Share

Kapitel 13

Author: DDream
Amys Perspektive

Draußen war es an diesem Abend ziemlich kühl, während ich mich zwischen den Bäumen auf den Heimweg machte und versuchte, nicht gesehen zu werden. Ich trug nur eine leichte Jacke, weil es im Kino normalerweise warm war. Zumindest war ich davon ausgegangen, dass wir in ein normales Kino gingen. Außerdem war es noch nicht so kalt gewesen, als wir losgefahren waren. Mit einem Autokino hatte ich nicht gerechnet. Solange wir alle zusammen im Wagen gesessen hatten, war mir auch nicht k
Continue to read this book for free
Scan code to download App
Locked Chapter

Latest chapter

  • Der Fluch des Vollmonds   Kapitel 30

    Amys PerspektiveEtwa fünf Minuten später kam Mama mit einer Tablette herein. „Sei nicht sauer. Schatz, du musst schlafen. Die ganze Arbeit tut dir gerade nicht gut. Du musst dich ausruhen und deinem Körper Zeit geben, zu heilen“, bat sie und reichte mir eine Tablette, die vermutlich zum Schlafen war. Ich seufzte. Verdammte Mia. Ich nahm sie und versprach, sie zu schlucken, sobald ich mit dieser Matheaufgabe fertig war. Widerwillig stimmte Mama zu und ging wieder, damit ich weiterarbeiten konnte. Ich legte die Tablette auf meinen Nachttisch. Ich hatte nicht die geringste Absicht, sie zu nehmen. Ich musste wachsam bleiben. Schlaf konnte ich mir gerade nicht leisten.Ich setzte meine Kopfhörer ein und machte mit der Arbeit weiter. Erst als plötzlich eine Gestalt vor mir stand, hielt ich inne. Sofort riss ich die Kopfhörer heraus und rutschte bis ans Kopfende des Bettes, so weit weg von der Person wie möglich. Mein Körper protestierte heftig, und ich verzog vor Schmerz das Gesicht. Ich wu

  • Der Fluch des Vollmonds   Kapitel 29

    Amys PerspektiveSeit einer Woche lag ich jetzt in meinem Zimmer und erholte mich von Claras letzter Prügelattacke. Das war mit Abstand das Schlimmste, was ich bisher abbekommen hatte. Mia brachte mir meine Hausaufgaben vorbei, und die Lehrer schickten mir zusätzlich Aufgaben per E-Mail. Sie wussten, dass ich mit all meiner freien Zeit ohnehin weiter vorausarbeiten würde. Eigentlich war das gar nicht schlecht. Inzwischen war ich mit dem Stoff so weit voraus, dass ich wahrscheinlich schon vor meinem letzten Schuljahr meinen Abschluss machen konnte. Dann konnte ich den Teufelsweibern und Liams Bande endlich entkommen.Von den Jungs hatte ich nicht viel gesehen. Eigentlich sah ich sie nur, wenn ich aus dem Fenster blickte. Aus irgendeinem Grund lungerten sie Tag und Nacht rund um unser Haus herum. Das machte mich ziemlich nervös. Ich hatte keine Ahnung, warum sie hier waren. Planten sie etwa schon den nächsten Angriff? Liam hatte gesagt, dass er die Namen der Leute wollte, die mir das ang

  • Der Fluch des Vollmonds   Kapitel 28

    Liam PerspektiveIch nahm ihr die Auflaufformen ab. „Ich helfe dir, die rüberzubringen. Danach komme ich zurück und gehe mit den anderen in den Fitnessraum“, sagte ich. Ehrlich gesagt wollte ich einfach nur so schnell wie möglich wieder in Amys Nähe sein.Als wir bei Amy ankamen, stellte ich die Aufläufe ab. Heather bedankte sich bei mir, hatte aber offensichtlich Mühe, Mama anzusehen. Die Spannung zwischen den beiden war deutlich zu spüren, was äußerst ungewöhnlich war. Ich verabschiedete mich. Mir war klar, dass sie mir ohnehin nichts sagen würden, falls etwas nicht stimmte. Genau das machte mir allerdings Sorgen. Ich ging zur Tür und warf noch einen Blick auf unsere Mütter. Keine von beiden achtete auf mich. Also tat ich so, als würde ich hinausgehen, und zog die Tür hinter mir zu. Dann rannte ich nach oben, um nach Amy zu sehen und mich zu vergewissern, dass es ihr gut ging.Ihre Zimmertür stand einen Spalt offen. Ich blickte hinein und sah sie friedlich auf ihrem Bett schlafen. Si

  • Der Fluch des Vollmonds   Kapitel 27

    Liam PerspektiveAls ich nach draußen ging, sah ich Dallas’ Wolf. Sein Fell war braun, nur die Spitzen seiner Ohren und seines Schwanzes waren weiß. Langsam kam er auf mich zu und blieb vor mir stehen.„Geht es ihr gut?“, fragte er traurig über die Gedankenverbindung. Ich wusste, wie sehr es ihn mitnahm, dass sie keinen von uns sehen wollte.„Sie hat noch Schmerzen, aber ansonsten scheint es ihr ganz gut zu gehen. Mit mir hat sie allerdings kein einziges Wort gesprochen“, antwortete ich.„Komm, lass uns reingehen.“ Ich deutete auf mein Haus. Dallas rannte hinüber und verschwand darin. Als ich selbst hineinging, kam er bereits in meinen Klamotten aus meinem Zimmer.Wie schlecht es ihm ging, stand ihm deutlich ins Gesicht geschrieben. Doch im nächsten Moment wich die Niedergeschlagenheit blanker Wut. „Du weißt doch, wer das war! Wir müssen etwas unternehmen!“, brüllte er mich an. Ich seufzte. „Ich glaube zu wissen, wer es war. Aber ich kann nichts beweisen, und Amy hat noch keinen Namen

  • Der Fluch des Vollmonds   Kapitel 26

    Liams PerspektiveBevor ich Walker antwortete, nahm ich über die Gedankenverbindung Kontakt zu Mia auf. „Mia, wer hat ihr das angetan? Ich brauche Namen!“ – Liam„Ehrlich, Liam, ich weiß es nicht. Sie wollte mir noch nichts erzählen. Sie braucht Ruhe. Ich werde sie jetzt nicht drängen.“ – MiaFrustriert knurrte ich. „Scheiße! Ja, es war schlimm. Sie sah aus, als hätte jemand sie beim Training als verdammte Übungspuppe benutzt“, fuhr ich Walker an. Dann beschloss ich, ebenfalls zu gehen. Kaum waren wir aus dem Krankenhaus, verwandelte ich mich und rannte los. Mein Wolf musste seine Wut dringend rauslassen. Ich sah Dallas’ Auto auf dem Parkplatz stehen. Offenbar hatte er dieselbe Idee gehabt wie ich.Ich rannte nach Hause und ging hinter unserem Haus zum Bach. Das war schon immer der Lieblingsort meines Wolfs gewesen, wenn er die Kontrolle übernahm. Irgendetwas an diesem Ort beruhigte ihn.Zwei Tage lang blieb ich in Wolfsgestalt und streifte durch den Wald hinter unserem Haus. Mein Wolf

  • Der Fluch des Vollmonds   Kapitel 25

    Liams PerspektiveIch sah Mia ins Wartezimmer kommen. Sie vermied auffällig unseren Blick und wirkte nervös. Also stand ich auf und ging zu ihr. Die anderen Jungs folgten mir, doch Mia sah völlig aufgewühlt aus. Ich wünschte, sie würden uns endlich zu Amy lassen. Ich musste einfach mit eigenen Augen sehen, dass es ihr gut ging. Alle machten ein riesiges Geheimnis daraus, was passiert war, und niemand sagte uns etwas über ihren Zustand. Wir wussten nur, dass sie hier war. Warum, wusste keiner von uns.„Mia, was ist los? Können wir jetzt zu ihr?“, fragte Dallas. Ihm ging es überhaupt nicht gut. Er sah aus, als würde man ihn von der Liebe seines Lebens fernhalten. Normalerweise hätte mich das vielleicht aufgeregt, aber dafür hatte ich gerade keinen Kopf. Ich musste nur wissen, dass Amy in Ordnung war. Mia sah zu Boden. „Ihr geht es jetzt besser, aber ...“ Sie ließ sich viel zu viel Zeit. „Sag es einfach, Mia“, fuhr ich sie gereizt an. Sie hob den Kopf und funkelte mich an. „Na gut, Liam.

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status