkend mit jedem rauen Atemzug.
„Ich werde trotzdem direkt draußen sein.“
Er drehte sich um, zog die Tür mit einem leisen Klicken zu, und ich hörte die schwere Verlagerung seines Gewichts, als er sich flach gegen das Holz direkt dahinter stellte.
Ich verschwendete keine Sekunde. Ich schob meine Finger tiefer, krümmte sie hart und ließ jeden dreckigen Laut aus mir reißen.
„Fuck… ahh… oh Gott…“
Es war mir egal, wie dünn die Tür war. Ich wusste, er war drei Fuß entfernt, gefangen von meiner Drohung, gezwungen, jeden nassen Stoß zu hören.
Meine freie Hand ballte die Laken, als meine Hüften nach oben zuckten. Ich drehte mein Gesicht zur geschlossenen Tür und warf die Worte direkt durch das Holz, meine Stimme zerstört und atemlos.
„Henry… ja… genau da… fuck…“
Ich rief weiter seinen Namen, während ich über meiner eigenen Hand z
erschellte, meine Augen auf das Holz gerichtet.
„Nächstes Mal… Henry, sorg dafür, dass du der bist, der in mir steckt, statt nur zuzuhören.“
„Was haben sie gefunden?“, fragte ich, die Hand noch immer am kalten Türgriff.„Ein Handy“, sagte Henry. Seine Stimme war ruhig, doch sein Blick schweifte über die leere Straße. „Es war größtenteils gelöscht. Aber sie haben einen SMS-Verlauf wiederhergestellt. Nachrichten an Doyle von einer Nummer, die auf deinen Namen registriert ist, nur wenige Tage vor seinem Tod.“„Ich habe Doyle in der ganzen Woche keine einzige SMS geschrieben.“„Ich glaube dir“, sagte Henry schnell. „Der Detective nicht, nicht ganz. Aber dieses Prepaid-Handy führt zu Clarks Leuten, nicht zu dir. Die Polizei braucht vielleicht ein paar Tage, um es zu beweisen, aber ich habe ihnen bereits alles gegeben, was ich in meinen Unterlagen hatte.“„Du bist zu ihnen gegangen“, sagte ich und sah ihn an. „Ganz allein.“„Ich wollte dich nicht in diese Anwaltskanzlei gehen lassen, ohne zu wissen, dass dort ein weiteres Problem auf dich wartet“, sagte er und atmete schwer aus. „Es tut mir leid. Ich hätte es Ihnen sofort sagen
Regen prasselte gegen die Windschutzscheibe des Sicherheitswagens, als zwei Polizeiwagen am Haupttor vorfuhren.Ich stand unter dem Vordach des Pförtnerhauses, mein Mantel durchnässt, und sah zu, wie Collins’ Anwalt zwischen die Beamten und Henry trat. Henry stand still im Scheinwerferlicht, die Handgelenke frei, den Kiefer angespannt, während ihm der Regen den Nacken hinunterlief.„Mein Mandant beantwortet hier draußen im Regen keine Fragen“, sagte der Anwalt gegen den Lärm der Motoren an. „Sie haben keinen Haftbefehl, und sein Name auf einem Zettel, der bei einem Toten gefunden wurde, reicht nicht für eine Verhaftung.“Der Beamte blickte an dem Anwalt vorbei zu Henry, dann zu Collins, der ein paar Meter entfernt unter einem Regenschirm stand. „Wir sind gleich wieder da, Sterling. Mit einem Haftbefehl.“„Wir sind gleich da“, sagte Collins.Die Polizeiwagen fuhren davon, ihre Reifen wirbelten Kies auf. Henry sah Collins nicht an. Er sah mich durch den Regen an. Wir sahen uns einen Mom
Niemand rührte sich. Die Worte hingen schwer und unerträglich in der Stille des Arbeitszimmers, und einen langen Augenblick lang glaubte ich wirklich, meine Ohren spielten mir einen Streich.„Was…!!“, schrie Collins.„Doyle Vincent ist tot.“ Henry schluckte schwer, seine Stimme brach bei dem Namen, während sich seine Brust hob und senkte. „Die Polizei hat ihn vor einer Stunde aus dem Fluss gezogen. Jemand hat meinen Namen direkt auf die Rückseite seines Führerscheins geschrieben, genau da, wo die Polizei ihn finden würde.“„Das ergibt keinen Sinn“, sagte Mutter und trat einen Schritt vor. „Du warst die ganze Nacht in diesem Haus.“„Ich weiß. Du auch. Aber die Polizei weiß das noch nicht.“Collins richtete sich auf. Der kurze Schock in seinem Gesicht verschwand augenblicklich. „Dann regeln wir das, diskret. So wie wir alles andere in dieser Familie regeln.“„Regeln“, sagte ich und wiederholte das Wort. „Collins, ein Mann ist tot.“„Ein Mann, der seit Jahren zu meiner Familie gehört, ja
Ich trug noch meinen Morgenmantel, mein Haar war noch feucht vom Duschen, und starrte mich im Spiegel an. Ich fragte mich, wer ich sein musste, was auch immer der Tag bringen mochte, als sich meine Zimmertür ohne Klopfen öffnete.Collins stand im Türrahmen. Mutter stand direkt hinter ihm, ihr Gesichtsausdruck war hart. Christopher kam nach ihnen herein, mit diesem Lächeln, das er immer aufsetzte, wenn er glaubte, bereits gewonnen zu haben.„Zieht euch an“, sagte Collins. „Wir müssen uns unterhalten. Alle zusammen.“„Ich kann mich nicht erinnern, jemanden in mein Zimmer eingeladen zu haben.“„Du hast dein Recht auf Privatsphäre verwirkt, sobald Christopher mir das gebracht hat, was er gefunden hat.“ Seine Stimme war ruhig. „Runter. Zehn Minuten.“Ich konnte nicht Nein sagen. Mit zitternden Händen zog ich mich an und ging nach unten. Irgendwie fühlte sich jeder Schritt schwerer an als der vorherige.Wieder das Arbeitszimmer. Es war immer das Arbeitszimmer. Irgendwie war dieser Raum der





