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Kapitel 8

Penulis: Oma
last update Tanggal publikasi: 2026-07-04 05:54:56

Hinter verschlossenen Türen

Die Limousine schloss die Lücke schnell. Damien zuckte nicht mit der Wimper. Er hielt das Lenkrad fest und bog so scharf links ab, dass die Reifen quietschten. Die Limousine folgte ohne zu zögern, ihre Scheinwerfer erhellten die Heckscheibe.

„Sie verstecken sich nicht mehr“, sagte Nora.

„Nein.“

Er warf einen Blick in den Spiegel.

„Warte.“

Er schlängelte sich durch eine schmale Lücke zwischen einem Lieferwagen und einem geparkten Taxi – kaum genug Platz für den Wagen.
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  • Der Teufel behält seine Frau   KAPITEL 15

    Damiens Entdeckung Nora traf am nächsten Morgen kurz nach sieben Uhr in Damiens Büro ein. Sie hatte kaum geschlafen. Den Großteil der Nacht hatte sie damit verbracht, das Gespräch mit Priscilla Revue passieren zu lassen – insbesondere die Sache mit den Zugriffsebenen, die Dinge, die Priscilla ohne vorherige Unterweisung gewusst hatte, und die Frage nach den Eiern. Je mehr sie darüber nachdachte, desto schwieriger wurde es, die Sache einfach abzutun. Damien hatte ihr versprochen, der Sache nachzugehen, und nun wollte sie wissen, was er herausgefunden hatte.Sie blieb vor seinem Büro stehen, klopfte zweimal an und wartete. Wenige Sekunden später ertönte Damiens Stimme von drinnen: „Herein.“Nora öffnete die Tür. Damien saß bereits an seinem Schreibtisch und ging ein Dokument durch. Er blickte auf, als sie eintrat, und warf einen kurzen Blick auf die Wanduhr. „Du bist früh dran.“„Du hast gesagt, du würdest der Sache nachgehen.“„Das habe ich getan.“ Er schloss das Dokument vor sich u

  • Der Teufel behält seine Frau   KAPITEL 14

    Das Gespräch Am nächsten Morgen wartete Nora bereits wenige Minuten vor zehn Uhr am Aufzug, als sich die Türen öffneten. Priscilla trat heraus, zwei Coffee-to-go in der einen Hand, die Tasche über der Schulter. Noch bevor sie Nora bemerkte, stand sie schon neben Reyes und sagte etwas, woraufhin er sein kleines Notizbuch aus der Jackentasche zog.Nora warf einen Blick auf die Uhr an der Wand. Es war genau zehn Uhr, was sie überraschte, denn Priscilla war noch nie dafür bekannt gewesen, pünktlich zu sein. In neunzehn Jahren Freundschaft war Priscilla fast immer ein paar Minuten zu spät gekommen – nicht etwa, weil es ihr egal war, sondern weil sie immer irgendetwas aufhielt. Meistens musste sie noch eine E-Mail beantworten, ein Nachbar hielt sie auf dem Weg nach draußen auf, oder sie hatte etwas vergessen, kurz bevor sie gehen wollte. Irgendwie dehnten sich diese letzten paar Minuten immer auf zehn aus.Es war ungewöhnlich, dachte Nora, verwarf den Gedanken aber fast so schnell, wie e

  • Der Teufel behält seine Frau   KAPITEL 13

    Der Mann, den sie den Teufel nennenDer Name ging Nora nicht aus dem Kopf, als sie Damiens Büro verließ.Als sie merkte, dass sie bereits die halbe Chefetage durchquert hatte, hatte sie dieselben Momente immer und immer wieder durchlebt – die Gespräche, die sie geführt hatte, die Informationen, die sie unbewusst preisgegeben hatte, die kleinen Details, über die sie nie nachgedacht hatte. Sie suchte weiter nach etwas, das sie vielleicht übersehen hatte – ein Gespräch mit Priscilla, eine beiläufige Bemerkung, irgendetwas, das erklären konnte, warum alle Beweise immer wieder zu derselben Person führten.Sie atmete leise aus und rieb sich den Nasenrücken, bevor sie sich der Chefetage zuwandte.Kaum hatte sie ein paar Schritte getan, als Stimmen aus dem angrenzenden Flur sie zum Innehalten zwangen. Die Chefetage war normalerweise so ruhig, dass selbst leise geführte Gespräche weiter zu hören waren, als die Sprecher beabsichtigten.Sie blieb ein paar Schritte vor der Ecke stehen.„Hast du g

  • Der Teufel behält seine Frau   KAPITEL 12

    Die Vorstandssitzung Die Vorstandssitzung war für neun Uhr angesetzt. Als Nora an diesem Morgen den Holt Tower betrat, fühlte es sich weniger wie eine Sitzung an, sondern eher wie der nächste Zug in einem Spiel, das jemand anderes schon seit Jahren spielte. Die Entdeckungen der vergangenen Nacht gingen ihr nicht aus dem Kopf. Sie hatte auch das Gefühl, dass irgendwo jemand darauf wartete, was sie als Nächstes tun würden.Victor war fünfzehn Minuten vor ihnen da. Er saß bereits am Kopfende des Tisches, als wäre der Platz schon immer sein Stammplatz gewesen. Er lächelte, als Damien und Nora hereinkamen, machte aber keine Anstalten aufzustehen.Damien und Nora nahmen Platz. Einige Vorstandsmitglieder am Tisch warfen ihr Blicke zu, bevor sie schnell wieder wegschauten, während die anderen die vorsichtige Neutralität derer einnahmen, die sich noch nicht entschieden hatten, welche Seite sicherer war.Victor verschränkte die Hände auf dem Tisch und blickte sich im Raum um. „Lasst uns die h

  • Der Teufel behält seine Frau   KAPITEL 11

    Das TeufelsgebietDamien tätigte den ersten Anruf, noch bevor sie die Küche halb durchquert hatte. Der zweite Anruf folgte Augenblicke später.Beim dritten Anruf musste er sich wiederholen – nicht, weil sie ihn nicht gehört hatten, sondern weil er keinen Raum für Fehler lassen wollte. Dieselben Worte, derselbe ruhige Ton. Diese Art von Ruhe, die normalerweise bedeutete, dass etwas im Gange war.Als er auflegte, war die Reaktion bereits im Gange. Zwei Männer gingen auf den Aufzug zu. Ein weiterer hatte das Treppenhaus genommen. Irgendwo unter ihnen wurde ein Schloss verriegelt und ein weiterer Zugangspunkt verschlossen.Damien beobachtete alles wortlos.Reyes wartete bereits, als sie die Theke erreichten. Ein einzelnes Blatt Papier lag vor ihm, eine Tasse Kaffee in der Hand, als wäre er nicht gerade mitten in eine Krise geraten.„Es gibt gute und schlechte Nachrichten“, sagte Reyes. Nora blickte auf.„Der Zugangspunkt war nicht extern. Wer auch immer eingedrungen ist, hatte bereits fun

  • Der Teufel behält seine Frau   KAPITEL 10

    Die Familie trifft einDie Zugangsdaten waren im Crest Tower verwendet worden. Nicht von außerhalb. Nicht von Holts Anwesen in New York. Nicht von irgendwoher, wo man es einfach als alten Mitarbeiter abtun konnte, der nicht gehen wollte. Sie stammten aus dem Crest Tower. Von dem einzigen Ort, von dem Damien ihr versichert hatte, er sei sicher.Sie stand im Flur, sah Damien an und ließ die Information auf sich wirken.„Welche Etage?“, fragte sie.„Das wissen wir noch nicht. Der Zugang erfolgte über das interne Netzwerk des Gebäudes. Reyes versucht, die Etage und das Terminal einzugrenzen.“„Der Zugriff erfolgte heute Morgen um 2:14 Uhr.“„Während wir beide schliefen.“„Ja.“Sie dachte an das Gebäude bei Nacht – die stillen Flure, die Kameras, die jeden Eingang überwachten, die verschlossenen Türen, die eigentlich Sicherheit bedeuten sollten. Sie hatte geglaubt, der Crest Tower sei der einzige Ort, an dem sie niemand erreichen konnte. Doch jemand hatte sich monatelang im System eingenis

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