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Risse in der Rüstung

作者: Alia Writes
last update publish date: 2026-07-01 17:49:27

Elena wachte auf, noch bevor der Alarm losging. Ihr Körper war schwer vor Erschöpfung und den nachhallenden Erinnerungen der vergangenen Nacht. Die dünne Matratze im oberen Bett tat wenig, um ihre schmerzenden Muskeln zu beruhigen. Zwischen ihren Beinen spürte sie noch immer das Phantom der Dehnung durch Damiens dicke Finger, die demütigende Nässe, die sie so leicht verraten hatte. Sie presste die Schenkel unter der rauen Decke zusammen und versuchte, die Hitze zu vertreiben.

Das war gefährlich. Sie war nur aus einem Grund nach Shadow Veil gekommen: um eine Waffe zu werden, scharf genug, um Marcus Hales Herz herauszuschneiden. Nicht, um sich von einem psychopathischen Ausbilder gegen eine Trainingsraumwand zum Orgasmus zu fingern zu lassen.

Sie schlüpfte leise aus dem Bett, darauf bedacht, die anderen nicht zu wecken. Zuerst kamen die Bandagen, diesmal noch fester gewickelt – eine Strafe für ihre Schwäche der letzten Nacht. Der Stoff biss in ihre Haut und drückte ihre Brüste flach, bis das Atmen zur Qual wurde. Gut so. Schmerz hielt sie konzentriert.

Um 05:00 war die Arena bereits erfüllt vom Klang des Leidens. Grunzen, Aufpralle, gebellte Befehle. Damien stand auf der erhöhten Plattform wie ein dunkler Gott, der sein Reich überblickte. Seine Augen fanden sie sofort inmitten der Menge. Dieser eisblaue Blick trug nun ein neues Gewicht – ein privates Wissen, das ihren Magen flattern ließ.

„Rekruten! Kampfzirkel. Keine Gnade“, verkündete er, seine Stimme trug mühelos durch den Raum. „Voss, du bist wieder mit Jax dran. Zeig mir, ob die private Lektion von gestern Abend etwas gebracht hat.“

Hitze schoss Elena ins Gesicht. Sie hielt ihre Miene neutral, als sie dem bulligen Rekruten gegenübertrat. Jax grinste und ließ die Knöchel knacken. Er war pure rohe Kraft ohne Finesse – genau der Typ, der sie im Gefängnis unterschätzt hatte.

Der Kampf begann schnell. Jax holte mit einem schweren Schwinger aus. Elena wich aus, nutzte ihre kleinere Statur und die im Gefängnis geschliffene Schnelligkeit. Sie landete einen scharfen Ellbogen in seine Rippen und fegte ihm die Beine weg. Er krachte hart zu Boden, packte aber im Fallen ihren Knöchel und riss sie mit sich.

Sie rangen auf der Matte. Sein Gewicht drückte sie kurz nieder, sein Knie schob sich hoch zwischen ihre Schenkel, gefährlich nah. Panik stieg in Elena auf. Wenn er sich nur ein Stück bewegte, wenn die Bandagen verrutschten …

„Genug.“ Damiens Stimme schnitt wie eine Klinge durch die Luft. Er war in drei Schritten von der Plattform herunter und zerrte Jax von ihr herunter. „Du kündigst jeden Schlag an, Voss. Schlampige Fußarbeit. Beheb das.“

Er berührte sie vor allen anderen nicht direkt, doch der Blick, den er ihr zuwarf, sagte alles. Später.

Der Vormittag zog sich durch endlose Drills. Schießstand, bei dem ihre Hände vor Erschöpfung zitterten, sie aber trotzdem öfter die Mitte traf. Überlebenssimulation in den eisigen Außenhöhlen, Kriechen durch enge Passagen, in denen Klaustrophobie an ihrer Kehle kratzte. Luca blieb, wann immer möglich, in ihrer Nähe, gab leise Tipps und sarkastische Kommentare, die den Schmerz etwas erträglicher machten.

„Du bist gar nicht so schlecht für einen hübschen Jungen“, murmelte Luca während einer Wasserpause und wischte sich den Schweiß von der Stirn. „Die meisten Neuen heulen jetzt schon. Was ist deine Geschichte, Elias?“

Elena hielt ihre Stimme tief und rau. „Dasselbe wie bei allen. Ich habe nichts mehr. Dachte, ich lerne besser, der Welt das zu nehmen, was sie mir genommen hat.“

Luca nickte, Verständnis flackerte in seinen Augen. „Verstehe. Pass aber auf bei Kane. Der Mann ist ein verdammter Dämon. Schaut dich an, als wollte er dich bei lebendigem Leib fressen.“

Wenn Luca nur wüsste, wie recht er hatte.

Das Mittagessen war eine kurze, geschmacklose Angelegenheit aus Proteinbrei und Schweigen. Elena aß mechanisch und vermied jeden Blickkontakt. Ihre Gedanken drifteten immer wieder zurück zu Damiens Büro, seiner Hand zwischen ihren Beinen, den schmutzigen Worten, die er an ihrem Hals geknurrt hatte. Master. Sie hatte ihn Master genannt. Die Erinnerung ließ neue Nässe zwischen ihren Schamlippen entstehen, und sie hasste sich dafür.

Marcus. Konzentrier dich auf Marcus. Wie er sie bei den Gefängnisbesuchen angelächelt hatte, scheinbar besorgt, während er jede Sekunde ihres Leidens genoss. Das Imperium, das er nun als seines vorführte. Das Blutgeld ihrer Eltern.

Diese Wut trug sie durch den Nachmittags-Hindernisparcours. Wände erklettern, unter Stacheldraht durchrobben, simulierte Explosionen, die ihr die Zähne klappern ließen. Sie gab mehr als die anderen, ignorierte das Brennen in ihren Lungen und die Proteste ihrer gebundenen Brust.

Kurz vor Ende des Parcours wäre beinahe die Katastrophe eingetreten.

Sie kletterte ein Seilnetz hinauf, als ihr Griff abrutschte. Die Bandage um ihre Brust hatte sich durch Schweiß und Anstrengung etwas gelockert. Als sie sich fing, verrutschte der Stoff. Eine Brust drohte herauszufallen. Elena keuchte, packte das Netz fester und drehte ihren Körper, um die Bewegung zu verbergen.

Zu spät. Ein älterer Trainee unter ihr schaute im falschen Moment hoch. Seine Augen weiteten sich.

„Was zur Hölle? Voss, hast du Titten oder so?“

Gelächter brach von ein paar nahestehenden Rekruten aus. Elenas Blut gefror. Sie ließ die letzten Meter fallen und landete in der Hocke, zog ihr Shirt hektisch herunter.

„Halt’s Maul“, knurrte sie mit vertiefter Stimme. „Das sind Narben vom Gefängnis. Kümmere dich um deinen eigenen Scheiß.“

Bevor die Situation eskalieren konnte, tauchte Damien auf. Er bewegte sich wie ein Sturm durch die Gruppe. Eine riesige Hand legte sich auf die Schulter des älteren Trainees und drückte zu, bis der Mann zusammenzuckte.

„Melde dich zum Strafdienst. Sofort. Ihr anderen zurück zu den Drills. Voss, mit mir.“

Elena folgte ihm in einen Seitengang, ihr Puls raste. Kaum waren sie außer Sicht, drückte Damien sie gegen die Wand, sein Körper schloss sie vollkommen ein. Seine Hand schob sich ohne Vorwarnung unter ihr Shirt und zog die gelockerten Bandagen mit grober Effizienz wieder straff.

„Unachtsam“, knurrte er, sein heißer Atem an ihrem Ohr. „Du hättest fast das, was mir gehört, vor diesen Tieren entblößt.“

Seine Finger blieben auf ihrer Haut liegen, nachdem die Bandagen wieder fest saßen. Er umfasste eine Brust besitzergreifend und kniff in den Nippel, bis sie ein Stöhnen unterdrücken musste.

„Master … nicht hier“, flüsterte sie. Der Titel rutschte ihr viel zu leicht heraus.

Damiens leises Lachen vibrierte durch sie hindurch. „Du entscheidest nicht, wo oder wann ich dich anfasse, kleine Lügnerin. Dieser Körper gehört mir, seit du meine Akademie betreten hast.“ Seine andere Hand tauchte in ihre Hose und fand erneut ihre triefenden Schamlippen. Zwei dicke Finger stießen ohne Vorwarnung in sie und pumpten langsam. „So verdammt nass. Sogar, wenn du Todesangst hast, erwischt zu werden. Deine Pussy liebt das Risiko.“

Elena wimmerte, ihre Hüften bewegten sich trotz allem gegen seine Hand. Der Gang war schwach beleuchtet, aber nicht privat. Jeder konnte vorbeikommen. Die Gefahr steigerte die beschämende Lust nur noch.

Er bearbeitete sie effizient, sein Daumen kreiste um ihren geschwollenen Kitzler, während seine Finger tief in ihr krümmten. „Komm leise“, befahl er an ihrem Hals. „Oder ich beuge dich hier auf der Stelle über und ficke dich, bis du meinen Namen für die ganze Akademie schreist.“

Die Drohung stieß sie über die Klippe. Elena kam hart, biss sich blutig auf die Lippe, um still zu bleiben, während ihre inneren Wände um seine Finger krampften. Lust brandete durch ihren erschöpften Körper und ließ sie zitternd an seinem taktischen Shirt hängen.

Damien zog seine Hand zurück und ließ sie erneut seine Finger sauber lecken, die Augen dunkel vor Befriedigung. „Braves Mädchen. Private Session heute Nacht nach dem Lichterlöschen. In meinen Quartieren. Sei nicht zu spät.“

Er trat zurück, als wäre nichts geschehen, richtete seine eigene offensichtliche Erektion und kehrte zur Arena zurück. Elena brauchte einen Moment, um sich zu sammeln – Beine zittrig, Unterleib noch immer pulsierend.

Der Rest des Tages verging in einem Nebel aus Schmerz und Überwachsamkeit. Jedes Mal, wenn Damien ihre Haltung beim Abendkampf korrigierte, verweilten seine Berührungen. Jeder Befehl trug eine doppelte Bedeutung. Luca warf ihr besorgte Blicke zu, drängte aber nicht.

Als die Lichterlöschzeit näher rückte, war Elena ein Bündel widersprüchlicher Gefühle. Die Rache brannte stetig in ihrer Brust, doch etwas Dunkleres, Heißeres wuchs daneben. Damien Kane war ein Monster. Ihr Ausbilder. Ihr Geheimnishüter.

Und das Schlimmste? Sie begann, seine ganz eigene Art des Brechens zu begehren.

Sie schlich durch die stillen Gänge zu seinen privaten Quartieren, das Herz pochend vor Vorfreude und Angst. Was auch immer sie heute Nacht erwartete, würde sie tiefer in seine Obsession treiben.

Und sie war sich nicht sicher, ob sie entkommen wollte.

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