LOGINDas heiße Metall der Pistole drückt sich tief in meine weiche Haut an der Taille. Ich erstarre und halte den Atem an. Mateo starrt mich mit seinen kalten, leeren Augen an. Er beugt sich näher, bis seine Lippen meine Ohrmuschel streifen. Sein Atem ist warm und duftet nach teurer Minze. Er befiehlt mir, den Mund zu halten und mich umzudrehen. Mein Körper zittert, doch ich gehorche seinem leisen Befehl. Ich drehe ihm den Rücken zu. Er packt meinen Oberarm fest. Seine Finger graben sich erbarmungslos in meine nackte Haut.
Er schiebt mich vorwärts zu einer versteckten Tür in der Rückwand des Raumes. Ich stolpere auf meinen nackten Füßen, doch er hält mich fest. Der dicke rote Teppich dämpft unsere schnellen Schritte. Wir gehen durch den dunklen, engen Geheimgang. Die Luft hier drin riecht nach dickem Staub und altem Holz. Mein Kopf rattert mit wilden Gedanken an eine plötzliche Flucht. Ich suche nach einer kleinen Waffe oder einem offenen Ausgang. Da ist nichts als glatte, graue Steinwände. Mateo geht dicht hinter mir. Ich spüre seine harte Brust an meinem nackten Rücken. Die Pistole berührt mich.
Wir erreichen das Ende des langen Ganges. Mateo drückt eine schwere Stahltür auf. Die kalte Nachtluft schlägt mir ins Gesicht und lässt mich erschaudern. Wir treten in eine ruhige Gasse hinter dem lauten Club. Ein eleganter schwarzer Wagen wartet im tiefen Schatten. Ein großer Mann in einem dunklen Anzug steht an der Hintertür. Er sieht uns und reißt die Tür auf. Er sagt kein Wort. Er beachtet nicht einmal mein trauriges Gesicht. Mateo schiebt mich auf den geräumigen Rücksitz. Ich falle auf die weichen Ledersitze.
Mateo rutscht direkt neben mich und schlägt die Tür zu. Der Fahrer steigt vorne ein und startet den lauten Motor. Der Wagen gleitet sanft die dunkle, leere Straße entlang. Die Scheiben sind so stark getönt, dass ich nichts sehe. Ich ziehe meinen dünnen Seidenmorgenmantel eng um meine zitternden Schultern. Die Heizung bläst heiße Luft, aber mir ist eiskalt. Echte Angst durchströmt meine blauen Adern wie eiskaltes Winterwasser. Ich presse meinen Rücken gegen die Tür, um mich zu verstecken. Mateo bemerkt meine Panik und grinst höhnisch.
Er greift tief in seine Jackentasche und holt ein weißes Tuch hervor. Er wischt einen kleinen Tropfen rotes Blut von seiner kräftigen Hand. Mein Magen verkrampft sich schmerzhaft bei diesem Anblick. Ich wende den Blick ab und starre leer durch das dunkle Fenster. Die hohen Straßenlaternen huschen in einem gelben Lichtschleier an uns vorbei. Wir verlassen die belebte Stadtgrenze in rasantem Tempo. Ich weiß das, weil die hohen Gebäude dunklen Bäumen weichen. Wohin bringt mich dieser unheimliche Mann in dieser schrecklichen Nacht? Ich beiße mir auf die Lippe, um nicht zu weinen.
Die lange Autofahrt fühlt sich an wie ein ganzes Leben voller Schrecken. Die Stille im großen Wagen ist erdrückend und drückend. Ich höre seinen gleichmäßigen, tiefen Atem neben mir. Er ist so ruhig und kalt wie eine leblose Steinstatue. Er hat gerade ein Leben beendet und sitzt da, völlig teilnahmslos. Ich werfe einen kurzen Blick auf sein markantes, gutaussehendes Profil. Er starrt mir direkt in mein blasses, müdes Gesicht. Seine dunklen Augen beobachten jede meiner nervösen Bewegungen mit großem Interesse. Ich schaue auf meine Hände.
Meine kleinen Handflächen sind nass und zittern vom kalten Nachtschweiß. Ich verschränke meine dünnen Finger fest, um mir ein wenig Trost zu verschaffen. Der schnelle Wagen bremst ab und biegt auf einen langen Feldweg ein. Ich höre das laute Knirschen kleiner Steine unter den schweren Reifen. Hohe, schwarze Eisentore öffnen sich langsam und lassen uns in den großen Raum. Ich drücke mein kaltes Gesicht fester an die dunkle Fensterscheibe. In der dunklen Ferne vor uns ragt ein massives Steinhaus empor. Es sieht aus wie eine grausame Festung, erbaut, um Menschen für immer einzusperren. Hohe, dicke Mauern umgeben uns.
Gemeine Wachen patrouillieren mit großen Gewehren auf dem weitläufigen Gelände. Meine letzte Hoffnung auf eine sichere Flucht schwindet in der kalten, dunklen Nacht. Ich bin gefangen im traurigen Bauch dieses schrecklichen Ungetüms. Der schwarze Wagen hält vor der breiten, imposanten Eingangstreppe. Der wortlose Fahrer öffnet meine Tür und tritt zurück in den Schatten. Mateo deutet mit dem Finger auf mich und bedeutet mir auszusteigen. Ich rutsche über den Ledersitz und trete auf den kalten Beton. Meine eiskalten, nackten Füße berühren den harten Boden mit einem leisen, dumpfen Geräusch.
Der kalte Wind heult um die großen, bedrohlichen Steinmauern des Hauses. Mateo packt mich wieder am Arm und zieht mich die Stufen hinauf. Gewaltige Holztüren öffnen sich weit, noch bevor wir die oberste Stufe erreichen. Zwei weitere Männer stehen in der hellen, warmen Eingangshalle Wache. Sie senken respektvoll die Köpfe, als Mateo an uns vorbeigeht. Er zerrt mich in das prächtige, wunderschöne und zugleich furchteinflößende Mafia-Haus. Hohe Decken und Marmorböden lassen meine Schritte im Raum widerhallen. Kristalllüster tauchen kostbare Steinstatuen und Gemälde in helles, goldenes Licht. Ich bleibe stehen.
Mateo zieht mich eine prächtige, geschwungene Marmortreppe hinauf. Meine schwachen Beine brennen von der Anstrengung, mit seinem Tempo Schritt zu halten. Wir gehen einen breiten, hellen Flur entlang, gesäumt von verschlossenen Holztüren. Am Ende bleibt er vor einer schweren Eichentür stehen. Er zieht einen Messingschlüssel aus der Tasche und schließt die Tür auf. Er dreht den Griff und stößt mich mit einem Ruck in den dunklen Raum. Ich stolpere und falle auf meine schmerzenden Knie auf den weichen Teppich. Die schwere Tür schlägt mit einem lauten Knall hinter mir zu. Ich bin gefangen.
Eine tiefe Stimme begrüßt mich.
Die Tür knallt mit einem lauten Knall gegen die Wand. Ein maskierter Mann steht da, eine schwarze Pistole fest in beiden Händen. Ohne zu zögern zielt er auf Mateo. Ich schreie auf und hechte hinter das schwere Bettgestell. Mein Herz rast, es schmerzt in der Brust. Ich presse die Hände über die Ohren, um das Geräusch auszublenden, das ich kommen sehe. Mateo gerät nicht in Panik. Blitzschnell bewegt er sich. Er schnappt sich die schwere Lampe vom Nachttisch und wirft sie.Die Lampe trifft den maskierten Mann mitten ins Gesicht. Ein Schuss löst sich, doch die Kugel fliegt hoch und schlägt in die Decke ein. Gipsstaub rieselt wie weißer Schnee auf das Bett. Mateo stürzt sich vorwärts und reißt den Mann zu Boden. Sie rollen über den Teppich, ein Knäuel aus Gliedmaßen und wütenden Stöhnen. Ich spähe über die Bettkante. Meine Lungen brennen, während ich versuche, die Luft anzuhalten. Der Mann tritt Mateo in die Rippen, doch dieser lässt nicht locker. Er packt das Handgelenk des Eindringlings
Ich erstarre, als mir die Mappe aus den kalten Fingern gleitet. Die Blätter verstreuen sich wie gefallene Blätter auf dem dunklen Boden. Mateo steht im Türrahmen, Wasser tropft von seinem dunklen Haar. Sein Blick ruht auf meinem blassen Gesicht. Er rührt sich nicht, um sein Geheimnis zu verbergen. Er bietet keine Ausrede für die Stalker-Fotos. Er beobachtet mich nur mit seinen durchdringenden, wissenden Augen. Ich versuche, etwas zu sagen, doch die Angst raubt mir die Worte. „Du hast mich monatelang beobachtet?“, flüstere ich leise und schwach in dem großen Raum.Mateo betritt den Raum mit langsamer, bedächtiger Anmut. Er bewegt sich wie eine Katze, die eine in die Enge getriebene Maus verfolgt. Er bleibt bei den verstreuten Akten auf dem Boden stehen. Er bückt sich nicht, um sie aufzuheben. Stattdessen sieht er mich an. „Ich musste jedes Detail über dich wissen, bevor ich umgezogen bin.“ Er spricht mit einer ruhigen, gleichmäßigen Stimme, die mich mehr erschreckt als ein Schrei. Mein
Die silberne Pistole in seiner Hand ist direkt auf den alten Mann gerichtet. Mir stockt der Atem in meiner trockenen Kehle. Ich presse meinen nackten Rücken tief in die Samtkissen des Sofas. Ich warte darauf, dass der laute Knall eines Schusses den Raum erfüllt. Der Boss blinzelt nicht einmal mit seinen dunklen Augen. Er lächelt seinen wütenden Sohn mit einem dünnen, grausamen Lächeln an. „Du hast nicht den Mut, in diesem Haus auf dein eigenes Blut zu schießen“, spricht der alte Mann mit ruhiger, eiskalter Stimme. Mateo hält die Pistole mit festem, eiskaltem Griff hoch erhoben.Er blinzelt nicht und zittert nicht unter dem stechenden Blick seines bösartigen Vaters. „Ich werde abdrücken, wenn du sie jemals wieder anrührst.“ Die tiefe Stimme des jungen Unterbosses bebt vor Wut. „Sie gehört mir und nur mir.“ Der alte Mann kichert leise in seiner breiten Brust und winkt lässig mit der Hand. „Nimm deine zerbrechliche Beute und verschwinde aus meinem Blickfeld.“ Mateo senkt die Waffe in ein
Ich erstarre auf dem weichen Teppich im dunklen Zimmer. Seine tiefe Stimme dringt aus der hintersten dunklen Ecke. Meine Augen suchen den Raum ab, doch dichte Schatten verbergen ihn. Die kalte Luft ist schwer und raubt mir den Atem. Eine kleine Messinglampe leuchtet mit einem scharfen Geräusch hell auf. Warmes, gelbes Licht erhellt den Raum in einem kurzen Blitz. Ein großer Mann sitzt schweigend in einem großen Ledersessel. Er ist älter als Mateo, mit grauen Schläfen. Er trägt einen eleganten Anzug aus feiner, dunkler Wolle. Seine kalten Augen fixieren mich mit klarem Blick.Er hält ein Kristallglas mit einer tief bernsteinfarbenen Flüssigkeit in der Hand. Langsam nimmt er einen Schluck und lächelt über meine Angst. Mit zitternden Armen stemme ich mich vom Boden hoch. Meine nackten Füße frieren auf dem dicken Perserteppich. Ich ziehe meinen dünnen Seidenmantel eng um meine Brust. „Wer sind Sie und was wollen Sie von mir?“, flüstere ich schwach und gebrochen. Der ältere Mann stellt sei
Das heiße Metall der Pistole drückt sich tief in meine weiche Haut an der Taille. Ich erstarre und halte den Atem an. Mateo starrt mich mit seinen kalten, leeren Augen an. Er beugt sich näher, bis seine Lippen meine Ohrmuschel streifen. Sein Atem ist warm und duftet nach teurer Minze. Er befiehlt mir, den Mund zu halten und mich umzudrehen. Mein Körper zittert, doch ich gehorche seinem leisen Befehl. Ich drehe ihm den Rücken zu. Er packt meinen Oberarm fest. Seine Finger graben sich erbarmungslos in meine nackte Haut.Er schiebt mich vorwärts zu einer versteckten Tür in der Rückwand des Raumes. Ich stolpere auf meinen nackten Füßen, doch er hält mich fest. Der dicke rote Teppich dämpft unsere schnellen Schritte. Wir gehen durch den dunklen, engen Geheimgang. Die Luft hier drin riecht nach dickem Staub und altem Holz. Mein Kopf rattert mit wilden Gedanken an eine plötzliche Flucht. Ich suche nach einer kleinen Waffe oder einem offenen Ausgang. Da ist nichts als glatte, graue Steinwände
Der wuchtige Bass der Musik lässt den Boden unter meinen hohen Absätzen erzittern. Ich umklammere die kühle Metallstange und drehe mich um, um in den überfüllten Raum zu blicken. Schweiß rinnt mir den Nacken hinunter, während ich mir ein gequältes Lächeln aufzwinge. Die Luft im Club riecht nach billigem Parfüm und verschüttetem Whiskey. Ich hasse diesen Ort. Ich hasse ihn. Das Geld, das ich mir heute Abend in die Stiefel gestopft habe, wird meine Miete für den nächsten Monat bezahlen. Nur noch eine Woche. Das sage ich mir jeden Abend. Noch eine Woche hier, und ich werde die Stadt weit hinter mir lassen.Das letzte Lied verklingt. Die Deckenleuchten blinken in hellen Neonpink- und Blautönen. Ich steige von der kleinen Bühne und greife nach meinem Seidenmorgenmantel auf dem Samtstuhl. Ich wickle den weichen Stoff eng um meinen Körper. Die Männer in der ersten Reihe rufen meinen Künstlernamen über den Lärm hinweg. Ich ignoriere sie und gehe weiter in Richtung des hinteren Flurs. Meine Fü







